...eventuell auch dem hindhuistischen Brahman?
Ich bitte um Kritiken und Meinungen. Etwa zu Bardons Benutzung des Begriffs "Göttliche Vorsehung".
Meiner Meinung nach können einige Begriffsverwirrungen um "göttliche Vorsehung" und "Schicksal" bei Bardon eventuell u.a. durch folgende Vergleiche geklärt werden:
http://f25.parsimony.net/forum63373/messages/15067.htm
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Franz Bardon erklaert selbst im SWQ auf Seite 195, was mit diesen drei Muettern auf sich hat:
"In der Kabbalah wird darauf hingewiesen, dass die Goettliche Vorsehung durch die drei Buchstaben A, Sch und M die Urprinzipien der Elemente erschaffen hat und dass aus diesen Grundbuchstaben alle uebrigen Buchstaben entstanden sind.
Laut quabbalistischer Gesetzmaessigkeit ist A dem Ur-Element des Luftprinzipes analog, Sch dem Ur-Feuer und M dem Ur-Wasser.
A entspricht dem Verstand - Weisheit -, der Gesetzmaessigkeit des Gleichgewichtes usw., Sch dem Willen, der Allkraft und Allmacht und M der Liebe.
Sch ist als Urprinzip das Aktive mit dem elektrischen Fluid und M als Gegensatz das Urwasser-Elementeprinzip mit dem diesem Prinzip analogen magnetischen Fluid.
Dem A faellt als Ausgleich die Vermittlerrolle zwischen dem Urfeuer und dem Urwasser zu...
Infolgedessen gelten diese drei Buchstaben als die...Mutterbuchstaben -."
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Diese drei "Mutterbuchstaben" entsprechen etwa den 3 Nornen der germanischen Mythologie.
http://www.sungaya.de/schwarz/germanen/wyrd.htm
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Wyrd
Eine nordische Göttin des Glücks und des Schicksals.
Sie entspricht vermutlich der Norne Urd.
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http://www.sungaya.de/schwarz/germanen/wyrd.htm
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Nornen
(nord. „Raunende”) In der nordgermanischen Mythologie Schicksalsgöttinnen und Geburtshelferinnen, die den Schicksalsfaden der Menschen und Götter spinnen.
Sie heißen Urdr (das gewordene), Verdandi (das werdende) und Skuld (das werdensollende), d. h. Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft.
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http://www.ahnensitte.net/schick.htm
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Begriff Wyrd (altengl. für ’Schicksal’) (althochdts. ’wurt’, altnord. ’urðr’), der eben dieses persönliche oder sippenbezogene Schicksal bezeichnet. Er ist ebenfalls oft mit einem östlichen Konstrukt verglichen worden, nämlich dem Karma. Das kann man schon aus dem Namen erklären: Wyrd / Urd ist die älteste der Nornen, diejenige, die für die Vergangenheit - genauer: das Gewordene - steht. Das Gewordene aber ist das, was Bestand hat und worauf man bauen kann bzw. muß. Ist man in eine Sippe von Kriminellen geboren worden, dann muß man gegen dieses Wyrd ankämpfen.
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http://www.ahnensitte.net/schick.htm
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Schicksal
Es gibt vor allem zwei Begriffe, die man hier nennen und unterscheiden muß. Das ist zum einen Ørlœg / Urlag und zum anderen Wyrd / Wurt / Urðr.
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Franz Bardon bezog sich (wenn er es auch nicht ausführte) ja an einer Stelle auch auf die Runen (als das Gegenstück zu Kabbalah im nördlichen Raum ------------->kommen ja auch bei Heinrich Cornelius Agrippa von Nettesheim vor).
Nun, mit den 3 Buchstaben als "Urmüttern" der Kabbalah (wohl der kabbalistischen Sphäre bzw. Sephira Binah auf der weibl. "Säule der Strenge" als dem Saturn analog zugeordnet) gibt es eine direkte Analogie zu den 3 Nornen der nordisch-germanischen Mythologie.
http://www.ahnensitte.net/schick.htm
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Ørlœg ist der übergeordnete Begriff. Er umschreibt die "Weltseele" oder - neutraler - das Urgesetz. Dieses Gesetz gibt die natürliche Ordnung der Dinge vor, aber auch die sittliche bzw. magisch-rituelle Ordnung. Selbst die Gottheiten sind diesem Weltgesetz untergeordnet - deswegen - so kann man vermuten - steht auch in der Völuspa, daß die Götter einen Altar errichteten! Ørlœg ist der Urgrund der Dinge, das letzte Geheimnis, das, was die Welt (hier: alle Welten) im Innersten zusammenhält, die Mechanismen, nach denen die Welt funktioniert. Aus der östlichen Philosophie gibt es zwei Begriffe, die dem Ørlœg entsprechen: Tao und Dharma. Aus diesen zugrundeliegenden Ursachen entwickelt sich dann das Wyrd (siehe unten).
Wichtig ist, daß Götter und Menschen, ja alles im Universum dem Ørlœg unterworfen ist. Es ist die unpersönliche, aber sinnvolle Verbundenheit aller Dinge untereinander, der große Plan, sozusagen. Man kann sich das als großes Netz vorstellen, als ein Gewebe mit Knotenpunkten, das einer Landkarte ähnelt und damit das Grobraster vorgibt. Das Individuum ist natürlich ins Gewebe eingebettet, was man sich aber nicht so vorstellen darf, als gäbe es keine individuelle Handlungsfreiheit. Man könnte vielleicht sagen, daß die Knotenpunkte feststehen, so z.B. die Geburtssippe. In diesem Zusammenhang ist zu erwähnen, daß es die Vorstellung gab, daß zum Zeitpunkt der Geburt eine Norne zum Kind kommt und ihm sein persönliches Schicksal zuteilt. Man kann davon ausgehen, daß die Nornen maßgeblich mit dem Begriff des Ørlœg verbunden sind. In diesem Sinne muß hier erwähnt werden, daß der Begriff Ørlœg in den Texten häufig als "persönliches Schicksal" benutzt wird. Ich assoziiere damit eher den folgenden Begriff des Wyrd. Man kann natürlich sagen, daß das persönliche Schicksal in den "großen Plan" eingebunden ist - niemand steht außerhalb! Von daher ist die Verbindung von Weltseele und dem Individuum als Teil davon unproblematisch.
Wie wichtig dieser Begriff offenbar war, kann man daran ablesen, daß die vom Skalden Hallfreðr vandræðaskáld gedichteten ’conversion verses’ ausdrücken, daß jemand, der sich zum Christentum bekennt, vom Ørlœg befreit werde, das die Nornen ihm zur Geburt mitgegeben haben (s. eher Wyrd).
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Anders verhält es sich mit dem Begriff Wyrd (altengl. für ’Schicksal’) (althochdts. ’wurt’, altnord. ’urðr’), der eben dieses persönliche oder sippenbezogene Schicksal bezeichnet. Er ist ebenfalls oft mit einem östlichen Konstrukt verglichen worden, nämlich dem Karma. Das kann man schon aus dem Namen erklären: Wyrd / Urd ist die älteste der Nornen, diejenige, die für die Vergangenheit - genauer: das Gewordene - steht. Das Gewordene aber ist das, was Bestand hat und worauf man bauen kann bzw. muß. Ist man in eine Sippe von Kriminellen geboren worden, dann muß man gegen dieses Wyrd ankämpfen.
Auch Gundarsson assoziiert Wyrd mit dem Karma und schreibt, daß "weird is that pattern which the actions of your ancestors and previous lifetimes have shaped for your own life". Allerdings halte ich diese Individuen-Bezogenheit nicht für glücklich ausgedrückt. Ich denke, das Wyrd kommt dem Hamingja nahe, wenn man es als "Sippenglück" deutet.
Das Wyrd muß dem Individuum nicht verborgen bleiben, es kann sich als unbewußtes, apriorisches Wissen im Rahmen der Synchronizität offenbaren (Verweis zu Zitat).
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Zu den Runen und zur Runenmagie (weitere Parallelen zur Kabbalah erkennbar?):
http://www.ahnensitte.net/rune2.htm
http://www.ahnensitte.net/runmag.htm
Greedz
LovelyLizard



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