Alte Hausmittel wirken manchmal Wunder
Meist kommt er unverhofft und im unpassendsten Moment, am Wochenende beispielsweise, auf Reisen oder mitten in der schönsten Party: Zahnschmerz kann ein schrecklicher Plagegeist sein.
Und hier ein paar ganz natürliche Mittel dagegen:
Kamille wirkt entzündungshemmend und schmerzlindernd. Zwei Teelöffel Kamilleblüten mit einer Tasse Wasser überbrühen, zehn Minuten ziehen lassen, lauwarm spülen.
Majoran beruhigt und stillt den Schmerz. Ein Eßlöffel Majoran mit einer Tasse kochendem Wasser überbrühen, zehn Minuten ziehen lassen.
Myrrhe heilt als Tinktur schnell und nachhaltig Entzündungen des Zahnfleisches. Besonders hilfreich kann sie für Zahnprothesenträger sein, die über entzündete Druckstellen klagen. Das Zahnfleisch mit Tinktur einpinseln oder mit Wasser verdünnt zur Mundspülung verwenden.
Nelken desinfizieren, entkrampfen und sorgen für eine örtliche Betäubung. Die Anwendung ist denkbar einfach, indem man eine Gewürznelke in das Loch des Zahns gibt oder sie auf dem schmerzenden Zahn zerbeißt.
Peterliliensamen sind ein lates Zahn-Schmerzmittel. Ein Teelöffel Samen mit einer Tasse kochendem Wasser übergießen. Sofort abseihen und damit den Mund spülen.
Pfefferminz wirkt desinfizierend und schmerzlindernd. Zwei Teelöffel Kraut mit 1/4 Liter Wasser überbrühen. Nach dem Abkühlen damit spülen.
Piment enthält schmerzstillendes Eugenol, das auch vom Zahnarzt verwendet wird. Zwei Teelöffel gemahlenes Piment mit einer Tasse kaltem Wasser aufsetzen, kurz aufkochen. Möglichst lange im Mund behalten.
Zwiebeln gelten als krampflösend und wundheilend. Fein geriebende Zwiebeln sind vor allem bei Zahnfleischentzündungen angezeigt.
Liebe Grüße,
Viola![]()



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