... dafür haben Menschen früher gekämpft. In der jetzigen Zeit, in der doch ach so gescheite Menschen leben, zählen diese Schlagworte jedoch nicht mehr. Nein, statt dessen liest man, dass der Bürgermeister von Los Angeles den Sprayern als Strafe vor laufender Kamera einen Daumen abschneiden will. Dies rechtfertigt er indem er auf historische Ereignisse zurückgreift: früher wurden in Frankreich schließlich die Leute geköpft. Und das ist eine führende Persönlichkeit?! Nicht, dass ich eine hohe Meinung von unseren Politikern hätte, aber es scheint, dass es sich zunehmend nur noch um Vollidioten handelt.
Manchmal wird mir diese ganze Scheiße, die täglich passiert und die jeder einfach so hinnimmt, wirklich zu viel und ich fasse tagelang keine Zeitung mehr an und seh dann auch nicht fern. Es erscheint mir oft so unrealistisch; wenn uns (als Nation) einer in den Arsch tritt, jubeln wir auch noch! Und derjenige, der auf sein Recht pocht, wird als Querolant abgetan. Was ist passiert mit den Reformierern? Was mit den (Gesellschfts) Kritikern?
Ich würde zu gerne eine offene, interessante Diskussion führen, in der jeder ehrlich seine Meinung äußern kann, ohne als gefährlich oder extrem angesehen zu werden. Es geht mir am Arsch, dass ich mit den Leuten um mich nur über shoppen, Nagellack, den neuen BMW und den tollen Film (der oberflächliche, kitschige Scheiße ist) reden kann, während irgendwo anders die Leute scharenweise sterben und Verrückte regieren.
Doch was kann ich anderes tun, ausser mich zu besinnen, dass hinter dem allen eine umfassendere Kraft steht, die alles lenkt und ich dieser vertrauee? Sonst wär ich wahrscheinlich eh schon verrückt oder würde ebenso im verblödenden Strom der breiten Masse schwimmen.
Oder habt ihr einen anderen Vorschlag?



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