Viola hatte bereits früher einen Beitrag gepostet, in dem Mädesüß als Futter für naschende Bären erwähnt wurde

ich las etwas Interessantes über Mädesüß und bin nun auf der Suche nach der Pflanze - noch könnte sie blühen...(bis August)

dann berichte ich gern über meine Erfahrungen

aus dem net zusammengetragene Infos:
Mädesüß

Mädesüß
Spiraea ulmaria, Filipendula ulmaria, Ulmaria palustris

Volkstümliche Verwendung und Brauchtum:
Die Blätter der Pflanze wurden früher als Metwürze genutzt, daher der Name. Eine andere Quelle leitet den Namen von mähen/Mahd ab, da es dem Heu einen süßen Duft verleihe.
Es war einer der heiligsten Kräuter der keltischen Druiden (neben Wasser-Minze, Eisenbart/Eisenkraut und Mistel oder Mispel)
Im Mittelalter wurde es zur Beduftung der Räume auf den Boden gestreut.
Ein Aberglaube besagt auch, dass Mädesüß hilft, Dieben auf die Spur zu kommen. Dazu wird das Kraut in der Mitsommernacht gesammelt und anschließend ins Wasser getan. Sinkt die Pflanze, ist der Dieb ein Mann, schwimmt es aber oben, wurde man von einer Frau bestohlen.
Steckt eine Braut Mädesüß in ihr Brautbukett, soll sie dadurch nicht nur die Segnung der Göttin erhalten, sondern die Blume verheißt ihr auch Glück.
Singlefrauen, die noch nach der wahren Liebe suchen, könnten durch ein Öl aus Mädesüß den Mann ihres Lebens finden. Denn die Legende besagt, dass sie das Einatmen des Öls attraktiver macht und sie so dem Mann ihres Lebens über den Weg laufen könnten. Dieser Zauber wird am Besten an Beltane angewendet.
Magisch verwendete Pflanzenteile: Blüten, Blätter, Wurzel

Magische Eigenschaften: Liebe, Weissagung, Frieden, Glück

Magische Verwendung:
Mädesüß steht für Flexibilität und Kraft, sein Duft ist entspannend, erhebend und berauschend, stimmt uns heiter, sorgt für Harmonie und schafft dadurch eine friedliche Stimmung. Somit kann die Pflanze gut zur Meditation und den Kontakt zur Anderswelt eingesetzt werden.
Es soll gegen Dämonen helfen und eine starke Beziehung zum Astralkörper haben.
Als Räucherung wirkt es intuitionsfördernd und wird zur Weissagung eingesetzt. Es wirkt schützend, harmonisierend und Liebe anziehend/aphrodisierend.
Mädesüß wird mit dem Sommersonnwend- und dem Lammasfest (1. August) in Zusammenhang gebracht.
Möchte man einen Liebeszauber zuzubereiten, wird Mädesüß auf den Altar platziert oder man mischt es getrocknet diversen Liebesmischungen bei.

Auch soll die Göttin Bloddeuwedd, die Frau des Gottes Llew, neben sechs anderen Bäumen und Blüten auch aus Mädesüß erschaffen worden sein. Sie ist darüber hinaus auch die heilige Pflanze der Göttin Danu in ihrem Aspekt als Ana und wurde später zu einer der heiligen Pflanze der Mutter Maria.