Aus Angst vor der Seuche
3600 Hühner lebendig begraben
Eine Lastwagenladung Hühner aus Griechenland ist einem Augenzeugen zufolge an der Grenze zu Albanien lebendig begraben worden, nachdem dem Transport aus Angst vor der Vogelgrippe die Einreise verweigert worden war.
Die 3600 Tiere seien in ein tiefes Loch geschmissen worden, sagte der Augenzeuge der Nachrichtenagentur Reuters am Donnerstag. Als die Hühner versuchten, wegzufliegen, hätten Planierraupen das Loch zugeschüttet. Zuvor hatte der Lastwagen fünf Tage auf eine Einreise gewartet. Das albanische Landwirtschaftsministerium hatte sich geweigert, den Transport ins Land zu lassen obwohl der Besitzer versichert hatte, die Hühner seien nicht vom Vogelgrippe-Virus befallen. Dem albanischen Fernsehen zufolge wurden die Hühner vor ihrer Tötung nicht desinfiziert.
Griechenland bestätigte vor wenigen Tagen einen Fall von Vogelgrippe. Ob es sich um den auch für Menschen hoch gefährlichen Virus H5N1 handelt, ist noch unklar.



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