Der Tee aus Weidenrinde hat eine entzündungshemmende Wirkung
Schon im alten China wußten die Mediziner die Heilkraft der Weidenrinde gegen Rheuma einzusetzen.
Mit der Weide ist es wie bei so vielen altbekannten Pflanzen: Kaum einer weiß, dass in ihr beachtliche Heilkräfte schlummern. Und zwar ist es vor allem ihr Hauptwirkstoff, das Salicin, das ihr als Heilpflanze den guten Ruf eingetragen hat.
Salicin wird im Körper zu Salicylsäure verwandelt, die dann eine entzündungshemmende, fiebersenkende Wirkung hat und deshalb vor allem bei akutem Gelenksrheuma, bei dem es ja häufig zu Rückfällen kommt, eingesetzt wird. Ausgelöst wird dieses Leiden oft durch eine Infektionskrankheit.
Am gebräuchlichsten ist die Verwendung der Weidenrinde. Früher sammelte man die Rinde junger Zweige am liebsten im Frühjahr, um aus ihnen den heilkräftigen Tee zu kochen. Als am wirksamsten hat es sich erwiesen, wenn man die Rinde kalt ansetzt, einige Stunden ziehen lässt, dann 10 Minuten kocht und abseiht.
Morgens und Abends sollte je eine Tasse des Tees getrunken werden.
Liebe Grüße,
Viola![]()



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