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Thema: 21g

  1. #1
    Thomas
    Gast

    21g


    21 g soll das Gewicht der Seele sein.

    Der schwedische Arzt und Psychiater Nils-Olof Jakobson berichtet über Experimente mit sterbenden Patienten " ... im Augenblick des Todes meldete die Waage in allen Fällen einen plötzlichen Gewichtsverlust von 21 Gramm. ..."


    der ganze Artikel:

    http://www.mystera.de.tt/psi/seele.htm


    Gruß

    Thomas



  2. #2
    Programm Mochlathmephista
    Gast

    Re: 21g kausal betrachtet


    Das hat Einstein auch schon probiert.

    Anhand von Masse, Dinge, die nicht als Materie gelten oder sich der Gesetzmässigkeit von Materie entziehen, zu messen.


    Nun geh mal davon aus, die Versuchspersonen haben beim Sterben mal " kräftig ausgeatmet." Das Entweichen des Luftelementes sozusagen, wie es im Buddhismus heißt.


    Also:


    Wieviel wiegt die Luft? - eine Abschätzung


    Der Größe entsprechend gering ist natürlich das Gewicht eines Wassermoleküls. Um mit handlicheren Größen rechnen zu können, greifen die Naturwissenschaftler zu einer Hilfsgröße, dem mol.

    1 mol = 602.300.000.000.000.000.000.000 Stück


    1 mol sind 6,023x1023 Teilchen (z.B. Atome oder Moleküle), d.h.

    602.300.000.000.000.000.000.000 Stück. Alles klar?


    Nicht? Wir können auch sagen: Wenn 6 Milliarden Menschen auf der Erde leben und 6 Milliarden Planeten Erde gäbe es im Weltraum, dann brauchten wir etwas 18.000 Welträume für 1 mol Menschen.


    Genug von Vorstellungsproblemen! Nehmen wir einfach hin, dass 1 mol so viele Teilchen hat.


    1 mol Wasserstoffatome wiegt 1 g, und 1 mol Sauerstoffatome 16 g.

    Damit wiegt 1 mol Wassermoleküle (1 Sauerstoffatom und 2 Wasserstoffatome) 18 g.


    Ein mol Stickstoffmoleküle (2 Stickstoffatome zu je 14 g/mol) wiegen 28 g,

    ein mol Sauerstoffmoleküle (2 Sauerstoffatome zu je 16 g/mol) wiegen 32 g.


    Nun ist das Volumen für ein Mol eines Gases bekannt (22,4 L). Würden wir nun von Gewicht über Mol auf das Volumen umrechnen, so erhielten wir für 1 kg Luft bei 0°C und 1 atm Druck (das ist in etwa der Luftdruck, den wir am Boden haben) 770 Liter. Wir vollziehn diese Rechnung nach! Es gilt das ideale Gasgesetz.


    Vergleiche hierzu auch das Experiment: Bestimmung der Dichte der Luft


    Sind wir jetzt mal nicht ganz so genau und sagen:

    Normal ist der Druck etwas niedriger (die Luft dehnt sich aus) und die Temperatur etwas höher (warme Luft dehnt sich nochmal aus), dann können wir in etwa sagen: 1 kg Luft ist soviel wie knapp 1000 Liter oder 1 m3 (= Kubikmeter).


    Man könnte ja erstmal über diese Möglichkeit nachdenken, oder ?




    --- off ---

  3. #3
    EosPhoros
    Gast

    Re: 21g kausal betrachtet


    Danke für das Niveau der Antwort.




  4. #4
    Programm Mochlathmephista
    Gast

    Re: 21g kausal betrachtet


    ähmmmmm ...... ich muss jetzt echt schmunzeln....

    Das feedback überrumpelt micht jetzt, da ich es überhaupt nicht einordnen kann.

    Subjektiv gibt es da viel Spielraum.






  5. #5
    EosPhoros
    Gast

    Re: 21g kausal betrachtet


    Es ist ganz simpel gemeint: Kognitiv und informationsbezogen liegt Deine Antwort über dem Level Deines "Diskussionspartners" - und das ist auch kein Wunder bei Leuten, die meinen www stände für 666 - huch welches böse Verschwörungsnetz - und sich eine billige Eso-Suppe aus Bardon, Theosophismen, "Vajrayana-Buddhismus" und anderen weder zu einander passenden noch validen Quellen zusammenkochen.




  6. #6
    Hembazu
    Gast

    21 gramm


    21 gramm wiegt vielleicht der Mantel. Jedoch dürfte der Geist diese Schwere und gleichzeitig die Leichtigkeit haben. Der Unterschied zwischen Geist und Seele..


    Sonaren Gruß

  7. #7
    Tiger
    Gast

    Re: 21g kausal betrachtet


    Wow, beeindruckend! Aber da ist ein Denkfehler drin: Wenn man etwas wiegt, dann misst man das Gewicht der darauf ruhenden Atmosphäre immer mit und da die Luft beim Einatmen kaum wesentlich komprimiert werden dürfte, ist es egal, ob derjenige, dessen Gewicht da gemessen wird, gerade ein- oder ausgeatmet hat. (Ich denke mal, dass es einem Wissenschaftler auch aufgefallen wäre, wenn diese 21g-Schwankung im Takt der Atmung aufgetreten wäre.)

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