Die Robinie (Falsche Akazie) trägt im Mai weiße, stark parfümartig duftende Blütentrauben aus Schmetterlingsblüten. Die Samen bleiben den Winter über als braune Schoten auf dem Baum hängen.
Die Robinienblüte enthält Clycoside, ätherisches Öl mit stark duftenden Verbindungen und Flavonoide (gelbe Farbstoffe). Aus den Blütentrauben bereitet man neben feinen Desserts und Sirup auch tonisch (kräftigend) wirkenden Wein. Man verwendet ausschließlich die Blüten.
In meiner Gegend wachsen sehr viele Robinien, die wir Akazien nennen und im Mai kann man ganze Hänge voll weiß blühender Akazien sehen, die einen starken Duft verbreiten. Wir pflücken einige, tauchen sie in einen Omelettenteig und backen sie - eine Delikatesse!
Gebackene Robinienblüten
20 frisch erblühte Robinienblüten, 250 g Mehl, 1 Eigelb, 1 El zerlassene Butter, 200 ml Milch, 4 El Zucker oder Robinienblütensirup, 2 steifgeschlagene Eiklar, Sonnenblumenöl zum Ausbacken.
Aus den Zutaten wird ein glatter Teig gerührt, in dem zum Schluß die beiden steifgeschlagenen Eiklar gehoben werden. Die Robinienblüten werden in den Teig getaucht, im heißen Öl goldbraun gebacken, abgetropft und eventuell mit Marillenlikör beträufelt. Bei uns ist das eine Hauptspeise, kann man aber auch als Dessert anbieten.
Jedes Jahr freue ich mich auf die Akazienblütezeit. :yahoo:
Liebe Grüße,
Viola![]()



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