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Thema: Ich weiss das ich nichts weiss

  1. #1
    Genua
    Gast

    Ich weiss das ich nichts weiss





    Hallo zusammen,


    mal vom Sokrates aus gedeutet , dem ja in der heutigen Welt ein ziemlich grosser Wert beigemessen wird, würde ich seinen Satz: Ich weiss das ich nichts weiss , auch auf dieses Forum anwenden. Ich meine das ganze nicht irgendwie provokant, mich interessiert eigentlich nur wie treffend seine Aussage auch auf die Neue Esoterik sein könnte.


    Ich glaube ich beginne zu verstehen was eigentlich die neue Esoterik ist.


    Irgendwie scheint es so zu sein das kein Weg der hundert - prozentig richtige ist. (Als Beispiel Buddha hat seine Erleuchtung unter einem Baum sitzend und meditierend erhalten) Ist das nun ein Grund das jeder der die Erleuchtung erreichen will unter einen Baum gehen muss und 5 Jahre lang ohne Nahrung meditieren muss? Weiss nicht, glaube nicht so.


    Ich denke das jeder seinen eigenen weg selber finden muss und das heisst das für jeden eine neue Esoterik fällig ist.


    Der innere Kreis ist der Mensch selbst.


    Ich für meinen Teil weiss nur das ich da bin. Irgendwie , ich denke also bin ich.


    Hier wurde schon einiges geschrieben das mir ziemlich viel entgegenkommt.

    Es liegt eigentlich nur an mir selber das richtige herauszupicken und zu probieren, wobei ich mir damit ziemlich viel Zeit lasse.


    Gruss







  2. #2
    Default
    Gast

    Re: Ich weiss das ich nichts weiss


    Was kann man über das Wissen wissen?


    Eigentlich sind wir doch mit unserem Wissen ganz schön weit gekommen.


    Und so ist es selten geworden, daß man damit umgeht, wie sich das mit gesundem Hausverstand gehört:

    Sehen, was ist haltbar, was muß man verwerfen, was muß offen gelassen werden weil man es nicht wissen kann und es daher weiterhin für möglich gehalten werden muß. Und schließlich könnte es sein daß etwas dabei ist was prinzipiell nicht gewußt werden kann.


    Außerdem betrachtet man oft, und gerade in der Wissenschaft, das „Unterscheidende“, „Teilende“ und sehr wenig das „Gemeinsame“. Bei mechanischen Dingen mag das zielführend sein, bei lebenden Systemen ist es aber kaum möglich, die Organismen zu zerlegen, zu analysieren, und sie wieder zusammenzubauen.


    Veden heißt: das Wissen vom Ende des Wissens. Jedenfalls war J.Krishnamurti dieser Meinung.

    So meine ich, daß jeder, der den „pfadlosen Pfad“ gehen will, gut beraten sei, das Wissen vom Ende des Wissens in der Tasche zu haben.


    Wissen, was man weiß, und wissen, was man nicht weiß, das allein ist Wissen. (Konfuzius)




    »Ärzte schütten Medikamente,

    von denen sie wenig wissen,

    zur Heilung von Krankheiten,

    von denen sie weniger wissen,

    in Menschen,

    von denen sie nichts wissen«

    Voltaire


    Wir nähern uns immer mehr der Entdeckung Gottes durch die Wissenschaft. Ich bange um sein Schicksal.

    (S. J. Lec, poln. Satiriker, 1909-1966)


    Glaube heißt nicht wissen wollen, was wahr ist.

    (Friedrich Nietzsche, Philosoph 1844-1900)






    Überhauptnichtsgläubige glauben ans Überhauptnichts.


    Dr. phil. Manfred Hinrich

    (*1926), deutscher Philosoph, Lehrer, Journalist, Kinderliederautor, Aphoristiker und Schriftsteller


    _________________________


    Ja wie? Überhauptnichts?

    Und wie das in der Praxis?


    Wie ist das, wenn dich einer fragt: Leihst du mir ein Geld?

    Also ich leihe nur Geld her, wenn ich es mir leisten kann, es ihm zu schenken!

    Dann kann ich mich auch freuen, wenn er mir vielleicht später auch ein Geld schenkt.

    Aber erpressen lasse ich mich nicht mehr.

    Und schon gar nicht von jemand, der mir was schuldet!


    __________________________


    Zu dem Adler sprach die Taube:

    Wo das Denken aufhört, da beginnt der Glaube;

    Recht, sprach jener, mit dem Unterschied jedoch,

    Wo du glaubst, da denk' ich noch.


    Robert Ludwig

    (1778 - 1832), deutscher Dichter



  3. #3
    Pat
    Gast

    Pfadloser Pfad ???


    >Veden heißt: das Wissen vom Ende des Wissens. Jedenfalls war J.Krishnamurti dieser Meinung.

    >So meine ich, daß jeder, der den „pfadlosen Pfad“ gehen will, gut beraten sei, das Wissen vom Ende des Wissens in der Tasche zu haben.

    >Wissen, was man weiß, und wissen, was man nicht weiß, das allein ist Wissen. (Konfuzius)




    Hallo Default!


    Da ist ein Punkt zu Krishnamurti bzw. seiner oder dieser auch unabhängig von seiner Person gepriesenen Philosophie des "pfadlosen Pfades", den ich nicht verstehe.


    Einerseits schreibt K., dass jene totale Revolution des Bewusstseins durch den "pfadlosen Pfad" gerade *nicht* durch verstandesmässige Wissensaneignung; eben *nicht* schrittweise, *nicht* durch Zeit geschieht, wie alle anderen bisherigen Lehren oder Philosophien, Pfade!


    Nun schreibst Du, der Du Dich offensichtlich - durchaus intensiver damit befasst hast - folgendes in einem vorherigen posting:


    "Fast fühle ich mich aufgefordert, auf J. Krishnamurti hinzuweisen, jedoch hat sich gezeigt, daß dieser Herr sehr schwer zu verstehen ist, und außerdem hat er ein großes Werk hinterlassen. Es erfordert wohl ein mehrjähriges Studium, ihn wirklich zu verstehen."


    Das beisst sich d.h. widerspricht sich so total und genau in diesem Punkt habe ich Mühe mit einer solchen Philosophie des pfadlosen Pfades, nämlich dass diese einerseits von sich sagt, kein zeitlich schrittweiser Pfad des normalen Wissenverstehens bzw. Mind-Verstandes zu sein - dass sich jene Bewusstwerdung nicht gewaltsam, so spontan natürlich wie das Herabfallen eines Blattens und Aufblühens der Blume und Duft wahrer Liebe ereignet, wenn es denn geschieht - aber dann genau mit dieser "zeitlosen" Philosophie - auch den Verstand einbeziehend - "argumentiert" (z.B. dass sie jahrelanges Studium braucht!) und damit z.T. alle anderen bisherigen "Philosophien" auch kritisiert werden!


    Sorry, versteh ich wirklich nicht, leuchtet mir nicht ein - finde ich *unlogisch*.


    Freundliche Grüsse

    Pat




  4. #4
    Default
    Gast

    Re: Pfadloser Pfad ???


    Hi Pat,

    ich glaube, ich verstehe, was du meinst.

    ich bin Ingenieur, und auch Praktiker, du kennst den Werbespruch: geht nicht gibt’s nicht, so versuch ichs mal:


    Eine Vorbemerkung: Wenn jemand z.B. eine Nachhilfestunde in Mathematik nimmt, dann wird er sich die Zeit nehmen müssen, das mathematische Problem anzusehen, bis er es begriffen hat. Und wenn er es dann begriffen hat, dann ist ihm klar, daß der Vorgang des Verstehen keine Frage der Zeit ist, sondern ganz plötzlich stattfindet.


    Das Willentliche, das ist die Konzentration. Darauf sind wir getrimmt. Krishnamurti hat unterschieden, zwischen Konzentration und Aufmerksamkeit. Wenn ein Kind z.B. in der Schule zum Fenster hinausschaut, einen Vogel betrachtet und ihm beim Singen zuhört, dann sagt man, das Kind ist nicht konzentriert. Es kann aber trotzdem sehr aufmerksam sein, sogar sehr hingabevoll. Passiert aber nicht willentlich.


    Nachdem aber die Hingabe sowie die hingabevollen Menschen (Hingabe übrigens ein Yoga-Weg in der Bhagavad Gita) heute gnadenlos ausgebeutet werden, bleibt uns nichts anderes, als der Weg des Wissens (der auch als Yoga-Weg in der Bhagavad- Gita existiert, und der auch als der Weg des Wassermannzeitalters gesehen wird). Aufmerksamkeit spielt aber trotzdem eine Rolle, da viele Dinge mit vielen Dingen zusammenhängen. Man entdeckt immer wieder Neues.


    Nun gut. In der „materiellen“ Welt finden wir normalerweise das was wir suchen (verlegt oder verloren haben) früher oder später wieder, es sei denn, es ist nicht mehr da.

    Womöglich suchen wir auch nach dem „Ich“. Zu prüfen wäre, ob wir es verloren haben, oder aber ob es nicht da ist, oder möglicherweise beides (was natürlich erstmal paradox erscheint, und nur dann einen Sinn ergibt, wenn man in Erwägung zieht, daß man es nur finden kann, wenn es nachgewiesenermaßen nicht da ist.)


    ________________


    Eine Geschichte, die man sich in Indien erzählt:

    Einer seiner Schüler kam eines Tages zu Buddha. „Ich habe ein Problem mit meinem Ego", sprach er, „kannst du mir helfen?" Buddha sprach: „Schon möglich, - Zeig her dein Ego!" Der Schüler meditierte eine Weile, dann sagte er: „Zu dumm, ich kann mein Ego gerade nicht finden". Daraufhin meinte Buddha: „Ich hoffe du lernst daraus. Bleib auf der Suche!"


    ________________


    Keiner glaubt mir was geschah,

    ich sah nen Mann, der war nicht da.

    Auch heute bog er nicht ums Eck,

    o Gott, ich wünsch‘t, er wär schon weg


    aus dem Gedächtnis zitiert, von Robert Anton Wilson, welches Buch war das eigentlich?


    ________________




    Es gibt keine Grenze auf der öffentlichen Straße. Wer diese Grenze durchschreitet, der wandelt frei durch den Raum. (Zenspruch, weiß nicht mehr von wem)


    _________________


    So entpuppte sich "die Suche nach dem Ich" für mich insgesamt als wenig zielführend. Das wäre pessimistisch ausgedrückt. Optimistisch aber könnte man sagen: Es besteht Hoffnung, es sich weitgehend vom Hals halten zu können.

    Später wird man vielleicht sagen, es war nur eine provisorische Hilfskonstruktion der Evolution.




    Ich hoffe, ich habe das Thema nicht verfehlt, und konnte vielleicht sogar ein klein wenig weiterhelfen.


    Enlightenment ist übrigens ein Wort, das ich mit „Erleuchtung“ für schlecht übersetzt halte. Ja genau, Erleichterung muß das heißen, man sagt ja auch nicht: leuchtendes Cola.


    Schritt für Schritt und

    Licht und Liebe


    Und wenn Dir mal fad ist, dann schau doch mal diesen Thread entlang, und/oder auch diesen.



  5. #5
    Jenny
    Gast

    Re: Ich weiss das ich nichts weiss


    Hi Genua,


    zu erkennen, das man nichts weiß bedarf schon einer großen Menge an Wissen. Wohl dem, der an diesem Punkt schon einmal angelangt ist.


    CU


    J.

  6. #6
    Genua
    Gast

    Re: Ich weiss das ich nichts weiss


    Hallo zusammen,


    leider fällt mir eigentlich nicht viel ein, um auf die Beiträge wie von Default zu antworten, weiss auch nicht ob es einer Antwort bedarf.


    Würde mich mal interessieren was ihr von folgendem Punkt haltet,

    in der Hermetik wird immer vom Micro und vom Makrokosmos gesprochen, laut Bardon und einigen anderen ist der Mensch der Microkosmos.


    Könnte man das ganze auch laut dem Gesetz wie Oben so unten auch umdrehen und sagen der Mensch ist der Makrokosmos und regiert wird er eigentlich vom Microcosmos.


    In der Hermetik und den sonstigen Künsten wird sehr viel Wert gelegt auf die Deutung von Gestirnen , (Planeten u.s.w)

    wobei eigentlich die Kernaussage dieser Deutungen sich auf das Innere beziehen soll. Es wird einem Jeden Planeten , eine Eigenschaft , eine Farbe eine Symbolik gegeben, eine Gottheit im Grossen, die man als Schüler zuerst im Aussen sucht.


    Wenn ich das eigentlich auf das Innere beziehe dann wäre das der Microkosmos für mich. Kann mann das ganze eigentlich umdrehen und sagen die Elektronen und die Atome, Molekühle sind auch eine Art von Gestirne im kleinen, die auch einer Rotation folgen, denen auch Namen und Eigenschaften geben. Wenn alles Gott ist dann sind die kleinen Sachn auch Gott und sie befinden sich in unserem inneren, zumal das auch von der Physik bestätigt wird, eine Art forschen in der Physik mit hermetischen Mitteln.


    Eine direkte Analogie zu der Astrologie nur im kleinen.


    Gruss Genua



  7. #7
    PA
    Gast

    Re: Ich weiss das ich nichts weiss


    Hallo,


    ich habe nur ganz kurz Zeit, weil ich gerade an der Antwort auf Pats letzten Beitrag in unserer Diskussion zu diversen Themen schreibe,


    deshalb nur kurz die Anmerkung,


    dass ich die Beiträge von Genua für sehr originell halte; zwar sehr oft recht unkonventionell in ihrer Art, aber vielleicht macht eben genau dies den Reiz aus?




    hastige Grüße von Paul.

  8. #8
    R.B.
    Gast

    Re: Ich weiss das ich nichts weiss


    Hallo Genua,


    guck mal in meinen Beitrag vom 17.3.

    Da findest Du was über die smaragdinische Tafel.


    Viele Grüsse


    R.B.



  9. #9
    Default
    Gast

    Christlich Indien




    Hi Genua,

    wenn keine Antwort kommt, so sehe ich dies eher als positiv an.

    Gleichzeitig möchte ich mich bedanken für alle Beiträge, die mir geschrieben wurden, speziell diejenigen, auf die ich nicht geantwortet habe. Auch hier möchte ich sagen:


    Selig ist der, der nichts zu sagen hat und trotzdem schweigt.

    (Kurt Sowinetz, Schauspieler)


    Nur kurz zum Mikro-Makrokosmos: Es gibt darüberhinaus die Möglichkeit als Mikrokosmos den einzelnen Menschen (dich selbst), und als Makrokosmos die ganze Menschheit zu begreifen.


    __________


    Nun habe ich natürlich u. a. viel Fatales zum Thema Kirchenkritik auf Lager, das macht aber nur Spaß, wenn da so richtig der Kampf losgeht. Und ich schätze, da bin ich bei euch nicht an der richtigen Adresse, denn die Esoterik ist und war schon immer eine Opposition zur Kirche, denn welchen Sinn hätte sie, wenn die Kirche die „Wahrheit“ verkünden würde.

    Wie ich z.B. feststelle, gehört es bei den „Lateinern“ (zu denen ich leider nicht gehöre) fast schon zur Allgemeinbildung, daß die Jesuiten den 30 jährigen Krieg angezettelt haben. Die europäische Kirchengeschichte kann man ja in jedem einschlägigen Buch nachlesen, und der ausgeprägte Antisemitismus, der sogar bei Luther vorkommt, der liegt offen, für jeden, der ihn sehen will.


    Was aber oft weniger bekannt ist, das ist, wie sich die „Christen“ auf ihren Eroberungsfeldzügen aufgeführt haben. Hierzu ein kleiner Beitrag:





    Bildquelle: http://www.far-east.co.il/maps/map-goa.gif


    Abteilung: Geschichtliche Hintergründe

    Christlich Indien


    Es war im Jahre 1498, als Vasco da Gama Indien erreichte. Seine erste Landung war bei Calicut, südlich von Goa, es ging ihm hauptsächlich um Gewürze, die ja damals mit Gold aufgewogen wurden, und weil den indischen Herrschern die portugiesischen Handelsgüter wenig für den indischen Markt geeignet erschienen, zog er frustriert ab, um ein paar Jahre später mit einer Kriegsflotte wieder aufzutauchen. So zog er eine Spur der Verwüstung durch ganz Vorderasien.

    Genauer nachzulesen bei:

    http://campus.northpark.edu/history/WebChron/WestEurope/DaGama.html (auf englisch)


    Mit den Piraten kamen dann die Pfaffen nach Indien, sie schlugen ihr Hauptquartier in Old-Goa auf. Das ist eine Ortschaft, die eigentlich nur aus ungefähr 10 Kirchen besteht, davon 2 große Kathedralen, die Hauptsehenswürdigkeit ist die Basilika von Bom Jesus.

    Weiteres hierzu:

    http://goacentral.com/Goachurches/ch...of_old_goa.htm

    (Bom heißt gut auf portugiesisch, und ich überlasse es eurer Phantasie, wie man viel später in Goa auf Bom Shiva kam)


    Ich kann mir gut vorstellen, wie das damals abging. Zuerst ließen sie eine große Kathedrale bauen, und meldeten dem Papst nach Rom, daß die Mission gut vorankam. Schön war es am Kokospalmen-Beach, und weil sie nicht nach Hause wollten, bauten sie halt noch eine Kirche. Sicherlich bekamen sie großes Lob aus Rom ob ihrer Missionstätigkeit, und so ging das weiter. Ob dieser Papst je erfahren hat, daß die Kirchen alle in einer Ortschaft, mitten im Dschungel stehen?


    Dann gab es noch diesen Heiligen: St. Franzis Xavier. Als dieser gestorben war, haben sie ihn einbalsamiert, nicht ohne vorher seinen rechten Arm abzutrennen, und ihn nach Rom zu schicken. Tatsache.

    Und nur alle 12 Jahre gibt es eine Festivität, bei der sein Leichnam dem Volke vorgeführt wird.


    Garcia da Orta


    Garcia da Orta war Arzt in Portugal, auch etwa um 1500. Er war ein sogenannter „neuer Christ“, d.h. ein vom Judentum Konvertierter. Diese Leute hatte man bei der Inquisition besonders im Auge. Viele von ihnen sind daher nach Goa gegangen, denn in Goa gab es noch keine Inquisition, die kam erst um 1560 nach Goa. So auch Garcia da Orta. Er war dabei ein Buch zu schreiben mit dem Titel: Heilpflanzen und Drogen Indiens. Später hat die Inquisition ihm das sehr übel genommen, und so haben sie nach seinem Tod(!) seine Gebeine ausgegraben, und auf dem Scheiterhaufen verbrannt.


    Vielleicht erinnert ihr euch noch, es war damals in den 80ern, da war unser geliebter Papst Paul in Indien, und hat dort öffentlich vor aller Welt verkündet, daß es generell von Übel sei, Verhütungsmittel anzuwenden.




    Von Nichts kann man nicht leben, hört man oft, besonders vom Pfarrer. Und gerade die Pfarrer bringen es zuwege: das Christentum existiert nicht, - aber sie leben davon.

    (Sören Kierkegaard, Philosoph, 1813-1855)


    Tja, die Wunder der Kirche ....



  10. #10
    Genua
    Gast

    Re: Christlich Indien




    Hallo Default,


    wollte nur mal kurz was zu der Allgemein bekannten Esoterik - Kirche Auseinandersetzung sagen.


    Mich wunderts das beide Instutitionen so gegeneinander losziehen, hat für mich den Anschein einer These-Antithese Situation.


    Was die Kirche denkt wissen die meisten hier, in der Esoterik gibt es nicht viele die behaupten das er Weg der Kirche richtig ist, das ist auch vielen bekannt, was mich wundert ist eigentlich nur das der Respekt vor Menschen fehlt die genau den gleichen Weg gehen.


    In den Medien und überall ist es momentan bekannt, was die Kirche für Verbrechen gemacht hat, u.s.w

    Wieso sieht man aber die Menschen wie Mutter Theresa nicht, oder unzählig viel andere die sich wahrscheinlich mit richtiger Aufopferung dem christlichen Ideal ergeben. Und diesen Weg mit schwerster Mühe und Not gehen.


    Die meisten Esoteriker halten viel von Introspektion, Charakterveredelung u.s.w

    Warum erkennen sie diese Werte bei einem Christ nicht an, Wieso erkennt man das beten nicht als meditativen Prozess?


    Findet kaum Erwähnung.....


    Klar hat die Kirche fast noch mehr Vorurteile gegenüber dem Okkultismus, jedoch müssten beide erkennen und eine Synthese bilden, ganz einfach.


    Gruss



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