Dass Salbei stark schweißhemmend wirkt, war schon den Kräuterkundigen des Mittelalters bekannt. Sogar beim nächtlichen Schwitzen der Tuberkulosekranken ließen sich mit Salbei ausgezeichnete Erfolge erzielen.
Da man aber heute weiß, dass verschiedene Heilkräuter in der ausgewogenen Mischung einen noch weitaus stärkeren Effekt zu erzielen vermögen, sollte man es bei diesem Leiden einmal mit folgender Teekur versuchen:
200 g Salbei, 200 g Frauenmantel, 200 g Zinnkraut, 100 g Nussblätter, 100 g Mistel, 50 g Nelkenwurzkraut und 50 g Ringelblume.
Viele, die es mit dieser Teekur probierten, konnten den Erfolg zunächst gar nicht fassen. Wenn es auch in vielen Fällen schon innerhalb kurzer Zeit zu einer Verringerung der lästigen Schweißabsonderung kommt, so ist eine Kur von vier bis sechs Wochen doch zu empfehlen. Sie kann natürlich ohne Bedenken wiederholt werden.
Pro Tasse rechnet man 1 Eßlöffel der Mischung. Sie wird überbrüht, dann 10 Minuten ziehen gelassen, durchseihen, fertig! Von dem Tee trinkt man morgens und abends eine Tasse. Bei stärkeren Beschwerden können abends auch zwei Tassen getrunken werden.
Übrigens: Bei heftigem Schwitzen an Händen und Füßen haben sich zusätzlich Waschungen mit einer Abkochung aus Eichenrinde sehr bewährt. Es gibt davon heute auch fertige Bade-Extrakte.
Ebenfalls sehr wirksam hat sich erwiesen dem Waschwasser Essig zuzusetzen.
LG Viola![]()



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