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Thema: Samuels Verdienst: bzw. Wie gut funktionieren Meditationstechniken?

  1. #1
    Paul Allen
    Gast

    Samuels Verdienst: bzw. Wie gut funktionieren Meditationstechniken?


    Lieber Samuel,


    ich möchte dir herzlich für deinen offenen und ehrlichen Einsatz beim Erstellen deines web-Tagebuchs bezüglich einer Technik zum Erreichen eines speziellen Klartraumzustandes, danken!!!






    smile smile smile In meinen Augen stellt dein Tagebuch einen VOLLEN ERFOLG dar !!!









    Naja, ich gebe zu zwinker, der ganze Ansatz war von Anfang an als sogenannte win-win Situation angelegt. (Gewinn - Gewinn Situation)

    Das bedeutet: ganz egal was immer dabei rauskommt, es wird in jedem Fall ein Erfolg sein!


    :-)


    Hättest du mit der Technik durchschlagenden Erfolg gehabt, dann hätten wir das natürlich als grandiosen "Sieg" gebucht und hätten dann in diese Richtung weitergearbeitet / geforscht.


    Hast du aber dabei KEINEN durchschlagenden Erfolg, dann wird dadurch ein Prinzip demonstriert, das mir sehr, sehr wichtig ist! Die Demonstration, das Vorführen dieses Prinzips war mir fast noch wichtiger, als wenn du großartigen Erfolg mit der Technik gehabt hättest.


    Zur Erinnerung: Samuel versuchte eine derartige Kontrolle über sein Bewusstsein während des Einschlafens zu erreichen, dass er seinen Bewusstseinszustand sozusagen genau an der Grenze zwischen Wachen und Schlafen fixieren kann.


    Dies ist natürlich kein triviales Unterfangen. Dazu gehört schon ein gehöriges Maß an Bewusstseinskontrolle bzw. Meisterschaft! Zahlreiche Probleme und Schwierigkeiten sind mit einem Einüben dieser Fähigkeit verbunden. Man muss in der Lage sein, sein Ichbewusstsein sozusagen nur an die lange Leine zu nehmen, und genau im richtigen Augenblick, wenn das Ichbewusstsein sich aufzulösen beginnt, sobald die Egogrenzen zu verschwimmen beginnen, muss man sich selbst mit einem praktisch fast nicht mehr vorhandenen kleinen Rest an "Ich Bewusstsein" aus der Schlafzone in die "Fast-Schlafzone" zurückkämpfen.


    Es ist so ähnlich, wie wenn man versucht, mit einem Magneten (fast unüberwindlicher Zug des Schlafzustandes) eine Metallmünze (Ich-Bewusstsein) genau im Hundertstel-Millimeterbereich so anzunähern, dass sich die Münze zwar auf den Magneten ruckartig zubewegt, aber nicht so weit, dass die Münze auf den Magneten zuspringt und an ihm kleben bleibt. Jeder der es schon mal versucht hat, wird zumeist nach zahlreichen erfolglosen Versuchen dieses Experiment entnervt abgebrochen haben.


    Folge eines erfolgreichen Haltens des Bewusstseinszustandes an der Grenze zwischen Wachen und Schlafen wäre gewesen, dass Samuel zahlreiche Phänomene hätte erleben können, die mit diesem Bewusstseinszustand verbunden sind, wie:


    - direktes Auslösen von Klarträumen

    - OOB Erlebnisse ('Astralreisen')

    - katathymes Bilderleben

    - Hypnagoge Bilder und Erlebnisse

    - usw.


    Wie gut funktionieren Meditationstechniken?




    Die Technik, die Samuel verwendet hat, um diesen Bewusstseinszustand bzw. Bewusstseinsakt zu erlernen, war sehr einfach. Er sollte während des Einschlafens einfach seine Aufmerksamkeit auf den Einschlafprozess bzw. auf ein Element desselben richten, und sich dann "befehlen" wieder etwas "wacher" zu werden, sobald er bemerkte dass er dabei war, den Einschlafpunkt zu erreichen.


    Nun, wie gut hat diese Technik funktioniert?


    Samuel hat sich redlich über einen längeren Zeitraum bemüht, wie man sehr anschaulich im Tagebuch nachlesen kann.


    Nun, die Technik hat gar nicht oder nur sehr schlecht funktioniert.


    Wer ist nun Schuld daran? Es ist aus der entsprechenden Literatur bekannt, dass mithilfe der angegebenen Technik der angestrebte Bewusstseinszustand ausgelöst werden kann!


    Ist also Samuel schuld daran, dass er den Zustand nicht erreichen konnte?


    Nein natürlich nicht !!!


    Natürlich ist es die Technik die versagt hat!


    In der esoterischen Literatur gibt es hunderte, ja tausende verschiedene Techniken, Methoden, Anleitungen, Vorschläge, Andeutungen, Beschreibungen, ..., wie man einen bestimmten Bewusstseinszustand bzw. eine bestimmte Fähigkeit erreichen kann.


    Was ist all diesen Beschreibungen gemeinsam?


    Dass die Ansprüche, die an die Technik gestellt werden, reine Behauptungen sind!


    Klar, wir sind jederzeit bereit zu glauben, dass eine bestimmte Technik bei einem bestimmten Menschen eine spezielle Fähigkeit ausgelöst hat.


    Aber wer will schon garantieren, dass sie auch bei einem anderen Menschen wirksam ist?


    Einverstanden, eine bestimmte Technik wird sehr wahrscheinlich bei einer bestimmten Anzahl von Menschen zum Erfolg führen.


    Was aber ist mit all den anderen?


    Warum beschweren sich so viele Leute, dass sie mit den Übungen keinen Erfolg haben? Oft zwar nur hinter vorgehaltener Hand, in privaten Emails. Warum kommt es so oft zum Abbruch der Übungssequenzen? Wäre der Erfolg da, dann würde doch mit Eifer und Freude weitergeübt werden!


    All diese Beschreibungen von Meditationstechniken und "okkulten" Praktiken kranken an ein und demselben Missstand: es ist absolut nichts darüber bekannt, wie gut sie bei einer bestimmten Anzahl von Menschen wirken!


    Und sofort beginnt wieder die so gut bekannte und typische esoterische Ausreden Litanei!


    Der Schüler ist eben noch nicht "reif". Der Fortschritt ist leider von der "Reife" abhängig. Da kann man nichts machen, wer die nötige Reife nicht erlangt hat, wird eben keinen oder fast keine Fortschritte mithilfe der jeweils angepriesenen, "eigentlich" höchst wirkungsvollen Technik machen.


    Wie üblich wird von eigenen Fehlern in der Methodik abgelenkt und alle Schuld auf das schwächste Glied der Situation abgeladen. Auf den Schüler.


    Genauso läuft es in der Schule: versteht ein Schüler nicht oder kann er eine verlangte Leistung nicht erbringen, dann ist er, der Schüler eben zu dumm, oder zu faul, oder unkooperativ, lernbehindert, zu uninteressiert, usw. man kennt die lange Liste der Fehler von "Schulversagern".


    Dass möglicherweise der Lehrer und seine Unterrichtsmethoden Schuld an der Misere sind - nein unmöglich, das kann nicht sein.


    Kommen wir wieder auf die Meditationstechniken der esoterisch - okkulten Literatur zurück.


    Wie viele statistische Untersuchungen wurden durchgeführt um zu prüfen, wie erfolgreich eine bestimmte Methode nun wirklich ist? Keine natürlich. Man verspricht den Menschen das Blaue vom Himmel, kann aber nicht das Geringste aufweisen, das dem Anspruch auch wirklich zumindest einen leichten Anstrich von Seriosität geben könnte!


    Der Schüler ist zur schlechtesten aller Lagen verdammt: er muss auf gut Glück einfach probieren ob er Erfolg hat. Wenn nicht: Pech gehabt! 6 Monate erfolglose Investition von unglaublich viel Zeit, Energie, Hoffnungs-Gefühlen, alles nichts. Schreib es in den Wind!

    Ärger kommt hoch. Don't blame it on the author! Selbst Schuld. Zuwenig Reife! Ätsch.


    Aber wie heißt es so schön: du musst dem Guru vertrauen, vertraue, vertraue, übe noch ein Jährchen länger. Du musst auf den Augenblick der GNADE warten. Wieder ein Jahr rum, immer noch kein Erfolg? Äähem, Pech gehabt, immer noch zuwenig Reife. Gut. Grün-Schimmel braucht Weile. Wie wär's mit noch ein Jährchen weiterüben? Schnauze voll? Vollkommen unreif der Mann (Frau): Geduld ist die Grundtugend des Aufstiegs ...


    Hat irgendjemand noch nicht verstanden wovon ich hier rede?

    Ich rede von Inkompetenz! Nicht des Schülers, sondern des Lehrers, der Techniken.


    Menschen sind sehr, sehr verschieden. Menschen benötigen UNTERSCHIEDLICHE, an den speziellen Menschentyp angepasste Methoden, um bestimmte Fähigkeiten erlernen zu können.


    Dazu muss allerdings ein bisschen mehr Aufwand betrieben werden, als einfach nur ein paar Techniken in einem Buch zu beschreiben. Dazu muss man in der Lage sein, mit Präzision festzustellen, wie das innere Erleben eines Menschen aufgebaut ist. Und abgestimmt auf dieses Wissen müssen dann die Erfolg versprechenden Techniken eingesetzt werden, von denen bereits bekannt ist (durch empirische Untersuchungen), dass und wie schnell sie für einen Menschen dieses Typs wirksam sind.
















    Was den Fall von Samuel in diesem Zusammenhang so interessant macht, ist, dass er den Erfolg, den er mit der oben genannten Technik anstrebte, vor Jahren schon spontan erlebt hat. Er übte dazu nur kurz eine andere Methode und traf dabei voll ins Schwarze: Die Beschreibung seiner Erlebnisse sind im ARR Forum nachzulesen.


    Es geht also. Ohne viel Aufwand. Ohne viel zu üben. Man muss nur wissen wie!!! Nix isses mit all dem "Reife"-Gelabere! Man muss die richtige Technik, Methode für den speziellen Menschen in seiner speziellen, momentanen Lebenslage finden. Dann öffnet sich die Tür ganz leicht, einfach durch Antippen. Macht man es falsch, dann kann man sich auch mit dem ganzen Gewicht seiner Persönlichkeit dagegen werfen: no way, keine Chance, die Tür bleibt eisern zu. Dann kann man sich dumm und dämlich üben - ohne Erfolg.


    Wozu haben wir unseren Verstand: ich finde wir sollten ihn auch benutzen!


    Solange wir uns allerdings mit Ausreden abspeisen lassen, wird sich nichts ändern.


    Freundliche Grüße, Paul.



  2. #2
    A L S
    Gast

    Re: Samuels Verdienst: bzw. Wie gut funktionieren Meditationstechniken?


    Ich werde mir einmal angucken, was der liebe Samuel geleistet hat.

    Das klingt sehr interessant.


    Meine letzten luziden Träume und OBEs hatte ich mit 6 Jahren.

    Kann mich an jedes Detail sehr gut erinnern.


    Oftmals werden Übungen verbissen angegangen was der praktische Tod ist!

    Franz Bardon trainiert zum Beispiel in den ersten 3 Stufen alle nötigen Sinne um OBE's und luzide Träume einzuleiten.


    Tatsächlich ist es garnicht einfach zwischen Traum und Wachbewusstsein zu pendeln, aber Jemand, der in der Lage ist am hellichten Tag ein komplettes Szenario aus Bildern, Gerüchen, Tönen, Geschmack, usw zu erschaffen, für den ist es nicht schwer sich selbst so zu disziplinieren, dass er sein Bewusstsein aufrecht erhält.


    Jede außerkörperliche Reise wird meist durch Visualisieren oder Töne iniziiert.

    Hierbei zieht man seinen Energiekörper raus und pflanzt sein Bewusstsein hinein.

    Bardon empfiehlt das fast am Ende seiner ganzen Stufen, aber er geht hierbei weiter als die herkömmliche Literatur empfiehlt.

    Monroe und Robert Peterson sind dennoch sehr empfehlenswert.


    Aber was lernen wir vielleicht von Samuel?

    Dass im Grunde jeder Potenzial hat.


    Ich habe schon von einigen jungen Leuten gelesen, die in sehr kurzer Zeit Spontanobes hatten, nachdem Sie ein wenig geübt hatten, aber irgendwann dann wieder erfolglos waren oder keine Mühe mehr hatten die Gefühle nachzubilden und sich in diesen Zustand zu bringen, der einen Austritt ermöglicht.


    Diese Personen blieben aber Egoisten und was haben wir von Franz Bardon entnehmen können?

    wie verhält es sich, wenn ein Egoist seinen eigenen Magnetismus mehr zu nutzen weiß?

    Schwarzmagier, eine Generation von heranwachsenden Schwarzmagiern, die sich im Sündepfuhl der Astralwelt aufhalten, wo sie ihren eigenen Wünschen/Trieben hinterherjagen!


    Für einen Krieger/Magier beginnt der Kampf im Hier und Jetzt, alles andere sind nur nebensächliche Fähigkeiten. :-)


    Gruss


    A L S







  3. #3
    PA
    Gast

    Re: Techniken die nicht funktionieren.


    Hallo ALS,


    der zentrale Aspekt des Artikels scheint dir entgangen zu sein (oder hat dich nicht interessiert):


    Eigentlich geht's darum, dass in Büchern Techniken beschrieben werden, die nicht funktionieren!


    Dass Leute 10 Jahre und länger vergeblich üben.


    Dass Hoffnungen erweckt werden, die niemals eingehalten werden.

    Und dass ich diese Versprechungen als unseriös einstufe.


    Freundliche Grüße, Paul.



  4. #4
    A L S
    Gast

    ja stimmt


    >Hallo ALS,

    >der zentrale Aspekt des Artikels scheint dir entgangen zu sein (oder hat dich nicht interessiert):


    **

    Ich gebe dir Recht, irgendwie ist mir dieser wirklich entgangen, da ich vorher nicht das Tagebuch gelesen habe.

    **


    >Eigentlich geht's darum, dass in Büchern Techniken beschrieben werden, die nicht funktionieren!

    >Dass Leute 10 Jahre und länger vergeblich üben.

    >Dass Hoffnungen erweckt werden, die niemals eingehalten werden.

    >Und dass ich diese Versprechungen als unseriös einstufe.




    **

    Aus eigener Erfahrung und viel theoretischem Wissen kann ich dir widersprechen und dies, wenn du es wünscht schrittweise näher begründen bis es für dich fassend ist.

    Ich habe selbst einmal verbissen geübt mit Methoden und am Anfang grossen Erfolg gehabt und ein Weilchen später ist das Ergebnis immer schlechter gewesen.


    Man sollte sich fragen, was man übt, wozu man es übt, mit welcher Motivation man übt, welches Ziel man vor Augen hat usw usf.

    Es gibt viele Punkte zu klären.

    Meist dienen viele Ziele einem egoistischen Wunsch, aber man bedenke, wenn dies nicht mit dem eigenen Gesamtwesen im Einklang ist, dann kann dabei doch kein effektives Ergebnis herauskommen.


    Ich denke es stammt aus dem Buddhismus, wenn man sagt,

    man muss etwas wollen, ohne zu wollen.

    Dies beschreibt den Egoismus und die Zielstrebigkeit sehr gut.


    Bardon nehme ich mittlerweile gerne als Unterstützung.

    Gerade bei der Luzidität gibt es viele Faktoren, die berücksichtigt werden wollen.

    Ich selbst denke mir zum Beispiel, dass wirklich alle Chakren gereinigt sein müssen und der Mensch somit im Einklang ist, bevor er wirklich luzide sein kann.

    Begründen kann ich dir dass damit,

    dass mit dem Gebraucht aller Sinne, auch alle Chakren aktiviert werden und man auch die Sinne für das Astrale entfaltet hat.

    Man wird bewusst im Alltag.

    Tatsächlich gibt es Übung für die Luzidität, wo man alle Sekunden sich selbst fragen soll ob man gerade wach ist und sich dies irgendwann auf den Traum überträgt und man sich fragt, ob man wach ist.


    Bardon fordert gleich zu Beginn eine starke Konzentration. Dies soll von Anfang an geübt werden. Dies unterstützt tatsächlich jene Übungen, die dein Kollege gemacht hat. Er könnte zum Beispiel jene auftauchenden Bilder mühelos auflösen, wenn er nur genug Willenskraft hätte oder er könnte ein bestimmtes Bild festhalten.


    Ich denke mir, Versprechungen sollte man grundsätzlich nicht machen.

    Im Grunde hat es aber jeder selbst in der Hand, was er aus seinen Möglichkeiten macht.

    Es gibt nun mal in dieser Welt keine Anleitung, weil diese Welt im Grunde genommen ein Mysterium ist in der es immer Neues zu entdecken gibt.

    Es ist daher absurd auch etwas zu beweisen, was von vielen anderen widerrufen werden kann. Das ist etwas was mir an der einfachen Wissenschaft nicht gefällt.

    Wir können nicht an Hand von ein paar Tests immer die logischen Schlussfolgerungen ziehen, aber wozu haben wir unseren Verstand und unsere Wahrnehmungsorgane.

    Wir können etwas beobachten und diesen Prozess in uns wiederbilden.

    Wir können dieses Prozess also beleuchten und daraus Gesetze ableiten.

    Das haben die grossen Wissenschaftler damaliger Zeit geleistet.

    Sie mussten nicht etwas erst tausendmal wiederholen bevor Sie ihre Feststellung machen konnten. Das tausendmal wiederholen war eher eine Sicherheitsangelegenheit in meinen Augen, eine Art von Bestärkung.

    Was bringt es Euch, wenn tausend Aufschriebe zeigen, dass Jemand einen Hinweis nicht genau beleuchtet hat und für sich nützliche Rückschlüsse gezogen hat?

    Hätte er es getan, hätte er anders gehandelt. :-)


    Mit freundlichen Grüßen


    A L S


    >Freundliche Grüße, Paul.



  5. #5
    PA
    Gast

    Techniken und was sie taugen.


    Hallo ALS,


    >Aus eigener Erfahrung und viel theoretischem Wissen kann ich dir widersprechen und dies, wenn du es wünscht schrittweise näher begründen bis es für dich fassend ist.


    Ja, das würde mich schon interessieren.


    >Ich habe selbst einmal verbissen geübt mit Methoden und am Anfang grossen Erfolg gehabt und ein Weilchen später ist das Ergebnis immer schlechter gewesen.

    >Man sollte sich fragen, was man übt, wozu man es übt, mit welcher Motivation man übt, welches Ziel man vor Augen hat usw usf.

    >Es gibt viele Punkte zu klären.



    Ja.


    >Meist dienen viele Ziele einem egoistischen Wunsch, aber man bedenke, wenn dies nicht mit dem eigenen Gesamtwesen im Einklang ist, dann kann dabei doch kein effektives Ergebnis herauskommen.


    Ja und nein.


    Ich gebe dir recht, dass meistens, wenn ein Konflikt in der Psyche eines Menschen entsteht, zumeist der Weg eingeschlagen wird, dass diejenigen Prinzipien sich durchsetzen, die am sinnvollsten in die Persönlichkeit integriert werden können. Dies muss aber nicht immer so sein. Es kann auch zu pathologischen Zügen kommen, wo ein bestimmter Charakterzug sich durchzusetzen beginnt, wobei dann die ganze Persönlichkeit stark in Mitleidenschaft gezogen wird.


    >Meist dienen viele Ziele einem egoistischen Wunsch


    Hier habe ich das Gefühl, dass du sagen willst, dass eine Methode oder Meditationstechnik deswegen nicht funktioniert, weil es sich um ein egoistisches Ziel handelt.


    Ich glaube nicht, dass dies bei einem so einfachen Ziel zutrifft, wie z.B. das Erlernen der Visualisation/Sinneskonzentration nach Staudenmaier/Bardon.


    >Ich denke es stammt aus dem Buddhismus, wenn man sagt,

    >man muss etwas wollen, ohne zu wollen.



    Ja, ich verstehe sehr gut was du meinst. Dasselbe wird z.B. ausgedrückt durch das englische "go with the flow" oder Begriffe wie loslassen, usw.


    Du scheinst darauf hinauszuwollen, dass die Techniken schon funktionieren würden, wenn man nicht mehr "fanatisch üben" würde, wenn man es schafft loszulassen, wenn man sozusagen "im vollen Vertrauen" übt, dass sich alles schon zur rechten Zeit ergeben wird.


    Und was ist wenn du nicht recht hast? Wenn du dich irrst? Wenn es so ist, dass eine Methode nur dann funktioniert, wenn sie wirklich sie auf einen bestimmten Menschentyp zugeschnitten ist?


    Kannst du GARANTIEREN, dass es anders ist? Was sagst du einem Menschen der 10 Jahre lang nach einer Methode regelmäßig geübt hat, ohne den geringsten Fortschritt zu erzielen.

    Sagst du dann einfach "Pech gehabt"?


    Nehmen wir ein Beispiel aus einem anderen Lebensbereich.


    Ich kenne jemanden, der muss nur eine Hantel in die Hand nehmen, und die Muskeln schießen nur so aus seinem Körper raus! Mit ihm gemeinsam trainiert ein Mann mit anderer Konstitution (normal gebaut, nichts Auffälliges oder Unauffälliges), der trainiert nach derselben Methode, gleich oft, usw., und zwar schon seit über 8 Jahren. Dessen Muskelzuwachs ist sehr gering bis nicht vorhanden! Ok, seine Gesamtstatur ist kompakter als früher und er hat sehr vom körperlichen Training profitiert, aber wenn das Ziel Muskelaufbau ist, dann "funktioniert" es bei ihm nicht. (Anabolika sind in beiden Fällen strikt auszuschließen.)


    Kann es bei geistigen Fähigkeiten nicht ebenso sein? Wie willst du das wissen bzw. entscheiden? Wie viele Menschen hast du getestet? Wie willst du dann deine Ansicht begründen?


    >Dies beschreibt den Egoismus und die Zielstrebigkeit sehr gut.

    >Bardon nehme ich mittlerweile gerne als Unterstützung.


    >Gerade bei der Luzidität gibt es viele Faktoren, die berücksichtigt werden wollen.



    Die Luzidität an sich ist eigentlich für die Diskussion bedeutungslos, sie war nur ein Beispiel für einen angestrebten Zustand, eine angestrebte Fähigkeit, eine von vielen.


    >Ich selbst denke mir zum Beispiel, dass wirklich alle Chakren gereinigt sein müssen und der Mensch somit im Einklang ist, bevor er wirklich luzide sein kann.


    Hier betreten wir ein anderes, auch sehr wichtiges Pflaster (Thema).


    Dein oben genannter Satz klingt ja recht gut, er klingt interessant, aber was soll er bedeuten? Ich meine in der Realität, im wirklichen Leben? Im praktischen Leben eines Esoterikers z.B. oder eines Okkultisten?


    "Reinigung der Chakren" - das kannste in jedem zweiten billig-Esoterik Buch lesen! Was aber soll es bedeuten? Es bedeutet gar nichts. Weil es mit nichts im wirklichen Leben verbunden ist! Wenn du sagst: "Reinigung der Küche.", dann kann sich jeder etwas darunter vorstellen. Er/sie kann sich die einzelnen Schritte genau in seiner Vorstellung ausmalen. Aber bei der Reinigung der Chakren? Was ist das? Wie geht das vonstatten? Was soll das sein? Dasselbe Prinzip haste bei einem Blutreinigungstee! Was soll das sein? Blutreinigung? "Die Schlacken werden entfernt!" Gut! Welche Schlacken? Was genau wird entfernt und wohin wird es gebracht? Und wie macht der Tee das, dass die Schlacken entfernt werden?


    Was mir an solchen und ähnlichen Diskussionen, die du zu hunderten in den entsprechenden Foren findest, nicht gefällt, ist, dass es einfach nur schöne Worte sind. Es steht nichts dahinter. Es ist nur warme Luft, die sich verflüchtigt, wenn der Luftballon platzt. Es wird nur wiederholt, was man in esoterischen Büchern gelesen hat. Wo ist aber die praktische Anbindung? Diese fehlt mir!


    >Begründen kann ich dir dass damit,

    >dass mit dem Gebraucht aller Sinne, auch alle Chakren aktiviert werden und man auch die Sinne für das Astrale entfaltet hat.



    Gebrauch aller Sinne!


    Wenn jemand wach ist, dann gebraucht er alle Sinne.


    Das bedeutet nach deiner Theorie, dass alle Chakren aktiviert sind.


    >Man wird bewusst im Alltag.

    >Tatsächlich gibt es Übung für die Luzidität, wo man alle Sekunden sich selbst fragen soll ob man gerade wach ist und sich dies irgendwann auf den Traum überträgt und man sich fragt, ob man wach ist.

    >Bardon fordert gleich zu Beginn eine starke Konzentration. Dies soll von Anfang an geübt werden. Dies unterstützt tatsächlich jene Übungen, die dein Kollege gemacht hat. Er könnte zum Beispiel jene auftauchenden Bilder mühelos auflösen, wenn er nur genug Willenskraft hätte oder er könnte ein bestimmtes Bild festhalten.


    >Ich denke mir, Versprechungen sollte man grundsätzlich nicht machen.



    Warum nicht? Wenn ich ein Buch mit Methoden zur Käseherstellung schreibe, dann kann ich versprechen, dass jeder, der sich an die Anleitung hält, damit Erfolg haben wird.


    Somit sind die Angaben im Buch seriös.


    Wenn ich aber ein Buch schreibe, und den Anschein damit verbinde, dass durch Üben der entsprechenden Techniken bestimmte Resultate erzielt werden, was aber in Wirklichkeit nur bei einem Teil der Leser der Fall ist, dann ist das unseriös. Außer, ich weise die Leser darauf hin, dass eben nur ein Teil von ihnen damit Erfolg haben wird. So was wirst du aber in esoterischen Werken NIE finden. (Ich freue mich auf Hinweise zu Gegenbeispielen.) Und, wenn jemand sogar so fair wäre, anzugeben, dass nur ein bestimmter Teil der Leser Erfolg haben wird, dann soll er bitte auch gleich angeben, welcher Teil, und wie man herausfinden kann, zu welcher Gruppe, er, der Leser zählt.

    Das wäre seriös. Dann könnte der Leser sagen: aha, also nach dieser Methode brauche ich nicht zu üben, die Erfolgsaussichten, dass ich damit an mein Ziel gelange, sind gering.


    Das Grundproblem ist, dass die Autoren selbst nicht wissen, oder nicht wahrhaben wollen, dass es Menschen gibt, bei denen ihre Methoden fehlschlagen!!!


    >Im Grunde hat es aber jeder selbst in der Hand, was er aus seinen Möglichkeiten macht.


    Du scheinst den amerikanischen Traum zu träumen. Was ist mit der Umwelt? Mit den sozialen Randbedingungen, in die dieser Mensch hineingeboren wird? Wenn er in Indien als Paria aufwächst, ohne Ausbildung, ohne Geld, ohne Hilfe?


    >Es gibt nun mal in dieser Welt keine Anleitung, weil diese Welt im Grunde genommen ein Mysterium ist in der es immer Neues zu entdecken gibt.


    Was meinst du hier. Eine Art Generalanleitung, wie man auf richtige Art leben soll? Nein die gibt es in der Tat nicht.


    Aber es gibt Anleitungen, wie man bestimmte Ziele unter bestimmten Bedingungen erreichen kann.


    >Es ist daher absurd auch etwas zu beweisen, was von vielen anderen widerrufen werden kann.


    Hier verstehe ich nicht, was du meinst.


    >Das ist etwas was mir an der einfachen Wissenschaft nicht gefällt.

    >Wir können nicht an Hand von ein paar Tests immer die logischen Schlussfolgerungen ziehen, aber wozu haben wir unseren Verstand und unsere Wahrnehmungsorgane.

    >Wir können etwas beobachten und diesen Prozess in uns wiederbilden.

    >Wir können dieses Prozess also beleuchten und daraus Gesetze ableiten.

    >Das haben die grossen Wissenschaftler damaliger Zeit geleistet.

    >Sie mussten nicht etwas erst tausendmal wiederholen bevor Sie ihre Feststellung machen konnten. Das tausendmal wiederholen war eher eine Sicherheitsangelegenheit in meinen Augen, eine Art von Bestärkung.

    >Was bringt es Euch, wenn tausend Aufschriebe zeigen, dass Jemand einen Hinweis nicht genau beleuchtet hat und für sich nützliche Rückschlüsse gezogen hat?

    >Hätte er es getan, hätte er anders gehandelt. :-)



    Da verstehe ich leider auch nicht genau, was du meinst ...


    Freundliche Grüße, Paul.


    >Mit freundlichen Grüßen

    >A L S


  6. #6
    Moonchild
    Gast

    Re: Techniken und was sie taugen.


    Guten Abend,


    Hallo ALS,


    >Aus eigener Erfahrung und viel theoretischem Wissen kann ich dir widersprechen und dies, wenn du es wünscht schrittweise näher begründen bis es für dich fassend ist.


    Ja, das würde mich schon interessieren.


    Schließe mich an.


    >Ich habe selbst einmal verbissen geübt mit Methoden und am Anfang grossen Erfolg gehabt und ein Weilchen später ist das Ergebnis immer schlechter gewesen.

    >Man sollte sich fragen, was man übt, wozu man es übt, mit welcher Motivation man übt, welches Ziel man vor Augen hat usw usf.

    >Es gibt viele Punkte zu klären.


    Ja.


    Ich habe bestimmt nur kleine Erfolge, aber die bleiben. Da ich wenig Zeit habe übe ich nie verbissen, sondern nur wenn ich es für richtig halte und genug Zeit ist.


    >Meist dienen viele Ziele einem egoistischen Wunsch, aber man bedenke, wenn dies nicht mit dem eigenen Gesamtwesen im Einklang ist, dann kann dabei doch kein effektives Ergebnis herauskommen.


    Ja und nein.


    Ich gebe dir recht, dass meistens, wenn ein Konflikt in der Psyche eines Menschen entsteht, zumeist der Weg eingeschlagen wird, dass diejenigen Prinzipien sich durchsetzen, die am sinnvollsten in die Persönlichkeit integriert werden können. Dies muss aber nicht immer so sein. Es kann auch zu pathologischen Zügen kommen, wo ein bestimmter Charakterzug sich durchzusetzen beginnt, wobei dann die ganze Persönlichkeit stark in Mitleidenschaft gezogen wird.


    Das befürchte ich, ist oft der Fall, ich habe mal im www einen Bericht über einen jungen Mann gelesen (war eine Studienarbeit) der völlig unreif war und bei dem schlimme Schäden in der Persönlichkeit entstanden sind. Wer Psychische Probleme hat sollte die Finger davon lassen, das sagen alle verantwortungsvollen Autoren die ich kenne. Es ist aber möglich Menschen mit Psychischen Problemen zu helfen, das kann ich aus eigener Erfahrung sagen. Aber nur mit viel Geduld und Zuwendung, und es geht an die eigenen Grenzen, denn es ist eine Gradwanderung und ich kann das nur bei Menschen die mir sehr nahe stehen. Ich versuche mich dann in völlige innere Ruhe zu bringen und das dem anderen spüren zu lassen, diese Ruhe überträgt sich dann (wenn es gut geht) und man kommt an das eigentliche Problem ran, ohne das der andere gleich wieder in völlige Gefühlsausbrüche fällt. Ich habe wenig Ahnung davon aber es funktioniert, wenn es auch viel Kraft kostet.


    >Meist dienen viele Ziele einem egoistischen Wunsch

    Hier habe ich das Gefühl, dass du sagen willst, dass eine Methode oder Meditationstechnik deswegen nicht funktioniert, weil es sich um ein egoistisches Ziel handelt.

    Ich glaube nicht, dass dies bei einem so einfachen Ziel zutrifft, wie z.B. das Erlernen der Visualisation/Sinneskonzentration nach Staudenmaier/Bardon.

    >Ich denke es stammt aus dem Buddhismus, wenn man sagt,

    >man muss etwas wollen, ohne zu wollen.

    Ja, ich verstehe sehr gut was du meinst. Dasselbe wird z.B. ausgedrückt durch das englische "go with the flow" oder Begriffe wie loslassen, usw.

    Du scheinst darauf hinauszuwollen, dass die Techniken schon funktionieren würden, wenn man nicht mehr "fanatisch üben" würde, wenn man es schafft loszulassen, wenn man sozusagen "im vollen Vertrauen" übt, dass sich alles schon zur rechten Zeit ergeben wird.


    Ich glaube es ist so, es ist aber nicht das Vertrauen in die Übung sondern das Vertrauen in sich selbst!


    Und was ist wenn du nicht recht hast? Wenn du dich irrst? Wenn es so ist, dass eine Methode nur dann funktioniert, wenn sie wirklich sie auf einen bestimmten Menschentyp zugeschnitten ist?


    Das wird auch so sein, der Mensch muß erst die innerliche Reife dafür haben. Ich kann nicht mit Integralen anfangen, wenn ich die Grundlagen in Mathe nicht habe und so ist es hier auch, wenn ich menschlich nicht reif bin werde ich das mit fanatischem Üben nicht hinbekommen. Das liegt aber nicht an Mathe und nicht an der Esoterik, sondern an mir.


    Kannst du GARANTIEREN, dass es anders ist? Was sagst du einem Menschen der 10 Jahre lang nach einer Methode regelmäßig geübt hat, ohne den geringsten Fortschritt zu erzielen.

    Sagst du dann einfach "Pech gehabt"?



    Nein kann man leider nicht garantieren auch nicht für sich selber.


    Nehmen wir ein Beispiel aus einem anderen Lebensbereich.

    Ich kenne jemanden, der muss nur eine Hantel in die Hand nehmen, und die Muskeln schießen nur so aus seinem Körper raus! Mit ihm gemeinsam trainiert ein Mann mit anderer Konstitution (normal gebaut, nichts Auffälliges oder Unauffälliges), der trainiert nach derselben Methode, gleich oft, usw., und zwar schon seit über 8 Jahren. Dessen Muskelzuwachs ist sehr gering bis nicht vorhanden! Ok, seine Gesamtstatur ist kompakter als früher und er hat sehr vom körperlichen Training profitiert, aber wenn das Ziel Muskelaufbau ist, dann "funktioniert" es bei ihm nicht. (Anabolika sind in beiden Fällen strikt auszuschließen.)

    Kann es bei geistigen Fähigkeiten nicht ebenso sein? Wie willst du das wissen bzw. entscheiden? Wie viele Menschen hast du getestet? Wie willst du dann deine Ansicht begründen?


    Es wird so sein, die geistigen Fähigkeiten sind nicht gleich, aber jeder kann sich bis zu einem gewissen Punkt verbessern. Ich habe Hausaufgaben mit Kindern gemacht, die Abitur machen und mit Kindern die in die Förderschule gehen und manchmal haben die Kinder aus der Förderschule bessere Erfolge dabei, natürlich auf einer anderen Ebene.


    >Dies beschreibt den Egoismus und die Zielstrebigkeit sehr gut.

    >Bardon nehme ich mittlerweile gerne als Unterstützung.

    >Gerade bei der Luzidität gibt es viele Faktoren, die berücksichtigt werden wollen.

    Die Luzidität an sich ist eigentlich für die Diskussion bedeutungslos, sie war nur ein Beispiel für einen angestrebten Zustand, eine angestrebte Fähigkeit, eine von vielen.


    Da kann ich nicht mitreden.


    >Ich selbst denke mir zum Beispiel, dass wirklich alle Chakren gereinigt sein müssen und der Mensch somit im Einklang ist, bevor er wirklich luzide sein kann.

    Hier betreten wir ein anderes, auch sehr wichtiges Pflaster (Thema).

    Dein oben genannter Satz klingt ja recht gut, er klingt interessant, aber was soll er bedeuten? Ich meine in der Realität, im wirklichen Leben? Im praktischen Leben eines Esoterikers z.B. oder eines Okkultisten?

    "Reinigung der Chakren" - das kannste in jedem zweiten billig-Esoterik Buch lesen! Was aber soll es bedeuten? Es bedeutet gar nichts. Weil es mit nichts im wirklichen Leben verbunden ist! Wenn du sagst: "Reinigung der Küche.", dann kann sich jeder etwas darunter vorstellen. Er/sie kann sich die einzelnen Schritte genau in seiner Vorstellung ausmalen. Aber bei der Reinigung der Chakren? Was ist das? Wie geht das vonstatten? Was soll das sein? Dasselbe Prinzip haste bei einem Blutreinigungstee! Was soll das sein? Blutreinigung? "Die Schlacken werden entfernt!" Gut! Welche Schlacken? Was genau wird entfernt und wohin wird es gebracht? Und wie macht der Tee das, dass die Schlacken entfernt werden?

    Was mir an solchen und ähnlichen Diskussionen, die du zu hunderten in den entsprechenden Foren findest, nicht gefällt, ist, dass es einfach nur schöne Worte sind. Es steht nichts dahinter. Es ist nur warme Luft, die sich verflüchtigt, wenn der Luftballon platzt. Es wird nur wiederholt, was man in esoterischen Büchern gelesen hat. Wo ist aber die praktische Anbindung? Diese fehlt mir!


    Das hört sich wirklich immer sehr schön an. Könnte man es so sagen schaue z.B. solange auf einen See bis du mit dir im reinen bist? Der Blutreinigungstee wir keine Wunder bewirken, und er soll ja auch keine Dialyse sein, aber bestimmte pflanzliche Stoffe werden schon z.B. auf die Bludneubildung Wirkung haben, kann man sich in der Apotheke bestimmt sagen lassen. Kleine Wirkungen – keine Wunder.


    >Begründen kann ich dir dass damit,

    >dass mit dem Gebraucht aller Sinne, auch alle Chakren aktiviert werden und man auch die Sinne für das Astrale entfaltet hat.

    Gebrauch aller Sinne!

    Wenn jemand wach ist, dann gebraucht er alle Sinne.

    Das bedeutet nach deiner Theorie, dass alle Chakren aktiviert sind.

    >Man wird bewusst im Alltag.

    >Tatsächlich gibt es Übung für die Luzidität, wo man alle Sekunden sich selbst fragen soll ob man gerade wach ist und sich dies irgendwann auf den Traum überträgt und man sich fragt, ob man wach ist.

    >Bardon fordert gleich zu Beginn eine starke Konzentration. Dies soll von Anfang an geübt werden. Dies unterstützt tatsächlich jene Übungen, die dein Kollege gemacht hat. Er könnte zum Beispiel jene auftauchenden Bilder mühelos auflösen, wenn er nur genug Willenskraft hätte oder er könnte ein bestimmtes Bild festhalten.

    >Ich denke mir, Versprechungen sollte man grundsätzlich nicht machen.

    Warum nicht? Wenn ich ein Buch mit Methoden zur Käseherstellung schreibe, dann kann ich versprechen, dass jeder, der sich an die Anleitung hält, damit Erfolg haben wird.

    Somit sind die Angaben im Buch seriös.

    Wenn ich aber ein Buch schreibe, und den Anschein damit verbinde, dass durch Üben der entsprechenden Techniken bestimmte Resultate erzielt werden, was aber in Wirklichkeit nur bei einem Teil der Leser der Fall ist, dann ist das unseriös. Außer, ich weise die Leser darauf hin, dass eben nur ein Teil von ihnen damit Erfolg haben wird. So was wirst du aber in esoterischen Werken NIE finden. (Ich freue mich auf Hinweise zu Gegenbeispielen.) Und, wenn jemand sogar so fair wäre, anzugeben, dass nur ein bestimmter Teil der Leser Erfolg haben wird, dann soll er bitte auch gleich angeben, welcher Teil, und wie man herausfinden kann, zu welcher Gruppe, er, der Leser zählt.

    Das wäre seriös. Dann könnte der Leser sagen: aha, also nach dieser Methode brauche ich nicht zu üben, die Erfolgsaussichten, dass ich damit an mein Ziel gelange, sind gering.

    Das Grundproblem ist, dass die Autoren selbst nicht wissen, oder nicht wahrhaben wollen, dass es Menschen gibt, bei denen ihre Methoden fehlschlagen!!!


    Ich denke schon das die seriösen es wissen. Die gute alte Dion Fortune (* lache *) schreibt eigentlich immer das man erst alles mit dem gesunden Menschenverstand prüfen soll und dann noch 3-mal hinterfragen sollte. Es ist doch ok wenn ein Autor schreibt man möge selber entscheiden, wie es sein könnte und selber Argumente für beide Seiten nennt. Man merkt auch an den Worten, wie ehrlich sie sind und welche eigenen Erfahrungen dahinter stehen. Der alten Dame glaube ich das sie diesen Erfahrungen ihr ganzes Leben geweiht hat und sie ja auch in der realen Forschung nicht schlecht war. Bei Bardon glaube ich das nicht. Er hat bestimmt sehr gut beobachtet, aber er selber ???


    >Im Grunde hat es aber jeder selbst in der Hand, was er aus seinen Möglichkeiten macht.

    Du scheinst den amerikanischen Traum zu träumen. Was ist mit der Umwelt? Mit den sozialen Randbedingungen, in die dieser Mensch hineingeboren wird? Wenn er in Indien als Paria aufwächst, ohne Ausbildung, ohne Geld, ohne Hilfe?


    Im Rahmen der Randbedingungen.


    >Es gibt nun mal in dieser Welt keine Anleitung, weil diese Welt im Grunde genommen ein Mysterium ist in der es immer Neues zu entdecken gibt.

    Was meinst du hier. Eine Art Generalanleitung, wie man auf richtige Art leben soll? Nein die gibt es in der Tat nicht.

    Aber es gibt Anleitungen, wie man bestimmte Ziele unter bestimmten Bedingungen erreichen kann.


    Als Kind hat mich eine alte Dame sehr beeindruckt. Sie war jetzt nicht so krank, das man glaubt sie müsste sterben. An einem Abend ist sie zu den Nachbarn die sie mochte gegangen und hat sich verabschiedet. Alle dachten erst sie sei wunderlich geworden, doch sie sagte ganz ruhig ihr Leben war zwar schwer (Krieg, Mann in Gefangenschaft usw.) aber ganz ok und das es jetzt Zeit ist zu gehen. Am Abend hat sie mit Ihrem Sohn noch ein Bier getrunken und am Morgen hat er sie lächelnd im Bett gefunden. Sie war scheinbar friedlich eingeschlafen. Wenn man im Alter sagen kann mein Leben war ok so, glaube ich dann war es richtig. Eine Anleitung wird man da aber wohl nicht einfach finden.



    >Es ist daher absurd auch etwas zu beweisen, was von vielen anderen widerrufen werden kann.

    Hier verstehe ich nicht, was du meinst.

    >Das ist etwas was mir an der einfachen Wissenschaft nicht gefällt.

    >Wir können nicht an Hand von ein paar Tests immer die logischen Schlussfolgerungen ziehen, aber wozu haben wir unseren Verstand und unsere Wahrnehmungsorgane.

    >Wir können etwas beobachten und diesen Prozess in uns wiederbilden.

    >Wir können dieses Prozess also beleuchten und daraus Gesetze ableiten.

    >Das haben die grossen Wissenschaftler damaliger Zeit geleistet.

    >Sie mussten nicht etwas erst tausendmal wiederholen bevor Sie ihre Feststellung machen konnten. Das tausendmal wiederholen war eher eine Sicherheitsangelegenheit in meinen Augen, eine Art von Bestärkung.

    >Was bringt es Euch, wenn tausend Aufschriebe zeigen, dass Jemand einen Hinweis nicht genau beleuchtet hat und für sich nützliche Rückschlüsse gezogen hat?

    >Hätte er es getan, hätte er anders gehandelt. :-)

    Da verstehe ich leider auch nicht genau, was du meinst ...

    Freundliche Grüße, Paul.

    >Mit freundlichen Grüßen

    >A L S


    Viele Grüße

    Moonchild




  7. #7
    PA
    Gast

    Re: Techniken und was sie taugen.


    Hallo Moonchild,


    vielen Dank für deine interessante Antwort. Ich werde jetzt mal noch ein bisschen abwarten, ob ALS noch Lust hat, selbst was dazu zu schreiben, dann werde ich auf einige Sachen eingehen, die mir bei deinem Beitrag aufgefallen sind.


    Zunächst nur mal eine Antwort auf dein Beispiel der alten Dame, die sich verabschiedet hat.


    >Als Kind hat mich eine alte Dame sehr beeindruckt. Sie war jetzt nicht so krank, das man glaubt sie müsste sterben. An einem Abend ist sie zu den Nachbarn die sie mochte gegangen und hat sich verabschiedet. Alle dachten erst sie sei wunderlich geworden, doch sie sagte ganz ruhig ihr Leben war zwar schwer (Krieg, Mann in Gefangenschaft usw.) aber ganz ok und das es jetzt Zeit ist zu gehen. Am Abend hat sie mit Ihrem Sohn noch ein Bier getrunken und am Morgen hat er sie lächelnd im Bett gefunden. Sie war scheinbar friedlich eingeschlafen. Wenn man im Alter sagen kann mein Leben war ok so, glaube ich dann war es richtig. Eine Anleitung wird man da aber wohl nicht einfach finden.



    Ich glaube, dass man sich selbst zu jedem Zeitpunkt entscheiden kann, zu "gehen" (ohne aktiven Selbstmord natürlich), wenn man wirklich zur Auffassung gelangt, dass man alle relevanten Angelegenheiten des Lebens für sich abgeschlossen hat.


    Wenn man tief in sich drinnen zu dieser Ansicht kommt, und man äußert dann auch noch den inneren Wunsch, dann glaube ich, reagiert der Körper entsprechend und man "geht".


    Es kann natürlich auch umgekehrt sein: das Innere Sein eines Menschen merkt, dass das Leben nicht mehr aufrechterhalten werden kann. Dadurch werden möglicherweise Anpassungsvorgänge in der Psyche ausgelöst: man schließt ab und kommt mit sich ins Reine. Wenn der Prozess harmonisch abläuft, ist er genau dann beendet, sobald auch das Leben endet.


    Bei deinem Beispiel ist aber, glaube ich die erste Variante im Spiel gewesen.


    Und man sollte auch nicht unerwähnt lassen, dass man manchmal auch unter sehr ungünstigen körperlichen oder sonstigen Umständen sein Leben stark verlängern kann, wenn man wirklich noch eine wichtige Aufgabe zu erledigen hat.


    Freundliche Grüße, Paul.

  8. #8
    A L S
    Gast

    Re: Techniken und was sie taugen.


    Ja und nein.

    >Ich gebe dir recht, dass meistens, wenn ein Konflikt in der Psyche eines Menschen entsteht, zumeist der Weg eingeschlagen wird, dass diejenigen Prinzipien sich durchsetzen, die am sinnvollsten in die Persönlichkeit integriert werden können. Dies muss aber nicht immer so sein. Es kann auch zu pathologischen Zügen kommen, wo ein bestimmter Charakterzug sich durchzusetzen beginnt, wobei dann die ganze Persönlichkeit stark in Mitleidenschaft gezogen wird.


    **

    Sicherlich ist es nicht angebracht, dass sich manche Menschen mit Techniken befassen, wenn sie in totalem Ungleichgewicht sind, aber dies auch nur aus einem Grund. Sie sind nicht in der Lage Verantwortung für ihr Handeln zu übernehmen und wollen es auch nicht. Viel eher nutzen Sie bestimmtes Wissen um sich eine Art von Weltflucht zu ermöglichen.

    Ich hatte schon mit einigen Leuten zu tun, die psychisch krank waren, aber glaube mir, ich wünsche Niemanden Leid, aber wenn doch dieser Jemand wählt zu leiden, dann sollte man diesem auch nicht im Weg stehen, denn man hält den Prozess dieser Person enorm auf. Jemand, der sich schaden möchte, wird immer ein Mittel finden, da kann man Autoren keine Vorwürfe machen.

    Es gab eine Zeit, da habe ich ein Buch über positives Denken nur angucken müssen um höllische Kopfschmerzen zu bekommen. :D

    Jeder geht eben durch seine persönliche Hölle, und es gibt eben öfters 2 Sorten von Typen. Darunter gehören die Resignierenden (Opfer) oder umgekehrt (Täter).

    Beide Seiten sind gewissermaßen negativ, wie auch positiv.

    Die eine Seite kann sich selbst aufgeben und fällt in einen Sumpf aus dem Sie nicht mehr herauskommt und die andere Seite wird zu brutalen Menschen, die sich selbst verstümmeln oder andere.

    Andererseits kann aus dem Opfer auch ein Auflösen des Alten hervorgehen.

    Man sieht sich in einem neuen Licht, man möchte nicht mehr diese Qualen durchleiden und wird zum Täter.

    Man fängt an zu sehen, wer man isst und versucht dies zu ändern.

    Irgendwann glättet sich dieses Hin und Her und man ist in seiner Mitte.

    Wir alle sind öfters mal Täter oder Opfer, solange wir nicht unsere Mitte gefunden haben, die nicht mehr an diesen Gefühlswellen sich anschlägt.






    >Hier habe ich das Gefühl, dass du sagen willst, dass eine Methode oder Meditationstechnik deswegen nicht funktioniert, weil es sich um ein egoistisches Ziel handelt.

    >Ich glaube nicht, dass dies bei einem so einfachen Ziel zutrifft, wie z.B. das Erlernen der Visualisation/Sinneskonzentration nach Staudenmaier/Bardon.


    **



    Einfache Ziele haben Hintergründe. Warum will Jemand visualisieren lernen?

    was bezweckt er damit, wofür setzt er es ein?

    da kannst du unterscheiden lernen. Wofür lernst du diese Techniken?

    Wie oben beschrieben, kommt es ganz auf deine Ausrichtung an.

    Willst du deine Vorteile rausziehen?

    usw usf.



    **


    >Ja, ich verstehe sehr gut was du meinst. Dasselbe wird z.B. ausgedrückt durch das englische "go with the flow" oder Begriffe wie loslassen, usw.

    >Du scheinst darauf hinauszuwollen, dass die Techniken schon funktionieren würden, wenn man nicht mehr "fanatisch üben" würde, wenn man es schafft loszulassen, wenn man sozusagen "im vollen Vertrauen" übt, dass sich alles schon zur rechten Zeit ergeben wird.

    >Und was ist wenn du nicht recht hast? Wenn du dich irrst? Wenn es so ist, dass eine Methode nur dann funktioniert, wenn sie wirklich sie auf einen bestimmten Menschentyp zugeschnitten ist?

    >Kannst du GARANTIEREN, dass es anders ist? Was sagst du einem Menschen der 10 Jahre lang nach einer Methode regelmäßig geübt hat, ohne den geringsten Fortschritt zu erzielen.

    >Sagst du dann einfach "Pech gehabt"?

    >Nehmen wir ein Beispiel aus einem anderen Lebensbereich.

    >Ich kenne jemanden, der muss nur eine Hantel in die Hand nehmen, und die Muskeln schießen nur so aus seinem Körper raus! Mit ihm gemeinsam trainiert ein Mann mit anderer Konstitution (normal gebaut, nichts Auffälliges oder Unauffälliges), der trainiert nach derselben Methode, gleich oft, usw., und zwar schon seit über 8 Jahren. Dessen Muskelzuwachs ist sehr gering bis nicht vorhanden! Ok, seine Gesamtstatur ist kompakter als früher und er hat sehr vom körperlichen Training profitiert, aber wenn das Ziel Muskelaufbau ist, dann "funktioniert" es bei ihm nicht. (Anabolika sind in beiden Fällen strikt auszuschließen.)

    >Kann es bei geistigen Fähigkeiten nicht ebenso sein? Wie willst du das wissen bzw. entscheiden? Wie viele Menschen hast du getestet? Wie willst du dann deine Ansicht begründen?




    Das sind jetzt ziemliche Ausschweife und diese müssen unterschieden werden.

    Warum trainiert zum Beispiel Jemand seinen Körper?

    Will er schöner als andere aussehen und vergleicht sich mit anderen oder trainiert er um seiner selbst willen um sich zu stärken, auch in Form des Willens?

    wenn es nur um den Muskelaufbau geht, dann hat dies wieder Hintergründe, die geht es zu hinterfragen. Vielleicht verwehrt er sich unterbewusst den Muskelwachstum, weil es nicht mit seinen eigentlichen Zielen übereinstimmt?

    kann eine bestimmte Meditationstechnik auf dich zugeschnitten sein?

    ich beantworte dir das mit der Natur selbst.

    Wir Menschen sind doch alle den selben Gesetzen unterworfen, aber wir sind unterschiedlich ausgeprägt, sind dem einen Gesetz mehr unterworfen, als vielleicht einem anderen. Der Eine ist kreativer als der andere und der ist dafür wieder kontaktfreudiger als der andere.

    Es gibt viele Faktoren zu beachten. Mit deiner Geburt bist du schon gewissen Gesetzen unterworfen und entfaltest dich. Es gilt für dich selbst zu erkennen, wo deine Stärken liegen und diese zu fördern.

    Die meisten Techniken dienen dem Fördern deines Gesamtwesens. Was du aus den Techniken machst ist doch deine Sache?

    Die Indianer würden es sich einfach machen und sagen du hast jetzt noch nicht die nötige Kraft um dich eben diesen Aufgaben zu stellen.

    Es gibt Methoden die dir dabei helfen Kraft zu sammeln und sie ähneln sich alle.

    Ich musste selbst auch bestimmte Umwege gehen um vorranzukommen.

    Es ändert doch nichts an meinem Weg oder nur weil vielleicht ein anderer mir angeblich etwas vorraus hat, weil er einen bestimmte Methode schneller beherrscht hat?

    ich brauche mich mit dem anderen nicht vergleichen und darum geht es hier doch im Grunde.

    Du guckst auf den anderen und sagst, der musste garnicht so lange trainieren und hat schon Muckies? NA UND?

    welche Rolle spielt das denn, ausser das sich ein Ego daran aufgeilen kann.

    Derjenige der 8 Jahre trainiert hat, hat dafür einen sehr starken Willen und kann alles anpacken und durchziehen was er möchte ohne grosse Mühe, ist das etwa keine Stärke?

    Ich kann dir garantieren, dass du bei regelmäßigen Üben immer Erfolge haben wirst, weil du bereits durch das regelmäßge Üben in dir bestimmte Energien festigsts. Je eher du dich disziplinierst, desto eher bist du auch verantwortungsbewusst, denn sich gehen lassen ist keine grosse Kunst, oder?

    wie leicht redet man sich raus in solchen Dingen.

    Den Muskelunterschied in deinem Beispiel kann man auch sehr leicht auf natürliche Weise begründen.

    Es gibt da ein paar Faktoren, die einen Unterschied ausmachen können, aber die haben mit Masse , Grösse, Gewicht, Ernährung usw zu tun.

    Jemand der in kurzer Zeit einen enormen Muskelzuwachs hat benutzt meistens fördernde Mittel.







    >>Ich selbst denke mir zum Beispiel, dass wirklich alle Chakren gereinigt sein müssen und der Mensch somit im Einklang ist, bevor er wirklich luzide sein kann.

    >Hier betreten wir ein anderes, auch sehr wichtiges Pflaster (Thema).

    >Dein oben genannter Satz klingt ja recht gut, er klingt interessant, aber was soll er bedeuten? Ich meine in der Realität, im wirklichen Leben? Im praktischen Leben eines Esoterikers z.B. oder eines Okkultisten?

    >"Reinigung der Chakren" - das kannste in jedem zweiten billig-Esoterik Buch lesen! Was aber soll es bedeuten? Es bedeutet gar nichts. Weil es mit nichts im wirklichen Leben verbunden ist! Wenn du sagst: "Reinigung der Küche.", dann kann sich jeder etwas darunter vorstellen. Er/sie kann sich die einzelnen Schritte genau in seiner Vorstellung ausmalen. Aber bei der Reinigung der Chakren? Was ist das? Wie geht das vonstatten? Was soll das sein? Dasselbe Prinzip haste bei einem Blutreinigungstee! Was soll das sein? Blutreinigung? "Die Schlacken werden entfernt!" Gut! Welche Schlacken? Was genau wird entfernt und wohin wird es gebracht? Und wie macht der Tee das, dass die Schlacken entfernt werden?




    einfacher wäre es doch gewesen zu schreiben, ich habe keine Ahnung was Chakren sind als zu unterstellen sie hätten keinen Sinn.

    Wenn Jemand schreibt ich solle meine Energieräder reinigen, dann habe ich ein sehr genaues Bild davon, wie der menschliche Körper vor mir steht und dieser bestimmte Zentren hat, die einen Energiekanal besitzen, vergleichbar mit einem Pulsar.

    Je mehr wie diese mit Energie aufladen und von Blockaden reinigen, die zu einer geringen Energiezufuhr geführt haben, desto mehr Nutzen können wir für das persönliche Wohl des/der Menschen beitragen.

    Jedes Chakra ist mit deinen Sinnen verbunden und auch mit Organen.

    Das bedeutet, dass du gesundheitlich auch wohlauf sein wirst, wenn du in einem Zentrum gereinigt bist.

    Wie weit eine Reinigung führt brauche ich nicht zu erwähnen wenn ich von Einklang spreche.

    Tatsächlich hilft die Küche putzen und Tee trinken auch dabei die Chakren zu aktivieren.

    **



    >Was mir an solchen und ähnlichen Diskussionen, die du zu hunderten in den entsprechenden Foren findest, nicht gefällt, ist, dass es einfach nur schöne Worte sind. Es steht nichts dahinter. Es ist nur warme Luft, die sich verflüchtigt, wenn der Luftballon platzt. Es wird nur wiederholt, was man in esoterischen Büchern gelesen hat. Wo ist aber die praktische Anbindung? Diese fehlt mir!




    Der praktische Nutzen ist im Buch von Bardon und in anderen Büchern zu finden, aber vor allem in der Selbsterfahrung. Du kannst ja alles überprüfen, selbst austesten, was ich grundsätzlich empfehle. Wenn du natürlich von Anfang an sagst es sei Unsinn, dann polst du dich so negativ, dass du es auch gleich lassen kannst. Die Praxis selbst bringt dir inneren Frieden und hilft dir dein Leben für dich selbst und deine Mitmenschen besser zu gestalten. Du wirst somit ein nützliches Mitglied dieser Gesellschaft und bist in der Lage deine positiven Kräfte zu wecken und somit zu entfalten.






  9. #9
    PA
    Gast

    Re: Techniken und was sie taugen.


    Hallo ALS, smile


    >einfacher wäre es doch gewesen zu schreiben, ich habe keine Ahnung was Chakren sind als zu unterstellen sie hätten keinen Sinn.


    :-)


    Ich sehe, du bist also doch sehr gut in der Lage zu verstehen. Im Grunde, wenn man es wirklich genau nimmt, ging mein Argument wirklich etwas in diese Richtung!


    Du bist also sehr wohl in der Lage, auch die hintergründige Argumentationsweise in Beiträgen zu durchschauen.


    Es gefällt mir auch, dass ich mit einer "wirklichen" Person auf der "anderen Seite des Kabels" zu tun habe. Ein Mensch der echter Gefühlsregungen fähig ist; in diesem Fall: leichter Ärger (zurecht! smile).


    Darauf, dass du sehr wohl in der Lage bist zu durchschauen worum es eigentlich geht, werde ich jetzt mal meine Antwort aufbauen. Es hätte ja sein können, dass du schlicht nicht verstehst um was es geht. Da dies aber nicht der Fall ist, kann ich meine Gangart schon noch etwas verschärfen!


    Also:


    Ich habe den Eindruck, dass du wie eine Katze um den heißen Brei herum schleichst!


    Ich habe nämlich eine sehr einfache Behauptung aufgestellt, die eigentlich jeder verstehen müsste. Deine Antworten gehen nun aber keineswegs auf meine Behauptungen ein, sondern du redest eigentlich über ganz andere Angelegenheiten, die zwar weitläufig mit den Thema etwas zu tun haben, aber in Wirklichkeit, wie mir scheint, nur vom Thema ablenken sollen!


    Du kennst das sicherlich aus der Tagesschau: der Reporter stellt einem Politiker eine Frage und dieser antwortet dann auf das Weitläufigste und in scheinbar einleuchtendster Weise, aber so, dass die Antwort überhaupt nichts mit der Frage zu tun hat!


    In seinem Beitrag zu unserer Diskussion hat R.B. betont, dass er zahlreiche deiner Darstellungen richtig findet und er hat natürlich recht damit. Natürlich sind viele der Argumente, die du als Antwort auf meine Beitäge formuliert hast, durchaus richtig; allerdings: sie haben nichts (oder nur am Rande) mit der gestellten Frage zu tun !!!


    Nochmal zur Erinnerung:


    Ich habe die Behauptung aufgestellt, dass zahlreiche Methoden in den Werken von Esoterikern und Okkultisten, nicht funktionieren bzw. nicht so funktionieren, wie diese Okkultisten behaupten, bzw. nur bei einem Teil der Menschen funktionieren.


    Dies ist meine Behauptung, und auf diese Behauptung sollte man in einer Antwort eingehen.


    >>Ja und nein.

    >Ich gebe dir recht, dass meistens, wenn ein Konflikt in der Psyche eines Menschen entsteht, zumeist der Weg eingeschlagen wird, dass diejenigen Prinzipien sich durchsetzen, die am sinnvollsten in die Persönlichkeit integriert werden können. Dies muss aber nicht immer so sein. Es kann auch zu pathologischen Zügen kommen, wo ein bestimmter Charakterzug sich durchzusetzen beginnt, wobei dann die ganze Persönlichkeit stark in Mitleidenschaft gezogen wird.



    >**

    >Sicherlich ist es nicht angebracht, dass sich manche Menschen mit Techniken befassen, wenn sie in totalem Ungleichgewicht sind, aber dies auch nur aus einem Grund. Sie sind nicht in der Lage Verantwortung für ihr Handeln zu übernehmen und wollen es auch nicht. Viel eher nutzen Sie bestimmtes Wissen um sich eine Art von Weltflucht zu ermöglichen.

    Ich hatte schon mit einigen Leuten zu tun, die psychisch krank waren, aber glaube mir, ich wünsche Niemanden Leid, aber wenn doch dieser Jemand wählt zu leiden, dann sollte man diesem auch nicht im Weg stehen, denn man hält den Prozess dieser Person enorm auf. Jemand, der sich schaden möchte, wird immer ein Mittel finden, da kann man Autoren keine Vorwürfe machen.

    Es gab eine Zeit, da habe ich ein Buch über positives Denken nur angucken müssen um höllische Kopfschmerzen zu bekommen. :D

    Jeder geht eben durch seine persönliche Hölle, und es gibt eben öfters 2 Sorten von Typen. Darunter gehören die Resignierenden (Opfer) oder umgekehrt (Täter).

    Beide Seiten sind gewissermaßen negativ, wie auch positiv.

    Die eine Seite kann sich selbst aufgeben und fällt in einen Sumpf aus dem Sie nicht mehr herauskommt und die andere Seite wird zu brutalen Menschen, die sich selbst verstümmeln oder andere.

    Andererseits kann aus dem Opfer auch ein Auflösen des Alten hervorgehen.

    Man sieht sich in einem neuen Licht, man möchte nicht mehr diese Qualen durchleiden und wird zum Täter.

    Man fängt an zu sehen, wer man isst und versucht dies zu ändern.

    Irgendwann glättet sich dieses Hin und Her und man ist in seiner Mitte.

    Wir alle sind öfters mal Täter oder Opfer, solange wir nicht unsere Mitte gefunden haben, die nicht mehr an diesen Gefühlswellen sich anschlägt.



    Deine Antwort ist zwar interessant, bringt uns aber in Bezug auf die Fragestellung nicht weiter.


    >>Hier habe ich das Gefühl, dass du sagen willst, dass eine Methode oder Meditationstechnik deswegen nicht funktioniert, weil es sich um ein egoistisches Ziel handelt.

    >>Ich glaube nicht, dass dies bei einem so einfachen Ziel zutrifft, wie z.B. das Erlernen der Visualisation/Sinneskonzentration nach Staudenmaier/Bardon.



    >**

    >Einfache Ziele haben Hintergründe. Warum will Jemand visualisieren lernen?

    was bezweckt er damit, wofür setzt er es ein?

    da kannst du unterscheiden lernen. Wofür lernst du diese Techniken?

    Wie oben beschrieben, kommt es ganz auf deine Ausrichtung an.

    Willst du deine Vorteile rausziehen?

    usw usf.



    Du weichst mit deiner Erklärung der Fragestellung wieder nur aus. Es geht nicht darum, ob Ziele Hintergründe haben, sondern ob eine Methode deshalb nicht funktioniert, weil egoistische Ziele verfolgt werden!


    Mir leuchtet das "egoistische Ziele"-Argument nicht ein! Wäre es wirklich so, dass eine Methode nicht mehr funktioniert, weil man egoistische Ziele mit ihr verfolgt, dann würde kein Mensch mehr Methoden erlernen können, die absichtlich zum Ziel haben, egoistische Wünsche verwirklichen zu lernen. Es gibt hunderte bzw. tausende Methoden, durch die man egoistische Ziele erreichen kann, und sie sind alle erlernbar! Somit ist das "wegen-egoistischer-Ziele-nicht-erlernbar-Argument" schlicht falsch. Es handelt sich um ein weiters der vielen Ausreden-Argumente von Esoterikern.




    >>Ja, ich verstehe sehr gut was du meinst. Dasselbe wird z.B. ausgedrückt durch das englische "go with the flow" oder Begriffe wie loslassen, usw.

    >Du scheinst darauf hinauszuwollen, dass die Techniken schon funktionieren würden, wenn man nicht mehr "fanatisch üben" würde, wenn man es schafft loszulassen, wenn man sozusagen "im vollen Vertrauen" übt, dass sich alles schon zur rechten Zeit ergeben wird.

    >Und was ist wenn du nicht recht hast? Wenn du dich irrst? Wenn es so ist, dass eine Methode nur dann funktioniert, wenn sie wirklich sie auf einen bestimmten Menschentyp zugeschnitten ist?

    >Kannst du GARANTIEREN, dass es anders ist? Was sagst du einem Menschen der 10 Jahre lang nach einer Methode regelmäßig geübt hat, ohne den geringsten Fortschritt zu erzielen.

    >Sagst du dann einfach "Pech gehabt"?

    >Nehmen wir ein Beispiel aus einem anderen Lebensbereich.

    >Ich kenne jemanden, der muss nur eine Hantel in die Hand nehmen, und die Muskeln schießen nur so aus seinem Körper raus! Mit ihm gemeinsam trainiert ein Mann mit anderer Konstitution (normal gebaut, nichts Auffälliges oder Unauffälliges), der trainiert nach derselben Methode, gleich oft, usw., und zwar schon seit über 8 Jahren. Dessen Muskelzuwachs ist sehr gering bis nicht vorhanden! Ok, seine Gesamtstatur ist kompakter als früher und er hat sehr vom körperlichen Training profitiert, aber wenn das Ziel Muskelaufbau ist, dann "funktioniert" es bei ihm nicht. (Anabolika sind in beiden Fällen strikt auszuschließen.)

    >Kann es bei geistigen Fähigkeiten nicht ebenso sein? Wie willst du das wissen bzw. entscheiden? Wie viele Menschen hast du getestet? Wie willst du dann deine Ansicht begründen?



    >Das sind jetzt ziemliche Ausschweife und diese müssen unterschieden werden.


    Auch hier weichst du wieder der eigentlichen Fragestellung aus.


    Wenn ich ein Beispiel in einem meiner Beiträge mache, dann hat das Beispiel direkt mit dem Hauptthema der Diskussion zu tun. Alle anderen Aspekte des Beispiels, die nichts mit der Fragestellung zu tun haben sind dann in diesem Zusammenhang vollkommen irrelevant (überflüssig).


    Wenn ich "body-building" als Beispiel verwende, dann mache ich dies deshalb um einen bestimmten Aspekt unseres Themas: wie gut funktionieren Techniken, zu erläutern. Mit diesem Beispiel wollte ich erläutern, dass eine bestimmte Technik bei manchen Menschen sehr gut funktionieren kann, bei anderen aber gar nicht. Die Motivation für das Training, auf die du im Folgenden eingehst, ist zwar wieder ein interessantes (aber neues) Thema, für die Klärung unserer Diskussion aber vollkommen nebensächlich! Außer du bringst Argumente vor, warum dies nicht nebensächlich ist. Solche Argumente konnte ich aber in diesem Abschnitt deiner Antwort nicht finden.


    >Warum trainiert zum Beispiel Jemand seinen Körper?

    Will er schöner als andere aussehen und vergleicht sich mit anderen oder trainiert er um seiner selbst willen um sich zu stärken, auch in Form des Willens?

    wenn es nur um den Muskelaufbau geht, dann hat dies wieder Hintergründe, die geht es zu hinterfragen. Vielleicht verwehrt er sich unterbewusst den Muskelwachstum, weil es nicht mit seinen eigentlichen Zielen übereinstimmt?




    >kann eine bestimmte Meditationstechnik auf dich zugeschnitten sein?

    ich beantworte dir das mit der Natur selbst.


    >Wir Menschen sind doch alle den selben Gesetzen unterworfen, aber wir sind unterschiedlich ausgeprägt, sind dem einen Gesetz mehr unterworfen, als vielleicht einem anderen. Der Eine ist kreativer als der andere und der ist dafür wieder kontaktfreudiger als der andere.

    Es gibt viele Faktoren zu beachten. Mit deiner Geburt bist du schon gewissen Gesetzen unterworfen und entfaltest dich. Es gilt für dich selbst zu erkennen, wo deine Stärken liegen und diese zu fördern.



    Nun, wenn du dir das System Bardons ansiehst, dann geht es in erster Linie eben nicht darum, dass man seine Stärken fördert, sondern es geht in erster Linie darum, dass man seine Schwächen ablegt und sie in Stärken verwandelt, damit man ein ausgeglichenes Wesen erreicht. Erst dann ist ein weiterer Fortschritt sinnvoll = erst dann ist es sinnvoll, dass man seine Stärken weiter fördert.


    >Die meisten Techniken dienen dem Fördern deines Gesamtwesens. Was du aus den Techniken machst ist doch deine Sache?


    Genau dies bestreite ich eben. Darum dreht sich ja die ganze Diskussion!


    Wenn es so wäre wie du sagst, dann könnte jeder frei entscheiden, ob eine Technik bei ihm funktioniert oder nicht. Oder anders gesagt: Was du aus den Techniken machen kannst, hängt von der jeweiligen Beschaffenheit deines Wesens ab, es liegt also eben nicht in deinem freien Ermessensspielraum, was "du aus den Techniken machst", um dich zu zitieren.


    >Die Indianer würden es sich einfach machen und sagen du hast jetzt noch nicht die nötige Kraft um dich eben diesen Aufgaben zu stellen.

    Es gibt Methoden die dir dabei helfen Kraft zu sammeln und sie ähneln sich alle.



    Dies ist der berühmte und sehr umstrittene Ansatz Castanedas vom "Ansammeln" oder "Aufspeichern" von Kraft. Hat jemand genügen "Kraft", dann kann er den "Montagepunkt" bewegen, was gleichbedeutend wäre mit dem Erreichen des Ziels, das durch eine Meditationstechnik angestrebt wird.


    Stimmt dieser Ansatz, diese Behauptung Castanedas? Nun ich würde sagen, bei vielen Aktivitäten und Techniken stimmt er, bei sehr vielen anderen stimmt er nicht.


    Ein Beispiel wo er stimmt: im 10 Fingersystem tippen lernen. Hier stimmt der Ansatz Castanedas. Man übt "mühselig" monatelang und der Erfolg kommt plötzlich, über Nacht ohne sich anzukündigen.


    Ein Beispiel wo er nicht stimmt: du kannst "Kraft ansammeln" wie viel du willst, du wirst nie nur durch "aufspeichern von Kraft" lernen, wie man einen Jumbo-Jet fliegt!


    (Wer kann den Fehler im Beispiel finden?)


    >Ich musste selbst auch bestimmte Umwege gehen um vorranzukommen.

    Es ändert doch nichts an meinem Weg



    Ein Wort zur Logik!


    Ich weiß, Esoteriker stehen auf Kriegsfuß mit dem Begriff Logik, obwohl sie im Alltagsleben genauso wie jeder andere strikt nach logischen Regeln handeln. (Diese nennt man "Hausverstand".)


    Also: Logik!


    Wie kannst du das Folgende schreiben: "Ich musste auch bestimmte Umwege gehen um voranzukommen. Es ändert doch nichts an meinem Weg ..."


    Wie kannst du so was schreiben? Im ersten Satz sagst du: ich habe einen anderen Weg genommen. Und im zweiten Satz sagst du dann, dass du dadurch, dass du einen anderen Weg genommen hast, dies nichts an deinem Weg geändert hat!. Dies ist doch ein kompletter Widerspruch!

    Du hättest höchstens im zweiten Satz schreiben können: Dies änderte nichts an meinem Ziel!


    Warum ich hier so pingelig bin?


    Weil es wichtig ist!


    Hier sagst du nämlich selbst, dass du deine Methode, dein Vorgehen geändert hast, weil dich der ursprüngliche Weg nicht weiterbrachte, oder weil du es nicht länger geschafft hast, auf dem ursprünglichen Weg weiterzugehen, oder weil du dir von dem anderen Weg mehr Erfolg versprochen hast.


    Das ist ganz natürlich. Jeder Mensch macht das im Alltagsleben so.


    Dies ist für mich ein deutlicher Hinweis, dass ich mit meiner Argumentation richtig liege!


    Deshalb diese starke Betonung des kleinen Denkfehlers von dir.


    In deinem Denken bist du der Meinung, dass man nur lange genug weiterüben muss, irgendwann wird man dann schon Erfolg haben. (Weiter unten gibst du sogar eine Garantie dafür ab.)


    In deinem Handeln aber hältst du dich nicht an deine eigene Maxime, sondern du handelst (automatisch auf die richtige Weise) vollkommen anders, du änderst dein Verhalten und deine Methode, und kommst auf diese Art zwar nicht auf dem ursprünglich gedachten Weg, sondern auf einem anderen Weg (den du Umweg nennst), schließlich aber dennoch an dein Ziel.




    >oder nur weil vielleicht ein anderer mir angeblich etwas vorraus hat, weil er einen bestimmte Methode schneller beherrscht hat?


    Zurück zu unserem Hauptthema: das Hauptthema lautet: eine bestimmte Methode kann bei einem bestimmten Menschen überhaupt nicht funktionieren. Das Thema lautet nicht, ob eine Methode bei einem Menschen schneller oder langsamer als bei einem anderen wirkt.


    >ich brauche mich mit dem anderen nicht vergleichen und darum geht es hier doch im Grunde.


    Richtig, darum geht es im Grunde, um einen Vergleich der Wirksamkeit einer bestimmten Meditationstechnik in Bezug auf eine Anzahl Menschen.




    >Du guckst auf den anderen und sagst, der musste garnicht so lange trainieren und hat schon Muckies? NA UND?

    welche Rolle spielt das denn, ausser das sich ein Ego daran aufgeilen kann.



    Wiederholung: Das Thema lautet nicht, ob eine Methode bei einem Menschen schneller oder langsamer als bei einem anderen wirkt, sondern ob sie überhaupt wirkt!


    >Derjenige der 8 Jahre trainiert hat, hat dafür einen sehr starken Willen und kann alles anpacken und durchziehen was er möchte ohne grosse Mühe, ist das etwa keine Stärke?


    Dieser Zusammenhang, den du hier aufstellst, ist nach meiner Erfahrung nicht gegeben! Wenn jemand hoch motiviert lange Zeit nach einer Methode übt, die bei ihm nicht funktioniert, dann ist die Folge nicht ein "Willen aus Stahl", sondern der Verlust jeder Motivation. Die Leute hören einfach auf zu üben. So schaut's aus. Dies ist der einfache, aber wirkliche Ablauf der Dinge.


    >Ich kann dir garantieren, dass du bei regelmäßigen Üben immer Erfolge haben wirst, weil du bereits durch das regelmäßge Üben in dir bestimmte Energien festigsts.


    Diese deine Garantie, wie viel ist sie wert? Diese Frage habe ich schon im vorigen Beitrag gestellt, aber keine Antwort von dir bekommen!


    Wie viele Menschen hast du getestet? Wie kommt es, dass du diese "Garantie" in den Raum stelltst? Wenn dir nun jemand glaubt, und dann 2 Jahre lang umsonst übt, kann er dann zu dir kommen und sagen: "Ich will mein Geld zurück. Du hast eine Garantie ausgestellt. Es hat nicht funktioniert, so wie du gesagt hast. Ich will SOFORT mein Geld zurück!"


    Übernimmst du diese Garantie? Wenn ja: ich kenne recht viele Menschen, die sich sofort bei dir melden werden, um sich deinen Garantiescheck einlösen zu lassen!


    Weißt du was tragisch ist? Dass genau auf diese Weise, wie du es hier machst, argumentiert wird. Und dass dann recht viele Menschen diesen "Garantien" glauben. Und dass sie deswegen dann böse auf die Nase fallen! In einem Gespräch mit Musa habe ich diesen Tatbestand schon einmal formuliert: der Beitrag-007 trug damals den Titel: "Bist du überhaupt noch eine ehrenhafter Mensch?"


    Komm, ALS, du weißt sehr genau, dass du "eigentlich" diese "Garantie" gar nicht übernehmen kannst! Warum sagst du dann so was? Ist dir nicht klar, dass du mit solchen Aussagen bestimmten Menschen schadest?


    Du könntest höchstens sagen: Es ist meine feste Überzeugung, ... usw.

    Das wäre gerade noch ok, obwohl auch in dieser zweiten Formulierung schon an der Grenze zum Erlaubten, denn, worauf stützt du denn eine solche Überzeugung?


    Es ist aber dann noch ein großer Unterschied, ob man sagt, "ich bin der Überzeugung" oder ob man sagt "ich gebe dir meine Garantie" ...


    Und um dem Ganzen die Krone aufzusetzen handelst du nicht einmal selbst nach deiner "Garantie", sondern tust das genaue Gegenteil davon !!!


    >Je eher du dich disziplinierst, desto eher bist du auch verantwortungsbewusst, denn sich gehen lassen ist keine grosse Kunst, oder?


    Eben, Verantwortungsbewusstsein, - das wäre ein Hit!


    >wie leicht redet man sich raus in solchen Dingen.

    Den Muskelunterschied in deinem Beispiel kann man auch sehr leicht auf natürliche Weise begründen.

    Es gibt da ein paar Faktoren, die einen Unterschied ausmachen können, aber die haben mit Masse , Grösse, Gewicht, Ernährung usw zu tun.

    Jemand der in kurzer Zeit einen enormen Muskelzuwachs hat benutzt meistens fördernde Mittel.



    In diesem Beispiel ist der Unterschied einfach genetisch bedingt, wenn, wie gesagt, Anabolika auszuschließen sind.


    Auch die Chakrendiskussion hatte eigentlich nichts mit unserem Hauptthema zu tun, ich lasse sie jetzt deshalb mal ruhen.


    >Der praktische Nutzen ist im Buch von Bardon und in anderen Büchern zu finden, aber vor allem in der Selbsterfahrung. Du kannst ja alles überprüfen, selbst austesten, was ich grundsätzlich empfehle. Wenn du natürlich von Anfang an sagst es sei Unsinn, dann polst du dich so negativ, dass du es auch gleich lassen kannst. Die Praxis selbst bringt dir inneren Frieden und hilft dir dein Leben für dich selbst und deine Mitmenschen besser zu gestalten. Du wirst somit ein nützliches Mitglied dieser Gesellschaft und bist in der Lage deine positiven Kräfte zu wecken und somit zu entfalten.


    Dies ist ja wirklich ein sehr schönes "Wort zum Sonntag" um es mal etwas überspitzt zu formulieren - die ("magische") Praxis sieht dann doch wohl etwas anders aus, ... finde ich zumindest.


    Freundliche Grüße, Paul.

  10. #10
    Stefan
    Gast

    Re: Techniken und was sie taugen.


    Hallo Paul,


    mal provokant gefragt... welche Technik hat denn bei dir nicht funktioniert?


    Du bewegst dich in der Diskussion auf einer allgemeinen Ebene, die m.E. deinem eigenen Anspruch nicht gerecht wird. Du sprichst von Techniken, sagst aber nicht welche und was für ein Ziel sie haben.

    Dass in der Esoterik kein Bewusstsein für die Verschiedenartigkeit der Persönlichkeiten existiert ist ein Unsinn. Warum gibt es denn so viele Weg mit ihren unterschiedlichen Techniken, bzw. Vorgehensweisen?

    Einen Vorwurf den du ALS machst, und den du früher mir schon gemacht hast, möchte ich auch noch zurück weisen. Du denkst du bist im Recht spirituelle Angelegenheiten ihrem Kontext zu entreissen und zu sagen, das und das ist irrelevant für die Fragestellung. In deinem Bezugssystem! Es scheint mir - überspitzt gesagt - als ob du einen Fisch aus dem Wasser holst und dann sagst, der funktioniert nicht...


    Natürlich kann man Bewusstseinstechniken auf einer rein psychologischen Ebene abhandeln, aber dann lass mal die Polemik gegen die Esoterik weg und werde konkreter!


    Wenn du jetzt mit dem Versuch von Samuel kommst, dann ist es nur lachhaft. Auf einem Einzelfall beruhend, der in jeder Peer-Review zerfetzt würde, eine wissenschaftliche Argumentation aufzubauen... Und darauf lieber Paul pochst du doch immer - wie war das noch gleich mit der Pseudowissenschaftlichkeit?


    Und hierbei konfrontiere ich dich nur mit deiner eigenen Argumentation, sie ist nicht die meine...


    heute hart aber herzlich zwinker


    Stefan






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