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Thema: Alles eso oder was?

  1. #1
    Genua
    Gast

    Alles eso oder was?




    Nen schönen Gruss allen zusammen,


    Ich lese schon seit einiger Zeit in diversen Bardon - Foren, schreibe hier und da was rein.wie ich schon mal erwähnt habe.


    eigentlich bin ich damals auf Franz Bardon gekommen als ich übers

    Internet nach Hermetik suchte, irgendwie stolperte ich da rein,

    am Anfang war es sehr interessant , es nimmt jedoch in letzter Zeit für mich einen

    abstrakten Verlauf an.


    Hier hat Paul ein kritisches Franz Bardon Forum eingerichtet das, mir im Moment

    am interessantesten vorkommt.


    Irgendwie durchdringt mich das Gefühl das die Wahre Wahrheit, oder wie man es auch immer nennen mag,

    nicht von irgendwelchen, dahergebrachten Schriften zu lernen ist,


    es gibt unzählige Methoden sich dem ein und dem selben Thema zu nähern,

    jedoch geschieht das alles auf eine mir entfernte Art und Weise,


    Ich Suche eigentlich nach dem Schlüssel für das jetzt.


    Ich kann mir nicht vorstellen, das es so einfach ist wie es in den Geschichten der Religionen klingt,

    es richtet sich doch das ganze Menschliche denken auf den Tod aus, was passiert wenn ich sterbe ist eine der zentralen Themen aller Weltreligionen,


    warum geht es nicht um das Leben, wir leben ja doch alle,

    aber kämpfen tun wir doch um unsere Glaubensvorstellungen zu verteidigen, und diese beruhen irgendwie auf dem was nach dem Tod passiert.


    komisch , da stimmt doch was nicht, gibt es nicht eine einzige Lebensbejahende

    Einstellung in der es nicht um sich exzessiv ausleben geht?


    Wir sollten doch eigentlich nicht bemüht sein unsere Fähigkeiten, die irgendwo tief in uns schlummern zu entdecken, wir sollten sie doch eigentlich haben.


    Jeden Tag sollten wir sie behalten können ohne unzählige Stunden von Arbeit und Mühe.


    Wenn wir was tun dann sollten wir es doch tun um dabeizusein, nicht weil wir denken das wir dann irgendeinen Fortschritt erfahren.


    Nun soweit für heut.........


    Gruss

  2. #2
    Maya
    Gast

    Re: Alles eso oder was?


    Hallo Genua,


    dein Beitrag gefällt mir. Nach meiner Ansicht bietet der Okkultismus Lösungen an, die dazu dienen sollen, Erkenntnisse zu gewinnen und ins Leben umzusetzen. Nur scheinen viele in den jeweiligen Lehren oder Glaubenssystemen an einem gewissen Punkt stehen zu bleiben, ohne dass irgendwelche Erkenntnisse daraus gewonnen wurden.


    >>Ich lese schon seit einiger Zeit in diversen Bardon - Foren, schreibe hier und da was rein.wie ich schon mal erwähnt habe.

    >eigentlich bin ich damals auf Franz Bardon gekommen als ich übers

    >Internet nach Hermetik suchte, irgendwie stolperte ich da rein,

    >am Anfang war es sehr interessant , es nimmt jedoch in letzter Zeit für mich einen

    >abstrakten Verlauf an.<<


    Das System von Franz Bardon soll im wesentlichen einen Weg aufzeigen, der dazu führen soll, ein vollkommenes Leben führen zu können. Durch die eigene Gier nach MEHR verfallen viele Adepten einem Weg, der weitab von der Realität führt.




    >>Hier hat Paul ein kritisches Franz Bardon Forum eingerichtet das, mir im Moment

    >am interessantesten vorkommt.<<


    Das finde ich auch, wenn auch einige noch versuchen, ihn in eine Schublade zu stecken und ihn des Verrats bezichtigen wollen, nur weil er früher eine andere Meinung vertreten hat. zwinker Jede Szene spielt mehr oder weniger beleidigt, wenn einer aussteigt, weil die Kritik der Vernunft den Sieg davon getragen hat.

    Aber schau dir die "Magier" mal an: Jetzt bettelt sogar Rüggeberg um Kohle! aetsch




    >>Irgendwie durchdringt mich das Gefühl das die Wahre Wahrheit, oder wie man es auch immer nennen mag,

    >nicht von irgendwelchen, dahergebrachten Schriften zu lernen ist,

    >es gibt unzählige Methoden sich dem ein und dem selben Thema zu nähern,

    >jedoch geschieht das alles auf eine mir entfernte Art und Weise,<<


    Na ja, es kommt darauf an. Man kann schon sehr viel aus guter Literatur entnehmen - die Frage ist nur, wie der einzelne es für sich umsetzt.


    >>Ich Suche eigentlich nach dem Schlüssel für das jetzt.

    >Ich kann mir nicht vorstellen, das es so einfach ist wie es in den Geschichten der Religionen klingt,

    >es richtet sich doch das ganze Menschliche denken auf den Tod aus, was passiert wenn ich sterbe ist eine der zentralen Themen aller Weltreligionen,

    >warum geht es nicht um das Leben, wir leben ja doch alle,

    >aber kämpfen tun wir doch um unsere Glaubensvorstellungen zu verteidigen, und diese beruhen irgendwie auf dem was nach dem Tod passiert.


    Ich finde es nicht unbedingt falsch, sich mit dem Thema Tod auseinander zu setzen, denn umso bewusster nimmt man das Leben wahr. Durch unsere Erziehung haben wir alle ein bestimmtes Glaubenssystem verpasst bekommen und wenn man seinen Geist "leeren" kann, um ihn dann mit neu gewonnen Erkenntnissen zu füllen, bildet das eine gute Basis.




    >>komisch , da stimmt doch was nicht, gibt es nicht eine einzige Lebensbejahende

    >Einstellung in der es nicht um sich exzessiv ausleben geht?

    >Wir sollten doch eigentlich nicht bemüht sein unsere Fähigkeiten, die irgendwo tief in uns schlummern zu entdecken, wir sollten sie doch eigentlich haben.

    >Jeden Tag sollten wir sie behalten können ohne unzählige Stunden von Arbeit und Mühe.

    >Wenn wir was tun dann sollten wir es doch tun um dabeizusein, nicht weil wir denken das wir dann irgendeinen Fortschritt erfahren.<<


    Die meisten Lehren sind lebensbejahend und wenn man diese Wahrheit erkennt, kann man seine vorhandenen Fähigkeiten auch nutzen. Wie weit jemand diese dann fördern möchte, bleibt jedem selbst überlassen.


    Viele Grüsse

    Maya

  3. #3
    PA
    Gast

    Re: Alles eso oder was?






    In der Tat, ein sehr interessanter Beitrag! bravo


  4. #4
    Oskar
    Gast

    Re: Alles eso oder was?


    Nen schönen Gruss allen zusammen,

    lese schon seit einiger Zeit in diversen Bardon - Foren, schreibe hier und da was rein.wie ich schon mal erwähnt habe.

    eigentlich bin ich damals auf Franz Bardon gekommen als ich übers

    Internet nach Hermetik suchte, irgendwie stolperte ich da rein,

    am Anfang war es sehr interessant , es nimmt jedoch in letzter Zeit für mich einen abstrakten Verlauf an.

    Hier hat Paul ein kritisches Franz Bardon Forum eingerichtet das, mir im Moment am interessantesten vorkommt.

    Irgendwie durchdringt mich das Gefühl das die Wahre Wahrheit, oder wie man es auch immer nennen mag, nicht von irgendwelchen, dahergebrachten Schriften zu lernen ist.


    Durchaus – Angenommen Du lebst nicht allein auf einer Insel und schliesst einfach die schriftliche Kommunikation aus....und übrig bleibt halt dann die rein verbale Kommunikation – Des weiteren: ...Beobachten....Wahrnehmen (aussen und innen).

    Weiter behaupte ich, dass eventuelle Wahrheiten in sich selbst erfahren werden. Diverse Mitteilungen, die dazu führen sollten, geben lediglich potenzielle Impulse dazu.

    Was empfindest oder definierst Du denn als wahre Wahrheit ?



    es gibt unzählige Methoden sich dem ein und dem selben Thema zu nähern, jedoch geschieht das alles auf eine mir entfernte Art und Weise.


    Es ist nicht meine Absicht Dich zu provozieren, aber welches Thema meinst Du ?


    Ich Suche eigentlich nach dem Schlüssel für das jetzt.


    Es gibt diverse Methoden, z,B. Tai-Chi, autogenes Training, wie etliche Meditationstechniken oder Zen-Meditationen, welche zu diesem Schlüssel führen können.

    Auch die Übungen nach Bardon 1. Kapitel (Gedanken beobachten...Gedankenstille können dazu führen, im JETZT und in der “Gegenwart“ zu leben.

    Ich erwähne diese Techniken, da ich mir im besten Sinne nicht vorstellen kann, ohne weiteres einfach z.B. die Qualität des Erlebens im "Jetzt", auf stabile Art bis Ende...... des Lebens, einfach Leben zu können.



    Ich kann mir nicht vorstellen, das es so einfach ist wie es in den Geschichten der Religionen klingt,

    es richtet sich doch das ganze Menschliche denken auf den Tod aus, was passiert wenn ich sterbe ist eine der zentralen Themen aller Weltreligionen,



    Das Leben, wie Du es ansprichst, ist zeitlich begrenzt....aber wir wollen alle in einem gewissen Sinne unsterblich sein.


    warum geht es nicht um das Leben, wir leben ja doch alle,

    aber kämpfen tun wir doch um unsere Glaubensvorstellungen zu verteidigen, und diese beruhen irgendwie auf dem was nach dem Tod passiert.



    Zum ersten, solte man für sich definieren oder herausfinden, was "Leben" eigentlich ist.

    Andererseits kämpfen wir Meines Erachtens in erster Linie um unsere Existenz und die daraus resultierenden Besitztümer, gesellschaftlichen Rechte, Privilegien und das Image. Ich glaube erst in zweiter Stelle kämpfen wir um irgendwelche Glaubensinhalte und Ideale.

    In den meisten Fällen von Kämpfen und Kriegen wurden irgendwelche Glaubensinhalte und Ideale daran angehängt, um die Opfer welche übrig blieben rechtfertigen zu können. Fakt ist, dass es in erster Linie immer um Besitztümer und Bodenschätze ging.



    komisch , da stimmt doch was nicht, gibt es nicht eine einzige Lebensbejahende

    Einstellung in der es nicht um sich exzessiv ausleben geht?

    Wir sollten doch eigentlich nicht bemüht sein unsere Fähigkeiten, die irgendwo tief in uns schlummern zu entdecken, wir sollten sie doch eigentlich haben.

    Mit dieser Frage beschäftigen sich schon Mystiker, Philosophen, Magier und selbst auch Antropologen und Psychologen.....Da bist Du nicht allein...;-)


    Jeden Tag sollten wir sie behalten können ohne unzählige Stunden von Arbeit und Mühe. ....wäre irgendwie schön...;-).

    Wenn wir was tun dann sollten wir es doch tun um dabeizusein, nicht weil wir denken das wir dann irgendeinen Fortschritt erfahren.



    Meinst Du jetzt das wohlige energetische Gruppengefühl ? ....Gruppendynamik, Geborgenheit im Kollektiv ...? – Ja das ist auch schön und kann man durchaus auch teilweise erfahren.


    Nun soweit für heut.........



    Im Grunde genommen schneidest Du mehrere Themen an, für welche man grundsätzlich einige Jahrzehnte dazu braucht, um wenn überhaupt, einen gewissen Überblick darüber zu bekommen.

    Diese Themenkomplexe könnte man ja gerade in einer einzigen Frage zusammenfassen:

    Warum leben wir nicht paradiesisch oder im Paradies ?



    Gruss


    mfg

    Oskar


  5. #5
    Genua
    Gast

    Re: Alles eso oder was?




    Hallo zusammen,


    ich habe einen Beitrag gewählt den ich vor einiger Zeit hier im Forum geschrieben habe, sagen wir um das ganze mal reflektierend zu machen.


    Seit ich nun hier bin , habe ich allerlei Zeugs vernommen.


    Momentan hat sich meine Auffassung dahin verändert, das wir hier alle im selben Boot sitzen, jeder hat seine eigenen Ansichten und Moralvorstellungen,

    im Prinzip kann niemand jemandem anderen Trivialität vorwerfen, wenn derjenige diese Ansichten nur für sich verwendet und nicht versucht sie als Allgemingültig darzustellen.


    Solange es einer für sich selber behält, oder wenigstens sie als seine Meinungsäusserung ansieht.


    Ich muss sagen es gibt einen Vergleich zwischen der Theorie und der Praxis

    den man hier übersieht.


    Ein Hermetiker , habe ich gelesen sollte eigentlich nur zwischen den Künsten stehen, eigentlich nicht der Wissende sein sondern der weiss wo das Wissen ist.

    Und was das Wissen verbindet die einzelnen Wissensbereiche.

    Klingt ein bisschen Hochgeschaukelt, aber ich verstehe es nun mal so.

    Um nicht mal die Liebe zu vergessen, wollte ich hier nur betonen das man nicht denkt, das Wissen sei das einzige Wahre Gut, ist es nicht....

    Die Liebe ist einfach eine Sache der Gefühle, un diese kann ich nicht so richtig in Worte fassen, mir fehlen die Voraussetzungen für einen Dichter.

    Aber ich muss Wissen welcher Dichter, meine Gefühle in Worte fasst, dann habe ich eine Brücke zwischen Wissen und der Liebe geschlagen.

    Die Macht ist auch so eine Sache, Welche Macht steht den einem Hermetiker zu , eigentlich gar keine ausser die über sich selbst, mehr Macht dürfte ein Hermetiker gar nicht haben , oder wollen. Den der Mesnch kann mit Macht nur schwer umgehen, und wer noch nicht weiss wie sich Macht anfühlt, der kann auch nicht sicher sein vor ihrem Übel gewappnet zu sein. Also darf ein Mensch, der die hohen Künste studiert garnicht Macht wollen, da er ja garnicht weiss was er damit anfangen kann, und wenn er schon geheime Lehren liest dann, könnte er ja zum Übel für die Menschheit werden.

    Das Allumfassend kann ich irgendwie nicht beschreiben das liegt ausserhalb meines Horizontes, oder vielleicht doch so nah, das ich es nicht direkt Wahrnehme.


    Gruss




    Eine Verbindung findet dauernd statt, zwischen Esoterik und der Wissenschaft, es ist die Grenze zwischen den beiden, die Sie verbindet, und sich dauend ändert, dieser Grenze müsste man auf die Spur gehen.

  6. #6
    PA
    Gast

    Re: Alles eso oder was?


    Hallo Genua,




    ich habe eine Frage an dich.


    Du schreibst:


    >im Prinzip kann niemand jemandem anderen Trivialität vorwerfen, wenn derjenige diese Ansichten nur für sich verwendet und nicht versucht sie als Allgemingültig darzustellen.


    Wenn du irgendetwas für richtig hältst, dann muss dieses doch allgemeingültig richtig sein, also für alle gelten, oder nicht?


    Wenn du z.B. denkst: 'Es ist verboten, dass ein Mensch einen anderen Menschen umbringt.' dann musst du doch automatisch der Ansicht sein, dass dies ganz allgemein gültig ist, also für alle Menschen gilt.


    Deshalb verstehe ich nicht ganz, wie du das meinst, wenn du sagst: 'wenn derjenige dieses Ansichten nur für sich selbst verwendet und nicht versucht, sie als allgemeingültig hinzustellen'. Wie soll das funktionieren?




    Freundliche Grüße von Paul.

  7. #7
    Genua
    Gast

    Re: Alles eso oder was?


    >Hallo Genua,

    >

    >ich habe eine Frage an dich.

    >Du schreibst:

    >>im Prinzip kann niemand jemandem anderen Trivialität vorwerfen, wenn derjenige diese Ansichten nur für sich verwendet und nicht versucht sie als Allgemingültig darzustellen.

    >Wenn du irgendetwas für richtig hältst, dann muss dieses doch allgemeingültig richtig sein, also für alle gelten, oder nicht?

    >Wenn du z.B. denkst: 'Es ist verboten, dass ein Mensch einen anderen Menschen umbringt.' dann musst du doch automatisch der Ansicht sein, dass dies ganz allgemein gültig ist, also für alle Menschen gilt.

    >Deshalb verstehe ich nicht ganz, wie du das meinst, wenn du sagst: 'wenn derjenige dieses Ansichten nur für sich selbst verwendet und nicht versucht, sie als allgemeingültig hinzustellen'. Wie soll das funktionieren?

    >

    >Freundliche Grüße von Paul.


    Hallo,


    ich meinte eigentlich den momentanen Erkentniss - Stand jedes einzelnen,

    Wenn man das ganze evolutionstechnisch sieht dann steht jeder, in irgendeiner Positon, hierarchistisch gesehen, weiter oben oder unten, jeder hat ein Wissen mit dem er misst, und das ist dann für Ihn gültig, ob er das will oder nicht ist eine ganz andere Frage.


    Welche Auswirkungen das auf die Allgemeinheit hat ist auch etwas anderes.

    Man kann sicherlich nicht zulassen das jeder seine Ansicht, auf die Allgemeinheit bezieht oder anwendet, das wird dann von der Gesellschaft zu einem vernünftigen Mass auch kontrolliert (Gesetze, materiell sowie geistig)


    Egal auf welcher Position man sich befindet, kann man davon ausgehen das es auch jemanden gibt der über einem, oder unter einem steht.

    Was wäre dann trivial? jeder wäre trivial zu dem der über ihm steht, in der Erkenntiss - Kette.


    Also kann man das auch nicht erwarten, es wird entweder aufgenommen oder verworfen von der Gesellschaft.


    Was ich eigentlich damit sagen will ist: Das Wort trivial ist ein Urteil, über den anderen Menschen, es stellt denjenigen der es benützt , hierarchistisch über den anderen. Diese Hierarchie beruht nicht auf der allgemein anerkannten Hierarchie (in diesem Falle , Hermetik).


    Eigentlich meinte ich das Ganze , auf eine Diskussion beziehend, man kann nicht erwarten, dem Gegenüber seine Meinung als auch für ihn richtig darzustellen. Man kann sie nur akzeptieren und versuchen von ihr zu lernen.


    trivial ist für mich auch kein Wort der Mitte, es folgt dem alten System.

    Von seitlich denkender Struktur, ist es in diesem Falle nicht ;-)


    Gruss



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