Ergebnis 1 bis 3 von 3

Thema: Kommentar zu Pseudowissenschaftlichkeit

  1. #1
    PA
    Gast

    Kommentar zu Pseudowissenschaftlichkeit


    Hallo Stefan,




    hier folgt mein kleiner Kommentar und einige Anmerkungen zum Aufsatz von Michael Kämpfer zum Begriff "Pseudowissenschaftlichkeit".


    Durch einen eigenartigen Zufall habe ich genau an der Stelle dieses dreiteiligen Aufsatzes zu lesen begonnen, der meiner Meinung nach gut ist.


    Dabei handelt es sich allerdings um eine Darstellung der Ansichten und Theorien von anderen Autoren durch Kämpfer. Überall wo Kämpfer seine eigenen Meinungen und Theorien zum Besten gibt, fällt das Niveau sofort stark ab.


    Hätte ich z.B. im 3. Teil zu lesen begonnen und damit recht bald mitbekommen, dass es sich um den Versuch handelt, den biblischen Schöpfungsgedanken mittels wissenschaftlicher Kriterien zu untermauern, dann hätte ich wahrscheinlich sofort aufgehört zu lesen, um mich anderen Aktivitäten zuzuwenden.


    Meine Hauptaufgabe ist nämlich momentan die Durchsicht von außerordentlich interessanter Literatur, die für eine "neue Esoterik" (in meinem Sinne) von großer praktischer Bedeutung ist, und ich wende meine Zeit nur äußerst ungern weniger sinnvollen Aktivitäten zu.


    Die Einschätzung des Kreationismus' von Kämpfer: ein Vorurteil? Wahrscheinlich ja.


    Ein sinnvolles Vorurteil? Wahrscheinlich ja.


    Na gut, jedenfalls habe ich jetzt alle drei Teile gelesen und einige Gedanken und Anmerkungen dazu werde ich jetzt hier notieren.




    fG, Paul.

  2. #2
    Stefan
    Gast

    Re: Kommentar zu Pseudowissenschaftlichkeit


    Hallo Paul!


    >hier folgt mein kleiner Kommentar und einige Anmerkungen zum Aufsatz von Michael Kämpfer zum Begriff "Pseudowissenschaftlichkeit".

    >Durch einen eigenartigen Zufall habe ich genau an der Stelle dieses dreiteiligen Aufsatzes zu lesen begonnen, der meiner Meinung nach gut ist.

    >Dabei handelt es sich allerdings um eine Darstellung der Ansichten und Theorien von anderen Autoren durch Kämpfer. Überall wo Kämpfer seine eigenen Meinungen und Theorien zum Besten gibt, fällt das Niveau sofort stark ab.


    Dafür kommt noch eine Begründung oder?


    >Hätte ich z.B. im 3. Teil zu lesen begonnen und damit recht bald mitbekommen, dass es sich um den Versuch handelt, den biblischen Schöpfungsgedanken mittels wissenschaftlicher Kriterien zu untermauern, dann hätte ich wahrscheinlich sofort aufgehört zu lesen, um mich anderen Aktivitäten zuzuwenden.


    Mal schön langsam, im Artikel geht es Primär um Fragen der Wissenschaftsthorie, die anhand von konkreten Beispielen expliziert werden. Inklusive genau jener paradigmatischen Ablehnung die du hier sogleich vorführst...


    >Meine Hauptaufgabe ist nämlich momentan die Durchsicht von außerordentlich interessanter Literatur, die für eine "neue Esoterik" (in meinem Sinne) von großer praktischer Bedeutung ist, und ich wende meine Zeit nur äußerst ungern weniger sinnvollen Aktivitäten zu.


    Hätte ich z.B. hier zu lesen begonnen und damit recht bald mitbekommen, dass es sich um den Versuch handelt, den eine neue Esoterik mittels wissenschaftlicher Kriterien zu untermauern, dann hätte ich wahrscheinlich sofort aufgehört zu lesen, um mich anderen Aktivitäten zuzuwenden.


    >Die Einschätzung des Kreationismus' von Kämpfer: ein Vorurteil? Wahrscheinlich ja.

    >Ein sinnvolles Vorurteil? Wahrscheinlich ja.


    Daraus müsste man dann schließen, dass du den Artikel inhaltlich gar nicht verstanden hast und dass allein das Wort Kreationismus bei dir gut verankerte Abwehrmechanismen auslöst. Denn genau darum geht es, dass obwohl in genannten Beispielen klar nach wissenschaftlichen Kriterien gearbeitet wird, sofort die (in diesem Fall) Fundamentalisten-Keule zum Einsatz kommt.


    >Na gut, jedenfalls habe ich jetzt alle drei Teile gelesen und einige Gedanken und Anmerkungen dazu werde ich jetzt hier notieren.


    Bin gespannt.


    freundliche Grüße,

    Stefan


    PS: nebenbei bemerkt - aber das ist ein ganz anders Thema - stimmen jene Erkenntnisse der Grundtypenbiologie mit westlichen esoterischen Lehren überein.




  3. #3
    PA
    Gast

    Re: Kommentar zu Pseudowissenschaftlichkeit


    Hi nochmal,


    >Hallo Paul!

    >>hier folgt mein kleiner Kommentar und einige Anmerkungen zum Aufsatz von Michael Kämpfer zum Begriff "Pseudowissenschaftlichkeit".

    Durch einen eigenartigen Zufall habe ich genau an der Stelle dieses dreiteiligen Aufsatzes zu lesen begonnen, der meiner Meinung nach gut ist.

    Dabei handelt es sich allerdings um eine Darstellung der Ansichten und Theorien von anderen Autoren durch Kämpfer. Überall wo Kämpfer seine eigenen Meinungen und Theorien zum Besten gibt, fällt das Niveau sofort stark ab.


    >Dafür kommt noch eine Begründung oder?



    Klar, der Kommentar wird die Begründung enthalten.


    >>Hätte ich z.B. im 3. Teil zu lesen begonnen und damit recht bald mitbekommen, dass es sich um den Versuch handelt, den biblischen Schöpfungsgedanken mittels wissenschaftlicher Kriterien zu untermauern, dann hätte ich wahrscheinlich sofort aufgehört zu lesen, um mich anderen Aktivitäten zuzuwenden.


    >Mal schön langsam, im Artikel geht es Primär um Fragen der Wissenschaftsthorie,



    ??? Das glaubst du doch selbst nicht, oder doch? Im Artikel geht es primär darum vermeintliche Schwachstellen der Wissenschaftstheorie und wissenschaftlichen Methode aufzuzeigen. Wie übrigens in allen Artikeln dieser Zeitschrift.


    Übrigens ist das Ganze recht interessant für mich. Ich hatte nämlich geglaubt, die katholisch / protestantische Kirche hätte es inzwischen aufgegeben, längst akzeptierte, zentrale wissenschaftliche Aspekte, wie z.B. die Evolutionstheorie, anzuzweifeln. Die Artikel dieser Zeitschrift haben mich eines besseren belehrt! Sie führt ihren Feldzug fort, wie schon seit 400 Jahren. Alle Feindbilder der letzten 400 Jahre kehren mit schöner Regelmäßigkeit wieder. Bravo kann ich da nur sagen.


    >die anhand von konkreten Beispielen expliziert werden. Inklusive genau jener paradigmatischen Ablehnung die du hier sogleich vorführst...


    Richtig. Es gibt für mich bestimmte Konzepte, die nach meinem bisherigen Wissensstand einfach falsch sind. Und dazu gehört eben die Ansicht, dass der "liebe Gott" die Welt und die lebenden Wesen in einem Kreationsakt geschaffen habe, wobei man sich für diese Ansicht auf die Bibel beruft.


    Und nach meiner Ansicht falsche Konzepte lehne ich eben ab. Das ist ganz normal, du aber tust so, als ob ich "tolerant" sein müsse, dass ich mich in einem Vorurteil behaftet finde. Diese deine Ansicht weise ich hiermit zurück.


    >Meine Hauptaufgabe ist nämlich momentan die Durchsicht von außerordentlich interessanter Literatur, die für eine "neue Esoterik" (in meinem Sinne) von großer praktischer Bedeutung ist, und ich wende meine Zeit nur äußerst ungern weniger sinnvollen Aktivitäten zu.

    Hätte ich z.B. hier zu lesen begonnen und damit recht bald mitbekommen, dass es sich um den Versuch handelt, den eine neue Esoterik mittels wissenschaftlicher Kriterien zu untermauern, dann hätte ich wahrscheinlich sofort aufgehört zu lesen, um mich anderen Aktivitäten zuzuwenden.

    >Die Einschätzung des Kreationismus' von Kämpfer: ein Vorurteil? Wahrscheinlich ja.

    >Ein sinnvolles Vorurteil? Wahrscheinlich ja.


    >Daraus müsste man dann schließen, dass du den Artikel inhaltlich gar nicht verstanden hast



    *g* Du könntest das vielleicht daraus schließen; ob dies stimmt, wäre eine andere Sache. Nur weil ich den Grundthesen des Artikels nicht zustimme (obwohl du noch gar nicht wissen kannst, wo ich zustimme und wo nicht, der Artikel beinhaltet viele verschiedene Konzepte und Ansichten), bedeutet das nicht automatisch, dass ich den Artikel nicht verstanden habe.


    >und dass allein das Wort Kreationismus bei dir gut verankerte Abwehrmechanismen auslöst.


    Von Abwehrmechanismen kann keine Rede sein. Richtig ist, dass ich den Kreationismus für falsch halte. Was hat dies mit Abwehr zu tun?


    >Denn genau darum geht es, dass obwohl in genannten Beispielen klar nach wissenschaftlichen Kriterien gearbeitet wird,


    Dies wage ich zu bezweifeln!


    >sofort die (in diesem Fall) Fundamentalisten-Keule zum Einsatz kommt.


    Man kann ja versuchen, mit dem Begriff "Fundamentalismus", jeden beliebigen Ansatz zu belegen, der einem nicht in den Kram passt. Ob es gelingt ist wieder eine andere Frage.


    >>Na gut, jedenfalls habe ich jetzt alle drei Teile gelesen und einige Gedanken und Anmerkungen dazu werde ich jetzt hier notieren.


    >Bin gespannt.

    freundliche Grüße,


    >Stefan


    >PS: nebenbei bemerkt - aber das ist ein ganz anders Thema - stimmen jene Erkenntnisse der Grundtypenbiologie mit westlichen esoterischen Lehren überein.



    Katholiken und Esoteriker fröhlich in einem Boot? Dann wundert mich gar nichts mehr ...




    Freundliche Grüße, Paul.

Ähnliche Themen

  1. Antworten: 4
    Letzter Beitrag: 23.10.2008, 14:43

Stichworte

Lesezeichen

Lesezeichen

Berechtigungen

  • Neue Themen erstellen: Nein
  • Themen beantworten: Nein
  • Anhänge hochladen: Nein
  • Beiträge bearbeiten: Nein
Creative Commons Lizenzvertrag
Diese Webseite ist unter einer Creative Commons-Lizenz lizenziert.

1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13 14 15 16 17 18 19 20 21 22 23 24 25 26 27 28 29 30 31 32 33 34 35 36 37 38 39 40 41 42 43 44 45 46 47 48