bewusst glauben,
Christ sein heißt für mich, des „Reiches Gottes“ immer mehr bewusst zu werden. Das geht nicht, wenn meine Gedanken bewerten und favorisieren oder abwerten. So ein äußeres Denken strebe ich nicht an. Eigenes Wissen und Erkennen stellt sich aus dem Gebrauch des Gehirns als Wahrnehmungsorgan und nicht als Streitinstrument ein. Dazu muss ich meine Gedanken so disziplinieren, dass ich meine Intuition und meine 5 Sinne (und auch den 6. Sinn) wahrnehmen und ihnen mit Vernunft zustimmen kann oder nicht.
Dieses Denkprinzip mit der Vernunft ist in einer Neutralität möglich, die mir nur Christus verleiht. Dieser Christus kann überall erkannt werden. Jedoch keine Religion und niemand kann ihn mir schenken. Ich muss ihm mit Herz, Haupt und tätig entgegengehen. Tätigkeit verstehe ich vordergründig als Überwindung. Es kann also auch Nichttun heißen. Die reine Zugehörigkeit zu einer Glaubensgemeinschaft besagt also garnichts. Das Mitschwingen (mit Körper, Geist und Seele) in einer Gruppe Gleichgesinnter kann aber Berge versetzen und aus der Überwindung einen Freudenlauf machen.
Jedoch immer ist Christus der Vermittler mit einer Gruppe oder einem Einzelnen und nicht umgekehrt.
Meint Kohlenchrist



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