Ein Beitrag von Jehovas Zeugen hat mich zu nachfolgenden Gedanken angeregt.




Intuition ist der spielerische künstlerische Umgang mit geammeltem Wissen. So wie der Jongleur Bälle für sein Spiel braucht, so benötigt der virtuose Künstler gespeichertes Wissen. Ein geschulter und erfahrener Handwerker wendet ebenso spielerisch und sicher sein intuitives Vermögen bei der Arbeit an.


Wenn Intuition gesammeltes Wissen voraussetzt, dann ist der Quell göttlicher Intuition ein tief in mir verschütteter und vergessener Wissensschatz. Diesen Schatz allein als Ansammlung archäischer Erfahrungen zu bezeichnen, genügt mir jedoch nicht. Denn dieser Schatz ist nicht endend. Er verschenkt sich ständig, und er wird nicht weniger sondern mehr. Das Gleichnis der wunderbaren Brotvermehrung trifft hierauf zu. Denn seine Quelle liegt nicht in der Zeit sondern in der Ewigkeit.

Intuition kann ich auch als ordnende Kraft meiner Gedanken bezeichnen. Göttliche Intuition ordnet meine Gedanken wie die Bewegungen der Gestirne und Atome des Universums. Jedoch nur dann, wenn meine Gedanken keine Eigenbewegungen machen und abgelenkt werden. Eigenbewegungen und Ablenkungen der Gedanken stammen aus den Quellen meiner Sinnesreize und aus den Speichern des Unterbewusstseins. Diese Störquellen können nur durch ein intaktes Unterscheidungsvermögen geortet werden. Dazu ist eine täuschungssichere Orientierung in mir erforderlich. Diese Sicherheit ist meine Gewissheit, dass meine innerstes Sehnen nicht die Lichter der diesseitigen und jenseitigen Welt anzieht. Es bleibt dann als Kontakt nur die göttliche Berührung durch Christus als wahrnehmbar übrig. Diese Berührung lässt den Strom aus den Schatzkammern Gottes fließen. Die Namen Christus, Gott und Heiliger Geist sind Symbole unermesslicher Fülle. Diese Symbole haben in anderen Religionen andere Namen. Zu den Schatzkammern des Lichts hat nicht nur das Christentum die Schlüssel. Weil die Religionen jedoch aufeinander aufbauen, ist die christliche Religion wegen ihrer aktuellsten Offenbarung mein Favorit.


Meint


kohlchen