Hi R.B.
(>ich habe mal aus Interesse die Magie-Definitionen verschiedener Autoren untersucht:
>...H.E.Douval - erklärt alles, was wissenschaftlich noch nicht geklärt ist, zur Magie.
***
Wenn man über etwas diskutiert muß man natürlich klären was man unter den Worten versteht die man benutzt, sonst redet man aneinander vorbei.
Die Definition von Douval ist für mich halb richtig:
Magie ist die Lehre der universellen Naturgesetze, auch derer die wissenschaftlich allgemein anerkannt wurden (in so fern, sie richtig erkannt wurden).
Beispiel: auch moderne Naturwissenschaftler wissen um das Wirken des "elektrischen und magnetischen Fluids" (auch wenn sie es etwas anders benennen), der Wechselwirkung dieser Kräfte und dem Zusammenhang mit elektro-magnetischen Wellen. Allerdings ist ihr Verständnis noch sehr begrenzt (und auf der Grundlage "moderner Mathematik" kann sich da auch nichts grundlegendes ändern), weil sie nur um das Wirken dieser Grundkräfte auf der materiellen Ebene und vom Quantitativen Standpunkt wissen.)
>Bardon - mit Abstand die dämlichste, weil vollkommen nichtssagend
***
Stell einem Ur-menschen einen Computer hin, welcher den Wissensspeicher von Physik, Mathematik, Biologie,... der 8.Klasse beinhaltet. Der wird dreimal mit der Keule drauf hauen, dann vielleicht sich an der Tastatur einen Schneidezahn ausbeißen und dann zu dem Ergebnis kommen:
"Ahuga-hage-huga..." = "Computer sind mit Abstand das dämlichste, weil...!"
Es kommt halt immer auf den Standpunkt an!
>Universalgesetze - durch wen für wen gegeben? Durch wenn oder was vermessen?
***
Jetzt unabhängig davon ob Bardon`s Bücher einen Menschen, mit der richtigen Einstellung, behilflich sein können die universellen Naturgesetze besser zu verstehen:
Ich sehe die Natur. Wo man hinschaut sieht man Gesetzmäßigkeit (einfache mathematischer Formeln die erstaunlich genau das Gravitationsgesetz; Hebelgesetz; Zusammenhang zwischen Stromstärke, Spannung und Widerstand, ... beschreibt). Wenn man sich noch mehr mit den Gesetzmäßigkeit beschäftigt (man bedenke nur in wievielen Zusammenhängen Pi und der Goldene Schnitt vorkommt!), erkennt man immer deutlicher Übergreifende Gesetze welche mehrere Untergesetze als Spezialfall beinhalten.
Es ist nicht erwiesen, aber ich halte es deshalb zu mindestens für naheliegend, daß
- alles in der Welt gesetzlich ist und
- alle Gesetze sich auf ein, oder einige wenige "Universalgesetz(e)" reduzieren lassen.
Bardon halte ich unter anderem zu gute, daß ich durch ihn den Zusammenhang erkannt habe, zwischen dem Vorgehen das Grundgesetz zu erkennen und Selbsterkenntnis/Selbstvervollkomnung/Gedankenleere/...
Nehmen wir z.B. einen durchschnittlichen Uni-Mathe-Prof. Er ist zu meist so einseitig kopflastig, daß er erste mal ein paar Jahrzehnte Bardon/WWA/Stufe I absolvieren müßte um beim Thema "universelle Naturgesetze" auch nur mitreden zu können.
Durch wen/was diese Grundgesetze gegeben sind...?
Auch ich kann dir die Frage nicht abschließend beantworten.
Zur Zeit denke ich: die grundlegenden Naturgesetze beruhen auf sich selbst, sind unerschaffen/ ewig = Gott ...
(wenn man das so bedenkt: es ist schon ein Wunder das es die Welt überhaupt gibt und erst recht wie sie ist!)
>Das ist das, was Paul Trivial-Esoterik nennt.
***
Da bin ich ja mal gespannt. Wenn ich Paul richtig verstehe geht er auch von universellen Naturgesetzen aus (wie auch fast alle Naturwissenschaftler). Anderes würde mich überraschen.
Simon Magus



LinkBack URL
About LinkBacks


Lesezeichen