Zusammenarbeit zwischen dem AK Konzernentmachtung und der Initiative kritischer Umweltgeschädigter e.V.
http://www.attac.de/konzernentmachtung/iku/schlag.php
--------------------------------------------------------
Schwerer Schlag gegen Chemiekonzerne gelungen
Attac Deutschland, Arbeitsgruppe Konzernentmachtung und der Initiative kritischer Umweltgeschädigter e.V. ist es gelungen, den international aktiven Chemie - Konzernen einen schweren Schlag zu versetzen.
Die Chemiekonzerne verwiesen in Fragen der Sicherheit ihrer Produkte, in der Vergangenheit, auffällig oft auf die immer gleichen wissenschaftlichen Veröffentlichungen bestimmter deutscher Universitätsprofessoren.
Deutsche Professoren haben bekannter Weise weltweit einen hervorragenden Ruf, sodass diese Publikationen weltweit anwendbar sind, wenn es darum geht Gefährdungspotentiale von Chemikalien einzuschätzen.
Seit langen wurde der Verdacht geäußert, dass sich die Industrie mittels solcher Publikationen von Schadensersatzansprüchen freihalten möchte. Die Kosten für Krankenbehandlung, Rehabilitation und Rentenzahlungen Chemie - geschädigter Personen würden schließlich die Unternehmensgewinne schmälern.
Daher ist es sehr wichtig Zusammenhänge zwischen Chemie und Krankheit in Abrede stellen zu können.
Einen Nachweis für Korruption konnte man in keinen Fall führen. Professoren bekommen kein Schmiergeld. Sie bekommen Beraterhonorare oder werden sehr großzügig mit Fördermittel zur "freien Forschung" bedacht und dürfen hoch dotierte Gutachten erstellen.
Der Attac - Arbeitskreis Konzernentmachtung schenkte dieser Entwicklung seine volle Aufmerksamkeit und unterstütze die Initiative kritischer Umweltgeschädigter e.V., deren Hauptaufgabe die Aufdeckung von Fälschung in der medizinischen Wissenschaft ist, massiv in Ihrer Arbeit.
Dieser Zusammenarbeit ist es zu verdanken, das bislang unerkannte Seilschaften zwischen Industrie und Gutachtern erkannt wurden und gegen sie vorgegangen werden konnte.
Nun wurden bestimmte Professoren der Fälschung von wissenschaftlichen Dokumenten überführt, die eben gerade zur Einschätzung von Chemikalien - bedingten Krankheiten dienen sollen.
Diese Professoren werden nie wieder Gelegenheit bekommen wissenschaftliche Fachbücher fälschen zu können. Im Gegenteil, die Verlage werden die Fälschungen weltweit aus dem Verkehr ziehen müssen.
Erste Verlage haben dies zumindest schon zugesichert...
Die Industrie steckt die Gewinne ein, während die Bevölkerung die Folgen einer verfehlten Chemikalienpolitik tragen soll?
Dank der Zusammenarbeit von Attac und Iku e.V. kommen nun Kosten in Milliardenhöhe auf die
Chemie - Industrie zu, die bislang, dank dieser Professoren, von der Allgemeinheit getragen werden mußten.
-----------------------------------------------------------
Greedz
LovelyLizard



LinkBack URL
About LinkBacks


Lesezeichen