Was mir gerade aufgefallen ist:
>>Was ist jetzt mit all den Argumenten, stellst du dich ihnen, oder weichst du aus?
>>Seine Theorie sagt voraus, dass bei einer Synthese von Aminosäuren 99% l-Aminosäuren entstehen müssten. In Wirklichkeit entstehen jedoch zu je 50% d und l Aminosäuren. Ein eindeutiger Widerspruch. Was sagst du dazu? Darauf hätte ich gerne eine Antwort.
>Siehe oben! Nochdazu fehlt mir das Wissen diese Frage beantorten zu können.
>Oder zu dem Blaumeisen Beispiel? Was sagst du dazu? Argumente?
>dito.
>>Ähnliches gilt für eines von Sheldrakes Paradebeispielen, die Meisen. Erstmals 1921 hat man in der Nähe der südenglischen Stadt Southampton beobachtet, wie Meisen die Aludeckel von Milchflaschen aufpickten; wenige Jahre später wurde dieses Verhalten bereits an vielen weiteren, teils sehr weit entfernten Orten gemeldet. Da Meisen relativ ortstreu sind, meint Sheldrake, dass die Tiere das Flaschen-Aufpicken nicht voneinander abgeschaut haben können. Vielmehr müsse sich während der ersten Milchraub-Aktionen ein neues morphisches Verhaltensfeld gebildet haben, das es Meisen in ganz Europa ermöglichte, dieses Verhalten ohne direkten Kontakt zu bereits Milch trinkenden Artgenossen zu übernehmen. Allerdings handelt es sich hier nach Ansicht von Verhaltensforschern überhaupt nicht um Lernen durch Nachahmung, sondern schlicht um stimulus enhancement, also eine Übertragung normalen Verhaltens, z. B. beim Aufpicken von Nüssen, auf eine neue Reizquelle, nämlich Flaschendeckel. Es gibt also gar kein rätselhaftes Lernphänomen, das man durch neuartige Felder erklären müsste.
Du kannst also dieses leicht verständliche Beispiel nicht beurteilen. Um dich zu zitieren:
"Nochdazu fehlt mir das Wissen diese Frage beantorten zu können."
Und dann:
>PS: nebenbei bemerkt - aber das ist ein ganz anders Thema - stimmen jene Erkenntnisse der Grundtypenbiologie mit westlichen esoterischen Lehren überein.
Jetzt plötzlich kannst du ein wesentlich komplizierteres Beispiel aus der Biologie plötzlich beurteilen. Wie sonst kommst du zu deinem Urteil?
Ich konstatiere:
Jedes Mal, wenn Argumente GEGEN eine Auffassung sprechen, die du vertrittst oder die du verteidigst, dann kannst du diese Argumente plötzlich nicht mehr beurteilen, weil dir, wie du sagst, das notwendige Wissen fehlt (auch wenn es sich um einfachste Beispiele handelt, die jedes Schulkind verstehen kann)!
Doch wenn eine Argument FÜR eine von dir vertretene Auffassung spricht, dann kannst du plötzlich höchst komplexe Zusammenhänge aus dem gleichen Gebiet SEHR WOHL beurteilen!
Ich sage dir, irgend etwas stimmt da nicht!



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