Hallo Paul,
es freut mich sehr, dass du mit den Ideen für eine neue Esoterik einvertanden bist.![]()
Ich habe einen interessanten Beitrag über Drogen (im Zusammenhang mit Drogenaufklärung) entdeckt:
In der Möglichkeit, die auf mystisches Erleben ausgerichtete Meditation von der stofflichen Seite her zu unterstützen, sehe ich die eigentliche Bedeutung von LSD. Eine solche Anwendung entspricht voll und ganz dem Wesen und dem Wirkungscharakter von LSD als sakraler Droge." (Albert Hofmann - Entdecker von LSD)
"Helfen Drogen bei einer "Bewusstseins-Erweiterung"?
Ja, ganz eindeutig. Mit Hilfe spezieller Drogen können wir uns in konstruktive Krisen stürzen, um unser Bewusstsein zu erweitern.
Der Grund liegt darin, dass wir in unserem Gehirn mit Hilfe der chemischen Substanzen einen "Ausnahmezustand" erzeugen, der einer starken Krise entspricht. Man denkt plötzlich Dinge, die man noch nie zuvor dachte. Manche Gedanken sind einfach nur verrückt, andere hingegen sind genial. Nach dem Drogenerlebnis bleibt einiges hängen und kann unser Leben verändern.
Nicht umsonst spielen die Drogen in den Naturvölkern eine wichtige spirituelle Rolle. Und nicht umsonst werden viele westliche Künstler und Philosophen der Neuzeit durch Drogen inspiriert. Schon einmal darüber nachgedacht?
Der wichtige Einfluss von Drogenerfahrungen wird zum Beispiel deutlich, wenn man sich einschlägige Literatur zum Thema "Bewusstseins-Erweiterung" durchliest.
So sind beispielsweise die Bücher von Carlos Castaneda sehr interessant, aber auch sehr abstrakt. Man versteht die Worte, aber nur schwer den Inhalt. Zwar ahnt man, worauf der Autor hinaus will und man spürt auch den Willen des Autors, die Erfahrungen mitteilen zu wollen, aber letztlich 'versteht' man die Inhalte nicht.
Dann hat man einmal einen Psilocybin-Pilz zu sich genommen. Und dann ließt man die Bücher erneut: Wow, man VERSTEHT fast jedes Wort. Gedankenwelten erschließen sich und man lächelt über sich selbst, wie wenig man beim ersten Lesen verstanden hatte.
Leider kann man diesen Zustand einem unerfahrenen Menschen genauso schlecht mitteilen, wie man einem Kind einen guten Wein, einen Orgasmus oder die Addition erklären kann. Nicht, weil diese Dinge so kompliziert sind... sondern weil diese Dinge so weit von der Erfahrungswelt eines Kindes entfernt sind.
WARNUNG: Wer nun meint, sein Leben durch Bewusstseins-Erweiterung bereichern zu wollen und nun sofort mit Drogen beginnt, macht einen schlimmen Fehler. Es ist ein weiser Entschluss, sein Bewusstsein in künstliche Krisen stürzen zu wollen, um sich weiterzuentwickeln; aber es ist die Tat eines Narren, dabei ungeübt mit den größten Krisen (Drogen) zu beginnen.
"Nicht jeder, der eine halluzinogene Droge einnimmt, erlebt damit eine ekstatische Seelenreise und kann mit der spirituellen Welt kommunizieren."
Dies ist vergleichbar mit einer Person, die ihre Flugangst überwinden will und in einen Kunstflug-Hubschrauber einsteigt. Es ist klar, was dabei herauskommt: ein fürs Leben geängstigter Mensch. Die Presse wird sich darüber freuen... aber sonst war es vergebens.
Wie könnte ein LSD-Führerschein aussehen?
Zunächst einmal muss ein Mensch daraufhin geprüft werden, dass er in der Lage ist, mit LSD verantwortungsvoll umzugehen. Wenn er also das Mindestalter von 30 Jahren aufweist, kann er (privat finanziert) an einer mindestens einjährigen 'Therapie' teilnehmen.
In dieser Therapie wird der speziell geschulte Therapeut zunächst mit klassischen Mitteln den Patienten untersuchen und stabilisieren. Später dann werden LSD-Sitzungen durchgeführt. In diesen Sitzungen muss der Patient eine gewisse Stabilität beweisen.
Zwischen den Sitzungen muss der Patient nachweisen können, dass er sich intensiv mit seinen LSD-Erlebnissen beschäftigt hat (Tagebuch, Träume...).
Wenn der Therapeut meint, er könne einen LSD-Führerschein für den Patienten ausstellen, so bekommt der Patient eine Chipkarte, die es ihm ermöglicht 6 mal im Jahr einen Trip in der Apotheke zu beziehen.
Einmal im Jahr muss der LSD-Führerschein-Inhaber sich bei seinem Therapeuten melden und Bericht erstatten. Anhand von handschriftlichen Dokumenten sollte der Patient nachweisen können, dass er mindestens einen Trip genommen hat. Ansonsten könnte der LSD-Führerschein verfallen.
Auf diese Art und Weise könnten viele Menschen eine interessante Therapie durchführen lassen und auf legalem Wege an das LSD/Psilocybin gelangen."
Quelle: http://www.drogen-aufklaerung.de/texte/webmaster01.htm
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Meine Erfahrungen:
Da wir uns nun der Wissenschaft zuwenden, kann ich auch meine eigenen Erfahrungen mit LSD mitteilen: Meine Wahrnehmungen veränderten sich nach der Einnahme von LSD dahingehend, dass kein Gravitationsgesetz mehr zu existieren schien. Alle Gebäude und Menschen schwirrten im freien Raum umher und ich sah unbeschreiblich viele Farben. Die Gesichter der Menschen veränderten sich permanent und ich musste nur noch lachen. Ich fand diese Wahrnehmung befreiend, denn es schienen nirgends mehr Grenzen zu existieren und alles schwebte und wirbelte im freien Raum und veränderte sich laufend. Bei geschlossenen Augen sah ich weiterhin Farben in allen möglichen Mustern und Formen, bis die Wirkung nachliess. Es handelte sich bei mir um einen einmaligen Test vor vielen Jahren und diese Erfahrung hat sich für mich positiv auf die Entwicklung von Intuition ausgewirkt. Aus diesem Grund werden auch bei ernsthaften magischen Einweihungen Bilsenkraut, oder ähnliche Kräuter oder Pilze eingesetzt, je nach Kultur.
Ich gehöre nicht unbedingt zu den Befürwortern von Drogen - aber wenn man solche Erfahrungen gemacht hat, die meiner Ansicht nach durch Yoga oder andere Systeme, wenn überhaupt, erst nach vielen Jahren zu erreichen sind, dann wäre es eine Überlegung wert. Dies gilt natürlich nur für Leute, die mit anderen Techniken zur Bewusstseinserweiterung keine Fortschritte erzielen und sich ernsthaft mit einem ausgebildeten Therapeuten diesem Studium widmen wollen.
Wenn man sich fragt, was diese Erkenntnisse mit Wissenschaft zu tun haben, abgesehen von der Bewusstseinserweiterung für das Individuum, so sehe ich darin
zumindest eine Bestätigung dafür, dass die Wahrnehmungsorgane des Menschen beeinflussbar sind und eine biochemische Veränderung im Gehirn bewirkt werden kann, die sich positiv auf den Organismus auswirkt.
Diese Erkenntnisse werden bereits in der Werbung und beim Manager-Coaching eingesetzt, um damit Menschen zu manipulieren und ihnen ihre Wirklichkeit mit entsprechenden Bedürfnissen zu suggerieren. Das ist moderne Magie.
Vielleicht konnte ich hiermit einen Anreiz für weitere Erfahrungsberichte setzen.
Auf deine Antwort gehe ich später noch ein.
Vielen Dank für den Tipp mit dem Cookie![]()
Herzliche Grüsse
Maya



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