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Thema: Über die Wirksamkeit und Anwendbarkeit "okkulter" Techniken (Gedankenleere)

  1. #1
    PA
    Gast

    Über die Wirksamkeit und Anwendbarkeit "okkulter" Techniken (Gedankenleere)


    Aus einer E-Mail Korrespondenz:




    Hi Paul,


    ich habe ein paar Fragen bzw. Anmerkungen zu der ...-Technik:


    Im Moment bin ich nicht mehr in der Lage auf ..., anfangs konnte ich Lichtblitze, Farbräume beobachten, nun ist es eine Art Rauschen - aus dem nichts mehr entsteht. Es ist wie damals mit der Gedankenkontrolle, die Gedanken wurden auch immer weniger.

    Also nur mehr eine Art Rauschen. Ich übe auch mit einer Art "natürlicher Gedankenleere", es fällt mir leicht nichts zu denken, ... . Ich übe zu verschiedenen Zeiten, morgens gleich nach dem Aufstehen (etwas müder) oder am Nachmittag (frisch), sowie Abends (kurz vor dem einschlafen).


    Ich beschreibe dir am besten naiv einen Übungsweg von mir:


    ...


    ... dann warten …


    Gedanken nicht vorhanden. Eine Stunde später, Augen auf, das war's.


    Nichts mehr wie Rauschen, Körper sehr entspannt.



    ================


    Antwort:




    Hallo ... ,


    ...


    Thema-1 : ...-Technik & Gedankenleere




    Deine Beschreibungen, wie du die ...-Technik und die Gedankenleere erlebst, sind wirklich SEHR interessant für mich!


    Und zwar deshalb, weil sie meinen Theorien über diese Themen stark WIDERSPRECHEN !


    Du siehst, mir ist es vollkommen egal, ob meine Erwartungen erfüllt werden, oder nicht! Beides ist gleich interessant für mich.


    Zuerst zur Gedankenleere:


    Ich hätte Stock und Stein geschworen, dass es beim Üben der Gedankenleere bei JEDEM Menschen ab einer bestimmten Schwelle zu einer Bewusstseinsverschiebung kommt.

    Warum war ich dieser Auffassung? Weil es 1. bei mir so ist, 2. in der Literatur so beschrieben wird (z.B. Bardon) 3. weil es bei den bisherigen Berichten anderer Menschen an mich zu diesem Thema im Großen und Ganzen auch so beschrieben wurde.


    Der "normale" Ablauf war immer folgender:


    a.) viele Gedanken - Kampf mit diesen

    b.) weniger Gedanken - der Kampf wird leichter

    c.) fast keine Gedanken mehr - es hat sich schon leichte Trance eingestellt

    d.) keine Gedanken mehr - es entwickelt sich eine Trance - Bilder beginnen aufzusteigen, Töne, Geräusche, ganze Szenen werden erlebt, man gleitet in einen "Wachtraum" ab (=Klartraum) oder wie immer man dies nennen will.


    Nun, bei dir ist es eben NICHT so. Du "schaltest einfach dein Gehirn aus" :-) (sozusagen) und basta, nichts besonderes geschieht.


    Das ist sehr interessant. Nun wäre es sehr interessant herauszufinden, bei wie vielen Menschen es so abläuft wie bei dir, bei wie vielen so wie bei mir, und ob es noch andere Varianten gibt. Siehst du was los ist, wenn man nur eine best. Technik beschreibt und dann annimmt, dass sie bei allen Menschen auf dieselbe Art wirkt? Bestimmte Menschen werden Erfolg mit der Technik haben, andere eben nicht.






    Kein Mensch hat in der Esoterik bisher darauf hingewiesen.


    Das soll und muss sich ändern.


    Entweder man verbleibt auf einem trivialen Niveau, oder man begründet eine glaubwürdige Tradition, die auch höheren Ansprüchen genügen kann.






  2. #2
    A.A.
    Gast

    Morgengruß


    Hallo,


    weil Goehte Zitate dein Fabel sein sollen möchte ich eines voranstellen:


    "Die Phänomene sind nichts wert, als wenn sie uns eine Tiefere reichere Einsicht in die Natur gewähren oder wenn sie uns zum Nutzen anzuwenden sind." Goehte in Maximen und Reflexionen, #503


    >Kein Mensch hat in der Esoterik bisher darauf hingewiesen.

    >Das soll und muss sich ändern.

    >Entweder man verbleibt auf einem trivialen Niveau, oder man begründet eine glaubwürdige Tradition, die auch höheren Ansprüchen genügen kann.


    Bevor ich aber zum Thema Gedenkenleere komme, dies ist wiederum eine Angelegenheit der Politik. Ich habe in letzter Zeit oft diese Forderung an die Esoterik vernommen! Da bist du nicht der einzige ;-)


    Vielleicht liegen beiden Problemen die selbe Ursache zugrunde. Nämlich die Behauptung Prof. Benders das Paranormale Phänomene und Begabungen unabhängig von einer religiösen oder magischen/mystischen Ausbildung bei Personen vorkommen.


    Demnach würde nämlich nicht die Tradition oder "Magieschule" Ergebnisse beeinflussen können, sondern ganz alleine die Begabung und Emphatie der Person.


    Das würde auch erklären warum der eine schneller,langsamer, oder ganz anders zur Gedankenleere kommt als du z.B.


    Ein ähnliches Ergebnis trug die GFA (Gesellschaft für Anomalistik) auf ihrer Jahrestagung vor. Demnach wurde empirisch festgestellt, dass der Erfolg einer Therapie weniger von der angewandten Methode als von der Fähigkeit des Therapeuten abhängt - Die Astrologie u.a. Methoden können von daher durchaus in einen therapeutischen Prozess eingebunden sein.


    Jetzt meine Frage. Wenn diese empirischen Befunde sich erhärten, wäre es doch illusion eine Tradition oder Schule der Magie zu gründen, wir könnten dan nur wie in Schamanischen Modellen die Begabten Suchen und hoffen zu finden...?


    Die Forderung einer neuen Tradition unterstütze ich gerne.


    Gruß


    A.


    ---------

    Wo die Zivilcourage keine Heimat hat, reicht die Freiheit nicht weit. [Willy Brandt]



  3. #3
    W
    Gast

    Re: Über die Wirksamkeit und Anwendbarkeit "okkulter" Techniken (Gedankenleere)


    Hallo Paul,


    deinen Beitrag finde ich interessant, obwohl ich nicht ganz verstehe, auf was du eigentlich hinaus willst – ich bin erst vor kurzem auf dieses Forum gestoßen. Solltest du Erfahrungsberichte sammeln wollen, hier kurz etwas von mir.


    Der "normale" Ablauf war bei mir zunächst wie oben skizziert:

    a.) viele Gedanken - Kampf mit diesen

    b.) weniger Gedanken - der Kampf wird leichter

    c.) fast keine Gedanken mehr - es hat sich schon leichte Trance eingestellt


    nun aber:

    d.) Gefühl der Befreiung, es steigt etwas von der Wirbelsäule auf, Kopf wird leicht hoch gezogen, befinde „mich“ in oder leicht über der Schädeldecke, um mich herum nichts, bin nur wach da, reines Wachsein (kann ab hier Zustand nicht mit Worten ausdrücken)

    Ob man hier von einem „Ausschalten des Gehirns“ sprechen kann, vermag ich nicht zu beurteilen. Jedenfalls geschieht etwas Besonderes in Richtung Bewusstseinserweiterung, das ich nicht beschreiben kann.




    In Zeiten, in denen ich der Müdigkeit nachgegeben habe und nahe daran war einzuschlafen wie bei dir:

    d’.) keine Gedanken mehr - es entwickelt sich eine Trance - Bilder beginnen aufzusteigen, Töne, Geräusche, ganze Szenen werden erlebt, man gleitet in einen "Wachtraum" ab (=Klartraum) oder wie immer man dies nennen will.


    d’ war verführerisch schön wegen des Hinüberwechselns in den luziden Traumzustand. Je länger aber praktiziert, desto schwieriger wurde es aber für mich, in Zustand d.) zu gelangen.


    Mich würde interessieren, ob jemand ähnliche Erfahrungen wie bei d.) und d’.) gemacht hat.


    Mit freundlichen Grüßen

    W



  4. #4
    Nevyn
    Gast

    okkulte Techniken: z.b. Gedankenleere


    >....Der "normale" Ablauf war immer folgender:

    >a.) viele Gedanken - Kampf mit diesen

    >b.) weniger Gedanken - der Kampf wird leichter

    >c.) fast keine Gedanken mehr - es hat sich schon leichte Trance eingestellt

    >d.) keine Gedanken mehr - es entwickelt sich eine Trance - Bilder beginnen aufzusteigen, Töne, Geräusche, ganze Szenen werden erlebt, man gleitet in einen "Wachtraum" ab (=Klartraum) oder wie immer man dies nennen will.

    >Nun, bei dir ist es eben NICHT so. Du "schaltest einfach dein Gehirn aus" :-) ....>


    Hi Paul !


    Also bei mir hat sich das Erleben der Übung "Gedankenleere" im Laufe der Jahre verändert.

    AUch ist es heute nicht immer genau gleich, sodaß die Punkte a)-c), ggf. auch mal d)nicht immer in der gleichen Reihenfolge ablaufen.


    Eine zeitlang, so mit 17-18 J. hatte ich nach einer Phase der Einleitung auch die Erfahrung des beschriebenen "Rauschens", des "Nichts", der "STille ", die ohne Beziehung zum Zeitablauf auch mal nee Stunde ( hatte da noch mehr Zeit zum üben *g*) dauern konnte.

    Dabei hatte ich teilweise so ein Gefühl, als ob ich in Watte eingepackt oder sonstwie hirnmässig "isoliert" sei.


    Später, also nach weiterer Übungsdauer, stellten sich Phänomene ein, die "W." in seiner Replik beschrieb, wobei ich auch Probleme hatte meinen Körper ruhig zu halten. Es stellten sich nämlich häufig unwillkürliche Bewegungsabläufe ein, die in der Kundalini-Literatur als "Kriyas" beschrieben sind.


    Dem folgten erst Erlebnisse wie in d) beschrieben, wobei diese z.T. sehr den luciden Träumen bzw. Astralwanderungen ähnelten, doch traten auch geradezu erschreckende, enorm helle Blitz- und Lichtphänomene und laute Töne auf.

    Ausserdem wurde ich auch desöfteren von derlei Phänomenen aus dem Schlaf gerissen, besonders den grellen Lichtphänomenen.

    Später stellte sich ein Zustand des erweiterten Bewusstseins dar, den ich nur sehr schwer beschreiben kann, den ich aber als einen Zustand des SEINS mit spontanen WIssens-Eingebungen umschreiben würde.


    Höchst interessant, wenn auch leider derzeit wohl kaum finanzierbar, wären bei verschiedenen Leuten, die ein und diesselbe Technik üben Ableitungen der Hirnströme ( besonders des sog. 3D-EEG`s nach Haffelder) oder gar PET`s ( Positronemissions-Tomografien), die genau darstellen können, welche Hirnareale besonders aktiv sind.

    Besonders mit der PET untersucht man heutezutage unser Gehirn schon sehr intensiv. Bsp.weise welche Hirnareale bei sex. Erregung besonders stimuliert sind und hat dabei z.b. erstaunliches im Vergleich zu den Geschlechtern festgestellt.


    Das es Unterschiedlichkeiten zwischen Übenden gibt, ja eigentlich - aufgrund unterschiedlicher Begabung, konstitutioneller Eigenschaften, Gesundheitszuständen u.ä. Faktoren - geben dürfte kann man aus gutem Grund vermuten und es liegt wohl auch nahe.


    Sorry, wenn ich das so frage smile, doch worauf willst Du denn genau hinaus ?

    Meinst Du das man unterschiedliche Erfahrungen bei ein und derselben Technik schon im Vorfeld voraussagen kann ? Oder findest Du es nur sehr wichtig, daß dies überhaupt mal thematisiert wird ( wo die verschiedensten "Lehrer" und Autoren sich ja im Allgemeinen nur ausschweigen) ?

    Oder geht es Dir noch um was anderes, was ich bislang einfach übersehen oder nicht so recht verstanden habe ?


    LG

    Nevyn







  5. #5
    Moonchild
    Gast

    Re: Über die Wirksamkeit und Anwendbarkeit "okkulter" Techniken (Gedankenleere)


    Hallo an alle,


    das Buch „Der innere Weg“ von Naomi Humphrey gibt einen guten Überblick über die Meditationsarten und ihre Bedeutung in den verschiedenen geistigen Lehren.

    Neben kurzen Hinweisen zu biofeedbeck und Auswirkungen auf das Gehirn gibt es einen großen Teil mit Übungen.


    Neben diesem Buch hat mich auch das Buch „Die Geheimnisse der Rosenkreuzer“ von Wolfram Frietsch beeinflusst.


    Der "normale" Ablauf ist folgender:


    einige einfache Yoga Übungen (nach Anspannung – bessere Entspannung)

    Entspannung des Körpers (da habe ich so meine Probleme mit)

    Atmung 4-2-4-2


    >a.) viele Gedanken - Kampf mit diesen


    kein Kampf – die Gedanken bitten zu gehen und zu einem anderen Zeitpunkt Zeit für sie zu haben – ist wesentlich effektiver als Kampf



    >b.) weniger Gedanken - der Kampf wird leichter


    Gedanken gehen und es werden weniger


    >c.) fast keine Gedanken mehr - es hat sich schon leichte Trance

    eingestellt


    fast keine Gedanken mehr – tiefer werdende Stille


    >d.) keine Gedanken mehr - es entwickelt sich eine Trance - Bilder beginnen aufzusteigen, Töne, Geräusche, ganze Szenen werden erlebt, man gleitet in einen "Wachtraum" ab (=Klartraum) oder wie immer man dies nennen will.


    je nach Wille (geht aber nicht immer)

    völlige Ruhe

    oder bewusste Bilder – bitte keine Tagträume rauben Energie und behindern die Konzentration


    die Bilder in die gewollte Richtung fließen lassen (geht auch nicht immer)


    zum Schluss – tiefe Stille – Ruhe


    Gebet mit tiefer Hingabe (geht auch nicht immer – die tiefe Hingabe)


    Der Körper fühlt sich viel besser (hilft auch oft bei leichten Kopfschmerzen)

    und manchmal hat man neue Einsichten und Erfahrungen gewonnen.


    Viele Grüße


    Moonchild



  6. #6
    Loop
    Gast

    Re: Über die Wirksamkeit und Anwendbarkeit "okkulter" Techniken (Gedankenleere)


    Hallo Paul!

    >a.) viele Gedanken - Kampf mit diesen

    >b.) weniger Gedanken - der Kampf wird leichter

    >c.) fast keine Gedanken mehr - es hat sich schon leichte Trance eingestellt

    >d.) keine Gedanken mehr - es entwickelt sich eine Trance - Bilder beginnen aufzusteigen, Töne, Geräusche, ganze Szenen werden erlebt, man gleitet in einen "Wachtraum" ab (=Klartraum) oder wie immer man dies nennen will.


    Nun bei mir ist es wieder anders,zuerst ist bei mir eine enorme körperliche Unruhe,die vergeht aber nach ca.5min,dann werden die Gedanken weniger,ich lasse sie einfach davongleiten,Kampf funktioniert bei mir überhaupt nicht.

    Dann sehe ich auch Blitze und Formen,ich glaube aber nicht,daß das viel zu bedeuten hat,vieleicht elektrische Entladungen im Gehirn,weil es "runterfährt",dann habe ich das Gefühl der Schwerelosigkeit,und vor meinen Augen erscheint ein schwarzes Loch,in das ich hineinfliege(was ist das?).Meine Gedanken sind zuerst weg,dann kommen sie wieder und ich überlege,ob ich nicht in das Loch fliegen soll,ich trau mich aber dann doch nicht(vieleicht sterbe ich dann,ist das nicht auch sowas mit einem schwarzen Loch?),mein Atem wird nämlich immer langsamer,da krieg ich dann doch Angst.

    liebe Grüße,Loop

  7. #7
    R.B.
    Gast

    Re: Über die Wirksamkeit und Anwendbarkeit "okkulter" Techniken (Gedankenleere)


    Hallo loop und alle,


    nur kurz und weil ich es für wichtig halte:


    Gedankenleere ist keine okkulte Technik für sich und als solche riskant.


    Die Gedankenleere hat die Aufgabe, dass Bewußtsein zu entkonditionieren, um es für eine andere Konditionierung vorzubereiten.


    Ein gutes Beispiel ist ein Ackerboden. Den muß ich von Unkraut befreien und in ein chemisches Gleichgewicht bringen, also neutralisieren, bevor ich etwas sähe.

    Tue ich aber nur das und vergesse das Sähen, geschieht bestenfalls gar nichts, schlimmstenfalls gedeiht das Unkraut noch besser als vorher.


    So ist es auch mit der Gedankenleere. Wenn ich sie erreicht habe, muß ich im übertragenen Sinne auch hier etwas sähen, was dann die eigentliche okkulte Technik wäre. Andernfalls sind die Folgen die gleichen wie beim Ackerboden, entweder gar nichts, oder Unkraut.


    Den von Bardon und anderen geforderten Ausgleich der Elemente im Charakterspiegel muss man übrigens in einem ähnlichen Zusammenhang sehen.

    Mit Charakterveredelung hat das noch nichts zu tun.


    Viele Grüße

    R.B.

  8. #8
    Moonchild
    Gast

    Frage nach Hinweisen


    Hallo R.B.,


    Gedankenleere ist keine okkulte Technik für sich und als solche riskant.

    Die Gedankenleere hat die Aufgabe, dass Bewußtsein zu entkonditionieren, um es für eine andere Konditionierung vorzubereiten.



    Ja – die Hinweise darauf sind in fast allen Büchern vorhanden, oft aber nur ganz klein am Rande.


    So ist es auch mit der Gedankenleere. Wenn ich sie erreicht habe,muß ich im übertragenen Sinne auch hier etwas sähen, was dann die eigentliche okkulte Technik wäre. Andernfalls sind die Folgen die gleichen wie beim Ackerboden, entweder gar nichts, oder Unkraut.


    Den von Bardon und anderen geforderten Ausgleich der Elemente im Charakterspiegel muss man übrigens in einem ähnlichen Zusammenhang sehen.

    Mit Charakterveredelung hat das noch nichts zu tun.



    Ausgleich der elementaren Anteile des Charakters wie bei den Rosenkreuzern?


    Zur Zeit beschäftige ich mich mit den Meditationen zum Tarot aus den Büchern von Anonymus d'Outre-Tombe (die Bücher sind sehr gut, aber nicht eben günstig). Das Tarot und die Hermetic aus christlich orthodoxer Sicht (sehr interessant) und in einer Tiefe wie ich sie nur von Paul Foster Case (seine Texte versuche ich so oft wie möglich zu lesen und immer mehr zu verstehen) kenne.


    Jedenfalls visualisieren (es beginnt ganz langsam) sich jetzt bei mir die Tarot Karten und fangen an sich in ihrer Symbolik zu zeigen. Die Symbolik der Tarot Karten (Rider/Waite) ist mir die liebste, auch wenn es schon einige Jahre Arbeit sind sich auf allen 4 Ebenen mit ihnen auseinander zusetzen – bis zu den Pfadarbeiten wird es noch ein langer Weg sein.


    Die Kleine und die hohe Schule der Magie von Walter E. Butler sind recht schwierig. Könntest Du (wenn es erlaubt ist) einige Hinweise geben, wie eine weitere Arbeit für Anfänger sinnvoll ist.


    Viele Grüße


    Moonchild



  9. #9
    R.B.
    Gast

    Re: Frage nach Hinweisen


    Hallo moonchild,


    ehrlich gesagt habe ich eine solche Frage befürchtet.

    Befürchtet, weil es keine vernünftige Antwort gibt.

    Es spielen einfach zu viele individuelle Aspekte eine Rolle.

    Zum Beispiel, welches Weltbild du hast? Hast du ein pantheistisches Weltbild, oder doch ehr ein theistisches? Hoffst Du mit deinem Okkultismus pysikalische Grenzen durchbrechen zu können, oder erwartest Du ehr das Durchbrechen psychischer Grenzen. Bist Du ehr der meditative Typ, oder brauchst Du das Ritual, um gewünschte Zustände zu erreichen. Ist Dir die Trance näher, oder die Ekstase. Denkst Du im Alltag mehr in Worten, oder mehr in Bildern. Ist es Dir näher, eine tiefe Emotion zu erreichen, oder ehr assoziative Einsichten.

    Die Möglichkeiten sind unzählig, und der größte Fehler aller Schulen, ob nun Bardon oder wer auch immer, ist meiner Meinung nach deren Linearität.

    Es gibt nur einen Hinweis, den Du überall findest, und den ich auch für unabdingbar halte, das ist das Tagebuchführen.

    Ich weiß, dass das vielleicht unbefriedigend für Dich klingt, aber eigentlich lautet mein Ratschlag: Probier so viel aus, wie Du eben kannst und horche darauf, wie es Dir dabei geht. Aber bewahre Dir dabei eine kritische Distanz. Nichts ist schlimmer als Selbstbetrug und anschließendes ernüchterndes Erwachen.


    Viele Grüsse

    R.B.

  10. #10
    Maya
    Gast

    Re: Über die Wirksamkeit und Anwendbarkeit "okkulter" Techniken (Gedankenleere)


    >Hallo Paul!

    >>a.) viele Gedanken - Kampf mit diesen

    >>b.) weniger Gedanken - der Kampf wird leichter

    >>c.) fast keine Gedanken mehr - es hat sich schon leichte Trance eingestellt

    >>d.) keine Gedanken mehr - es entwickelt sich eine Trance - Bilder beginnen aufzusteigen, Töne, Geräusche, ganze Szenen werden erlebt, man gleitet in einen "Wachtraum" ab (=Klartraum) oder wie immer man dies nennen will.

    >Nun bei mir ist es wieder anders,zuerst ist bei mir eine enorme körperliche Unruhe,die vergeht aber nach ca.5min,dann werden die Gedanken weniger,ich lasse sie einfach davongleiten,Kampf funktioniert bei mir überhaupt nicht.

    >Dann sehe ich auch Blitze und Formen,ich glaube aber nicht,daß das viel zu bedeuten hat,vieleicht elektrische Entladungen im Gehirn,weil es "runterfährt",dann habe ich das Gefühl der Schwerelosigkeit,und vor meinen Augen erscheint ein schwarzes Loch,in das ich hineinfliege(was ist das?).Meine Gedanken sind zuerst weg,dann kommen sie wieder und ich überlege,ob ich nicht in das Loch fliegen soll,ich trau mich aber dann doch nicht(vieleicht sterbe ich dann,ist das nicht auch sowas mit einem schwarzen Loch?),mein Atem wird nämlich immer langsamer,da krieg ich dann doch Angst.

    >liebe Grüße,Loop





    Hallo Loop,


    bei dir könnte es "gefährlich" werden, denn du bist sensitiv. Vertraue deiner Intuition und achte immer darauf, dass du dich ausreichend erdest.


    Liebe Grüsse

    Maya

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