Schon Geheimrat Goethe wusste Arnika zu schätzen. So trank er regelmässig den aus Blüten gewonnen Arnika-Tee, um sein altersschwaches Herz zu stärken.
Die seit dem Altertum bekannte Heilpflanze ist in allen Teilen Mitteleuropas zu finden. Sie gedeiht wildwachsend auf höhergelegenen Bergwiesen, in Moor- und Heideland. Hauptanbaugebiete sind Spanien und Südamerika. Arnika ist eine hübsche Pflanze. Mit ihren leuchtend orangefarbenen Blüten lässt sie das Herz von so manchem Wanderer und Naturfreund höher schlagen.
Die therapeutische Wirkung der Heilpflanze ist auf die Flavonglukoside, die ätherischen Öle und den Bitterstoff Arnicin zurückzuführen. Außerdem befindet sich in den Blütenextrakten Cholin, eine blutdrucksenkende Substanz.
Arnika stärkt, entkrampft und beruhigt das nervöse altersschwache Herz und fördert die Durchblutung des Herzmuskels. Wer sich Arnika-Tee zubereiten möchte, darf jedoch auf keinen Fall überdosieren, da es dann zu Herzklopfen, Darmstörungen und Bläschenbildung kommen kann. Ungefährlich und genauso wirksam ist eine Mischung aus sieben Teilen Weißdorn und einem Teil Arnika. Hiervon je nach Bedarf einen Teelöffel mit einem Viertelliter Wasser aufbrühen.
Die äußerliche Anwendung von Arnika ist unproblematisch und ihr kommt heute auch die größere Bedeutung zu.
Bei Quetschungen, Zerrungen oder schlecht heilenden Wunden wirken Arnika-Umschläge schnell und zuverlässig. Bei Blutergüssen sind Kompressen aus dem Kraut wirkungsvoller als etwa essigsaure Tonerde.
Wer ständig unter geschwollenen Beinen leidet oder zu Krampfadern neigt, sollte sich regelmässig die Beine mit Arnika-Salbe massieren. Die entündunngshemmenden und abschwellenden Substanzen wirken Venenleiden entgegen. Die Adern werden elastischer und können ihre Aufgabe wieder besser erfüllen. Verstärkt wird dieser Effekt noch durch zusätzliche Arnika-Wadenwickel.
Liebe Grüße,
Viola![]()



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