Erinnerung an das Bombardement der Wiener Staatsoper vor 60 Jahren

Vor 60 Jahren, am 12. März 1945, wurde zwischen 12.15 Uhr und 14.30 Uhr gegen Wien ein schwerer Luftangriff der alliierten Streitkräfte geflogen.


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Am 12. März 1945 flog die 8. US Army Air Force [USAAF] ihren einzigen Luftangriff auf den Hafen in Swinemünde. Über die Ostsee aus Westen anfliegend, drehte der Strom aus 661 viermotorigen Bombern aller drei Air Divisionen der Luftflotte ca. 85 Kilometer nördlich der Stadt nach Süden ein, bombardierte von 12.06 bis 12.58 Uhr das Ziel und flog nach Westen über Rostock ab. Die 661 B-17 und B-24 warfen insgesamt 3.216 Stück 1.000 lb (453 Kg) und zwei zu 500 lb (226,5 Kg) GP-Sprengbomben [General Purpose: Allzweck] ab. Das waren 1.608,5 Tonnen (US, 1.457,3 to metrisch).[2] Damit steht Swinemünde an sechster Stelle in der Reihe der Städte, in denen die 8. USAAF Ziele mit mehr als 1.000 US-Tonnen Sprengbomben angegriffen hat.


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„Sie müssen sich darüber klar sein, daß dieser Krieg nicht gegen Hitler oder den Nationalsozialismus geht, sondern gegen die Kraft des deutschen Volkes, die man für immer zerschlagen will, gleichgültig, ob sie in den Händen Hitlers oder eines Jesuitenpaters liegt"

Mitteilung von Churchill an einen Beauftragten des deutschen „Widerstandes" während des Krieges

(vgl. Kleist, Peter „Auch du warst dabei", Heidelberg, 1952, S. 370 und Emrys Hughes,

Winston Churchill - His Career in War and Peace, S. 145)