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Thema: Die Zahl "Pi" - Muster und Qualitäten

  1. #1
    LL
    Gast

    Die Zahl "Pi" - Muster und Qualitäten


    http://www.spiegel.de/wissenschaft/m...353818,00.html


    -----------------------------------------------------------------------

    MATHEMATIK


    Enthält die Zahl Pi ein geheimes Muster?


    Fasziniert starren Mathematiker seit Jahrhunderten auf die Zahl Pi. US-Physiker haben jetzt herausgefunden, dass die endlose Ziffernfolge nach dem Komma weniger zufällig ist, als sie erscheint. Steckt in der irrationalen Zahl ein bislang unbekanntes Muster?






    SPIEGEL ONLINE

    Mythos Pi: Unerklärlich irrational

    "Gott würfelt nicht", sagte einst Albert Einstein. Der große Physiker wollte nicht so recht glauben, dass in unserer Welt Dinge vom Zufall abhängen, wie es die verbreitete Interpretation der Quantenphysik besagt. Bis heute debattieren Philisophen und Naturwissenschaftler darüber, was Zufall eigentlich bedeutet, ob es ihn tatsächlich gibt und ob nicht vielleicht doch ein allmächtiger Schöpfer im Hintergrund die Fäden zieht.


    Einen kleinen Hinweis darauf, dass nicht alles unbedingt Zufall ist, was als solcher erscheint, haben jetzt Physiker der University of Purdue entdeckt. Shu-Ju Tu und Ephraim Fischbach waren der Frage nachgegangen, ob die unendliche Zahlenkolonne der Nachkommastellen von Pi den Kriterien für perfekte Zufallszahlen genügt. Sie verglichen Sequenzen der so genannte Kreiszahl, die das Verhältnis von Kreisumfang und Kreisdurchmesser beschreibt, mit Zahlenkolonnen, die von Zufallsgeneratoren am Computer erzeugt wurden. Das überraschende Ergebnis: Pi ist zwar eine brauchbare Zufallszahl, aber bei weitem nicht die beste.


    Pi gehört zu den irrationalen Zahlen, das heißt, sie kann nicht durch das Verhältnis zweier ganzer Zahlen - also als Bruch -, dargestellt werden. Vor dem Komma steht eine 3, danach folgt eine unendliche Folge von Ziffern, die mit 141592 beginnt. Am Computer wurde Pi bisher auf 200 Milliarden Stellen genau berechnet.


    Die unendliche Ziffernfolge der Zahl Pi fasziniert nicht nur seit Jahrhunderten Mathematiker, sie dient Wissenschaftlern und Kryptografen auch als Quelle für Zufallszahlen. Bei Simulationen oder beim Verschlüsseln von Nachrichten - überall werden Zufallszahlen von möglichst hoher Güte benötigt.


    Zufallsgeneratoren besser im Zufall


    Pi galt bislang als besonders gute Zufallszahl. Doch die Untersuchungen von Tu und Fischbach stellen dies nun in Frage. Die beiden Physiker verglichen Pi mit 30 Software-Zufallsgeneratoren und einem Chaos-erzeugenden physikalischen System. Pi schnitt dabei zwar generell gut ab, die Softwaregeneratoren erwiesen sich jedoch als noch besser im Würfeln von Zahlenreihen, schreiben die Forscher im Fachblatt "International Journal of Modern Physics C" (Ausg. 16, Nr. 2).


    Zwar glauben die Forscher bisher nicht, dass ihre Entdeckung bedeutet, dass es ein Muster in der Ziffernfolge von Pi gibt. Doch ganz ausschließen können sie es nicht. Um dem seltsamen Phänomen auf den Grund zu gehen, empfehlen die Forscher deshalb weitere Untersuchungen. Fischbach wies außerdem darauf hin, dass bei den Studien an seiner Universität nur ein Prozent der heute bekannten Pi-Nachkommastellen analysiert worden sei.






    DDP

    Zahl Pi im Mathematikum Gießen: Verborgenes Muster in der Ziffernfolge?

    Bei sehr wichtigen Anwendungen, etwa in der Kryptographie, schreiben die Wissenschaftler, seien kommerziell angebotene Zufallsgeneratoren mitunter die bessere Wahl, auch wenn selbst diese ihre Grenzen hätten. "Streng gesehen kann ein Algorithmus keine perfekten Zufallszahlen erzeugen", erklärte Fischbach. Wenn man die verwendeten Formeln kenne, sei es möglich, den Output des Generators vorherzusagen. Kryptographen würden deshalb den Algorithmus geheim halten, damit ihre Verschlüsselung nicht geknackt werden könne.


    Die Forscher untersuchten die ersten 100 Milliarden Nachkommastellen von Pi und zerlegten diese in Folgen aus zehn Ziffern. Vor die erste Ziffer fügten sie jeweils eine Null und ein Komma ein - aus 1415926535 wurde so 0,1415926535. Dann erzeugten sie aus den so erhaltenen Zahlen Punkte in einem dreidimensionalen Koordinatensystem: Die erste Zufallszahl wurde zur x-Komponente, die zweite zur y-Komponente, die dritte zur z-Komponente und so weiter.


    Auch die per Software erzeugten Zahlenreihen wurden auf diese Weise in ein 3D-Diagramm eingetragen. Anschließend untersuchten die Forscher, wie gleichmäßig die Punkte im Raum verteilt waren. Bei idealen Zufallszahlen müssten die Abstände der Punkte zum Würfelmittelpunkt auf einer Glockenkurve liegen. Das taten sie auch, allerdings am besten bei den per Software generierten Zahlen.


    Nur ein Prozent der Nachkommastellen untersucht


    Pi erreichte ebenfalls gute Ergebnisse, betonten die Physiker. Die Zahl gelte nach wie vor als gute Zufallsquelle. Die Forscher seien jedoch erstaunt gewesen, dass einige der Generatoren mitunter besser abgeschnitten hätten.


    Fischbach und Tu fordern in ihrem Artikel weitere Untersuchungen an der Zahl Pi. Beispielsweise sollte die Verteilung der Zahlen auch in höheren Dimensionen als drei und sechs analysiert werden, wie es bei der Studie an der Purdue University geschehen war.


    Ein Jahr lang ließen die Forscher einen Computer an der Zufallsfrage rechnen. Für weitere Untersuchungen wollen sie ihre Software jetzt auch anderen interessierten Wissenschaftlern zur Verfügung stellen.




    ----------------------------------------------------------




    Greedz


    LL



  2. #2
    Simon Magus
    Gast

    Pi


    Hi LL


    Da waren unsere modernen Mathematiker mal wieder in Höchstform!

    200 Milliarden Stellen von Pi sind ihnen bekannt. Wow, das ist ja "Genial hoch 10" (der aktuelle Rekord wurde zwar unlängst von einem Japaner aufgestellt und liegt bei 1241 Milliarden Kommastellen, aber lassen wir das)!

    Der Witz ist, daß das Geheimnis von Pi in den ersten Ziffern der Zahlenfolge enthalten ist (heist, man betrachte z.B. die

    1. ganze Zahl der Zahlenfolge:


    3


    die ersten 4:


    3-1-4-1


    die ersten 5 und bzw. 8:


    3-(1)-4-(1)-5[-(9-2-)6]


    die ersten 25...


    Dies sind alles Größenordnungen die von Interesse sind (vielleicht auch noch die ersten 314 ganzen Zahlen der Folge, aber dies ist schon völlig untergeordnet).

    Das Problem der modernen Mathematiker ist, daß sie so gute Computer haben und deshalb mit so vielen Stellen konfrontiert werden, was es ihnen nicht mehr möglich macht das Unmittelbare und Wesentliche zu erkennen (Grundkenntnisse die z.B schon den Äghptern und Babyloniern bekannt waren).

    Kleines Beispiel: Wenn man die weißen Tasten des Klaviers von c` anfangend so nummeriert: (h=0), c`=1, d`=2, e`=3,...,d`´=9, (C-Dur) kann man Pi auf dem Klavier spielen aus 3,1415... wird e`, c`, f`, c`, g`...

    Als Veriable, die der eigenen Kreativität überlassen bleiben wähle man den Rhytmus und die Harmonisierung.

    Das ganze ergibt (in meinem Fall für die ersten 25 Stellen) eine wunderbare Komposition, die von einem Stück von Bach, Händel oder Vivaldi durch nichts beim hören zu unterscheiden ist. Zig Versuche mit Zufallsszahlen und alle möglichen anderen mathematischen Konstanten (nur "Der goldene Schnitt" war, diemal unter Verwendung der chromatischen Tonleiter fast so gut geeignet) ergab nur melodisches Chaos, was auch nicht anders zu erwarten war.


    PI IST REINE MUSIK !


    Das heist eine Beethoven-Sinfonie in Zahlen ausgedrückt mag einem Unwissenden als Chaos erscheinen, aber in Wirklichkeit ist es die reinste Ordnung.

    In etwa so geht es den "Unendlichkeitsvergewaltigern", "Wurzel-aus-minus-1-Rechnern" und "Parallelen-Schneidern" von heute, denen das Wirken der Universellen Naturgesetze (->4 Grundkräfte, 3 Ebenen, die Einheit der Unendlichkeit, ...) auf Ewig verborgen bleiben wird.


    M.f.G.




    Simon













  3. #3
    R.B.
    Gast

    Re: Pi


    >In etwa so geht es den "Unendlichkeitsvergewaltigern", "Wurzel-aus-minus-1-Rechnern" und "Parallelen-Schneidern" von heute, denen das Wirken der Universellen Naturgesetze (->4 Grundkräfte, 3 Ebenen, die Einheit der Unendlichkeit, ...) auf Ewig verborgen bleiben wird.

    >M.f.G.

    >

    >Simon


    Hallo Simon,


    ich habe mir jetzt eine Woche überlegt, ob ich die bissige Bemerkung abschicke, die mir zu diesem Satz spontan eingefallen ist. Ja, es muss sein!


    Da kann man mal sehen, mit welchem Kinder-Werkzeugkoffer ein Bardonianer auskommen muss, verglichen mit dem Equipment eines ernstzunehmenden Magiers.

    Kein Wunder, dass die Ergebnisse so dürftig ausfallen.



    Interessant nur, dass der grosse Meister in seiner komplett zusammengeklauten "Praxis der magischen Evokation" wieder ganz traditionell daher kommt.

    Und was uns als "Quabbalah" verkauft werden soll, ist nichts weiter als "Mudras, Buchstabenmagie bzw. Mantramistik", wie Frater V.D. sehr richtig bemerkt.


    Viele Grüsse

    R.B.



  4. #4
    LL
    Gast

    Polyphem am Trinken?


    Hallo R.B.

    ich habe mir jetzt eine volle Minute überlegt, ob ich die bissige Bemerkung abschicke, die mir zu diesem Quatsch spontan eingefallen ist.


    >>>Und was uns als "Quabbalah" verkauft werden soll, ist nichts weiter als "Mudras, Buchstabenmagie bzw. Mantramistik", wie Frater V.D. sehr richtig bemerkt.<<<<


    F-A-L-S-C-H.


    Man sollte aber nicht von Cuno-Helmut Müllers Japa-Yoga Verwendung der Formeln in SEINEM System und Kraftfeld auf die Verwendung bei Bardon schliessen.


    Und besser erst recht nicht Frater V.D. als "Autorität" anführen.

    Der hat als Verlags-Mitarbeiter u.a. erstmal Bücher zu Wicca und modernem Hexentum übersetzt, dachte sich dann "das kann ich auch" und fing selber an.

    Mit Fleiss, zugegebn.


    Aber die ganzen modernen Legenden, die um seine bereits früh angeblich ach so magische Kindheit und Jugend zur Profilierung gesponnen wurden, stimmen hinten und vorne nicht.

    Profilneurotiker, wie manch andere aus der Richtung.


    Wahr ist, dass Bardon wie bei vielen anderen Sachen darauf setzte, dass sich die Interessenten selbstständig und eigenständig über Hintergründe und weitere Details weiterinformieren müssten. Auch im Bereich der Grundlagen und theoret. Hintergründe zur Kabbalah.


    Ist freilich auffällig, dass gerade "Good Old Bardon" ein ständiger "Stein des Anstosses" bis hin zu solchen Halbwahrheiten bleibt.




    @SimonMagus:


    Später mehr dazu.


    Greedz


    LL



  5. #5
    R.B.
    Gast

    Re: Polyphem am Trinken?


    Hallo LL,


    ich habe Frater V.D. nicht als Autorität angeführt, sondern ihm lediglich in diesem auf Bardons Quabbalah bezogenen Punkt recht gegeben.

    Und dabei bleibe ich auch.

    Ich stehe ihm sonst inhaltlich sehr kritisch gegenüber, was jedem, der sich in der Magie-Szene ein bisschen auskennt, und meine Position kennt, eigentlich klar sein müsste.

    Allerdings gebe ich auch gerne zu, dass ich in den Siebzigern in seinem Horus-Buchladen in Bonn manchen Schatz gehoben habe, den ich heute noch in Ehren halte.


    Viele Grüsse

    R.B.




  6. #6
    Simon Magus
    Gast

    Re: Pi


    >>In etwa so geht es den "Unendlichkeitsvergewaltigern", "Wurzel-aus-minus-1-Rechnern" und "Parallelen-Schneidern" von heute, denen das Wirken der Universellen Naturgesetze (->4 Grundkräfte, 3 Ebenen, die Einheit der Unendlichkeit, ...) auf Ewig verborgen bleiben wird.




    Hi R.B.


    >ich habe mir jetzt eine Woche überlegt, ob ich die bissige Bemerkung abschicke, die mir zu diesem Satz spontan eingefallen ist. Ja, es muss sein!

    ***

    Du scheinst ja ein massives Problem damit zu haben, wie du deine Zeit totschlagen kannst. Es freut mich, das ich dir dabei behilflich sein konnte.


    >Da kann man mal sehen, mit welchem Kinder-Werkzeugkoffer ein Bardonianer auskommen muss, verglichen mit dem Equipment eines ernstzunehmenden Magiers.

    >Kein Wunder, dass die Ergebnisse so dürftig ausfallen.

    ***

    Wir können jetzt die Diskussion so weiterführen, daß einmal ich sage "ich hab recht" und dann darauf immer wieder antwortest "nein ich hab recht".

    Wir können es aber auch so machen, daß du auf meine (im Beitrag "jetzt besser?." unter "MAGIE") Frage eingehst:


    Was ist das universelle Ordnungsmuster das den ganzzahligen - nicht trivialen Lösungen des Satzes des Phythagoras zu Grunde liegt?


    Die Grundlage für meine Antwort z.B. auf diese Frage ist die Hermetik (WWA) nach Bardon. Auf dieser Grundlage ist mir ein tieferes Verständnis der Zusammenhänge möglich als wenn ich Mathematik studiert hätte.

    Wenn du auch die Antwort auf die Frage kennst, oder sogar eine bessere Antwort gefunden hast, laß es mich wissen!


    >


    >Interessant nur, dass der grosse Meister in seiner komplett zusammengeklauten "Praxis der magischen Evokation" wieder ganz traditionell daher kommt.

    >Und was uns als "Quabbalah" verkauft werden soll, ist nichts weiter als "Mudras, Buchstabenmagie bzw. Mantramistik", wie Frater V.D. sehr richtig bemerkt.

    ***

    Hab Bardons 2. und 3.Buch zwar gelesen, mag sein das Bardon abgeschrieben hat, aber für mich ist nur von Interesse was praxisrelevant ist.




    Simon Magus



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