Bereits bei unseren Urahnen war der Dost, der auch unter den Bezeichnungen Wilder Majoran, Kunigundenkraut oder Badekraut bekannt ist, ein beliebtes Heilmittel.
Der Dost stärkt ganz allgemein die körpereigenen Abwehrkräfte. Eine Teekur mit dem Dost ist deshalb allen zu empfehlen, die sich nicht ganz auf dem Posten fühlen. Als hilfreich hat sich der Dost auch bei Leibkrämpfen, bei Stauungsbeschwerden im Leberbereich und bei Unterleibsbeschwerden während der Periode erwiesen.
Heute wird Dost-Tee vor allem als "Gute-Nacht-Trunk" sehr geschätzt. Denn der Dost, den man bei uns vorwiegend an sonnigen Hügeln, an Weg- und Waldrändern findet, besitzt eine wunderbar nervenberuhigende und damit schlaffördernde Wirkung.
In Frankreich legt man sich z.B. gern ein angenehm duftendes Kräuterkissen mit Dostkraut ins Bett, wenn Hetze und Aufregungen des Tages den so lang ersehnten Schlummer vertreiben. Aber eine intensivere dämpfende und beruhigende Wirkung erzielt natürlich immer der Dost-Tee.
Den Tee bereitet man aus dem getrockneten Kraut. Man rechnet einen Teelöffel für eine Tasse. Das Kraut mit kochendem Wasser üergießen, etwa zehn Minuten ziehen lassen und dann abseihen. Zur allgemeinen Körperstärkung trinkt man dreimal täglich eine Tasse dieses Tees. Bei Schlafstörungen empfiehlt es sich, eine Tasse Dost-Tee kurz vor dem Zubettgehen zu trinken.![]()
Liebe Grüße,
Viola![]()



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