Gegen Nervosität und alle Folgen von geistigem wie auch seelischem Streß gibt es ein Mittel, das sich seit Jahrhunderten bewährt hat: die Melisse.
Im Gegensatz zu vielen Tabletten, die der heutige Mensch zu seiner Beruhigung einnimmt, hat die Melisse nicht die allergeringsten schädigenden Nebenwirkungen. Viele von uns, die von der Arbeit heimkommen, sind nicht in der Lage richtig abzuschalten, zu entspannen. Melisse schafft hier Abhilfe und kann in Minutenschnelle Wunder wirken.
In letzter Zeit wurde diese uralte Heilpflanze von Wissenschaftlern streng unter die Lupe genommen. Und die Melisse bestand die wissenschaftlichen Tests gewissermaßen mit Note 1. Die Forscher fanden nämlich 100 verschiedene Wirkstoffe, die der Melisse ihre ungewöhnliche Heilkraft verleihen. Deshalb auch hilft sie gegen so verschiedenartige Beschwerden wie Herzschwäche, Nervenschwäche, Kopfschmerzen, Schlaflosigkeit, aber auch gegen Magen- und Darmleiden.
Im Volksmund hat man der intensiv nach Zitrone duftenden Melisse so vielfältige Namen wie Zitronenkraut, Herzkraut, Bienenkraut oder Nervenkraut gegeben. Äußerlich sieht man der Melisse nicht an, was an Heilkraft in ihr steckt. Sie ist kaum reizvoller als die Brennessel. Aber schon im Mittelalter wußte man dieses unscheinbare Heilkraut sehr wohl zu schätzen.
Da schreibt beisipielsweise der Leibarzt von Kaiser Maximilian II: "Melissen hat eine treffentlich gute art, damit sie das hertz streckt und erquickt, so es in der nacht beängstigt wird, pochet und die ruhe störet. Sie wendet unmut und trawigkeit der melancholey, dient dem kalten und feuchten magen und beinahe allen innerlichen gliedern."
Und auch heute noch ist allen Schlechtgelaunten, allen Reizbaren, Überarbeiteten und mit sonstigen Kümmernissen Beladenen zu einer kurmässigen Anwenduhng der Melisse zu raten. Eine besonders rasche und intensive Wirkung zeigt in vielen Fällen ein Extrakt aus der Heilpflanze.
Aber es sind auch Melissentee, Melissenbäder und - zur äußerlichen Anwendung bei Neuralgien - Melissenspiritus im Handel. Melissenbäder sollten abends genommen werden, da sie mitunter einen müdemachenden Effekt haben können. Ein Geheimtip gegen Schlaflosigkeit: Ein Vollbad mit einem Melissenzusatz eine halbe Stunde vor dem Zubettgehen. Das Bad muss recht warm genommen werden. Die Badedauer sollte mindestens 10 Minuten betragen. Danach sofort ins Bett gehen. Man schläft wunderbar entspannt und fühlt sich am nächsten Morgen wie neugeboren.
Liebe Grüße,
Viola![]()



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