Hallo Paul,
ich finde moonchilds Bemerkung, dass unsere Wahrnehmung nur bedingt objektiv ist, sehr interessant.
Ist es nicht so, dass Du eine Farbe siehst, und ich eine Farbe sehe, und wir uns darauf verabredet haben, das, was wir sehen z.B. "Grün" zu nennen. Das heißt aber noch lange nicht, dass wir auch das Gleiche gesehen haben. Das würde nämlich voraussetzen, dass unsere Augen und unsere Gehirne hundert prozentig gleich arbeiten. Das halte ich für ehr unwahrscheinlich. Ist es nicht viel mehr vorstellbar, das wir, wenn wir die Augen tauschen könnten, beide von der Feststellung "Grün" abrücken würden, weil wir den Eindruck haben, dass diese Bezeichnung nicht mehr unserer Verabredung entspricht? Letztlich läuft es wohl darauf hinaus, zu definieren, was Realität ist. Ist Realität alleine das, was objektiv messbar ist, oder entsteht Realität erst durch die Abbildung im betrachtenden Subjekt? Die Folgen sowohl der einen, als auch der anderen Definition sind weitreichend, gerade im Hinblick auf esoterische Betrachtungsweisen.
Mit vorweihnachtlichem Gruß
R.B.



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