Sänger oder Leute, die viel reden müssen, plagen sich immer wieder mit Stimmbandbeschwerden. Dagegen hilft eine Heilpflanze, die schon die alten Griechen und Ägypter kannten: Odermenning, das "Königskraut".
Odermenning hilft aber nicht nur im Mund, in der Mundhöhle und dem Rachenbereich. Mit dem Tee können ebenso Hals-, Mund- und Rachenentzündungen, Angina, Munfäule oder Entzündungen der Mundschleimhaut behandelt werden.
Allen, die unter Gallen- oder Leberbeschwerden leiden, hilft diese Pflanze ebenfalls. Der Anwendungsbereich liegt praktisch auf den gesamten Verdauungsorganen.
Hauptinhaltsstoffe des Odermennings sind Gerbstoffe, Bitterstoffe und ätherische Öle. Dazu kommen aber auch Kieselsäure und Schleimstoffe.
Um den Tee zuzubereiten, wird ein Teelöffel getrocknetes Kraut auf einen Viertel Liter Wasser gegeben und aufgebrüht, kurz ziehen lassen. Von Odermenning-Tee sollte man allerhöchstens drei Tassen täglich trinken, da sonst die Galle viel zu sehr angeregt werden kann.
Bei Krampfadern und Unterschenkelgeschwüren kann man eine Salbe aus Odermenning verwenden, die sich leicht selbst herstellen läßt: Eine Doppelhand kleingeschnittener Stengel, Blätter und Blüten werden in etwa 200 Gramm gutem Schweinefett einige Minuten gebraten. Dann stehen lassen, wieder erwärmen, durchseihen.
Liebe Grüße,
Viola![]()



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