Ein hervorragendes Mittel gegen einen schwachen Kreislauf ist Rosmarin. Besonders nach einer überstandenen Infektionskrankheit bedarf unser Kreislauf einer Stützung oder Wiederbelebung.

Rosmarin kommt hauptsächlich in den Mittelmeerländern vor, wird aber nicht selten auch in unseren Breitengraden in Gärten angepflanzt.

Vom Rosmarin-Tee sollte morgens und mittags je eine Tasse getrunken werden. Man nimmt etwa einen Teelöffel auf eine Tasse Wasser. Die anregende Wirkung spürt man oft schon nach kurzer Zeit. Besonders jene Menschen, die keinen Bohnenkaffee vertragen, sollten es einmal mit Rosmarin-Tee versuchen.

Der Tee regt außerdem, als Folge einer gesteigerten Kreislaufleistung, die Urinausscheidung an. Rosmarin ist aber auch ein ausgesprochenes Heilmittel bei Verdauungsstörungen. Blähsucht und chronischer Magen-Darum-Katarrh können durch eine Teekur mit dieser Heilpflanze gebessert werden.

Auch bei Koliken im Magen-Darm-Bereich hat sich Rosmarin bewährt. Immer mehr Frauen leiden heute unter Funktionsstörungen im Unterleib. Rosmarin fördert die Durchblutung auch in diesem Bereich.

Die Heilwirkung der Pflanze hat sich ferner bei hartnäckigen Hauterkrankungen gezeigt, besonders bei Geschwüren und Ausschlägen. Hier wird die Abkochung lauwarm auf die befallenen Stellen aufgetragen. Rosmarin ist aber auch als Hautsalbe erhältlich.

Besonders bewährt hat sich das Rosmarinbad. Wer einmal die belebende Wirkung eines solchen Bades gespürt hat, wird es gern wiederholen. Es hilft bei Spannungskopfschmerzen und Verstimmungen.

Liebe Grüße,
Viola