Vermutungen zu Wort und Klang
ich arbeite zur Zeit als Agent in einem Call-Center. Etwa 1x wöchentlich führe
ich mit etwa 10 Leuten zur Übung des Atems Yoga durch, ganz laienhaft und ohne geistige Vertiefung. Kürzlich übten wir die Beatmung des Wortes "Guten Tag".
Die Silbe "Gu-" vibriert durch Resonanz der Stimmbänder in Höhe des Brustbeins,
also nahe des Herzens. Durch Öffnen der verschlossenen Lufröhre (der Gur-gel)
springt das "Gu-" auf die Zunge. Mit dem Konsonanten "-t-" drückt die Zunge den
Ton an den Gaumen. Die Endsilbe "-en" schwingt im oberen Rachenraum bzw. in der
Nasenhöhle. So gesehen stimmen die Saiten unserer Stimmbänder mit dem Wort
"Guten" den unteren Resonanzkörper nahe des Herzens und den oberen
Resonanzkörper nahe des Gehirnes an. Das Wort "Tag" zirkuliert nicht. Das "T-"
öffnet mit der Zunge dem Laut "-a-" den Weg aus dem Mund. Das "-a-" der
Stimmbänder resoniert über die Breite des Brustraums. Die Vibration dieses
Selbstlautes entspannt die Atem- oder Lungen-Muskulatur im oberen Brustraum.
Der Konsonant "-g" verschließt die Gurgel und beendet begrenzt den
Schwingungsvorgang auf die Begrüßungsformel "Guten Tag". Im "Guten Tag" klingen
also Herz und Verstand sowie unsere Anspannung oder Entspannung mit.
Mit jedem bewusst Gruß "guten Tag" fördern wir den Ein-klang zwischen Herz und
Haupt. Unser Gegenüber hört nicht nur mit den Ohren sondern mit den gleichen
Resonanzkörpern unserer Wortklangs.
Unsere Stimme kann also unter die Haut gehen.
Ein achtlos ausgespucktes "Gu´n Tach" hingegen verklebt wie Kaugummi die Ohren
unseres Gegenübers.
Die Klanggebung erfolgt gleichermaßen bei Frauen und Männern. Bei Frauen liegt
Die Stimmlage jedoch auf einer höheren Oktave. Es Konzentration bzw. Wachsamkeit, sich unabhängig vom Kommunikationsinhalt gedanklich auf höhere Oktaven als der eigenen Resonanz einzuschwingen. In niedere Oktaven können wir uns fallen lassen. In alten Filmszenen wird gerne gezeigt, wie Männer bei klassischen Musikdarbietungen
(neben ihren Frauen) einschlafen. Bei Meditationsübungen wird die Vibration des
astralen Feldes erhöht, das Bewusstsein hebt auf einen feineren (höheren) Level. Auch hier können Männer nicht so gut folgen. Die Gedanken schweifen ab, sie träumen und schlafen ein.
Nicht nur die Stimmlage von Frauen liegt höher als bei Frauen sondern auch die Vibration ihrer Astralis. Der Mann öffnet sich aufgrund der (ebenfalls höher liegenden)
ätherischen Ausstrahlung der Frau (Reize). Dadurch kann sich der "Geist" der
Frau in einen Mann einsenken. Der Mann folgt nun seinen Reaktionen und geht zur
Handlung über. Unter diesem Hintergrund sehe ich die angebliche
"Frauenfeindlichkeit" von Paulus im NT. Die Frau in der Kirche soll die Kopfbedeckung
aufbehalten, damit ihr "Geist" im Kopf bleibt. Haarpracht bewirkt eine starke
Ausstrahlung. Der Mann hingegen soll seine Mütze abnehmen, damit er ungestört
den Kirchengeist empfangen kann. Aber auch in Kirchen schlafen Männer eher ein,
weil sie der hohen Schwingung der Kirchengeistausschüttung nicht folgen können.
Die geistige Ausstrahlung der Frau stört die spirituellen Interessen derjenigen, welche
Macht über die Männer behalten wollen.
Deshalb auch die Unterdrückung der Frau in der Gesellschaft und die
Hexenverfolgung. "Heldenfilme" zeigen die "schwache" Frau, die
den Mann von seinen "ehrenhaften" Pflichten abhalten will.
Und wir dusseligen Männer fallen darauf rein. Unser Gehirn ist schon so
programmiert, dass wir beim Versuch, dem Geist einer Frau zuzuhören, jämmerlich
einschlafen.
In der hinduistischen Religion in den Upanishaden wird die gesamte Schöpfung als Täuschung entlarvt und auf die Vibration oder Schwingung des "OM" zurückgeführt. Dieses "O-" steigt dem unergründlichen Herzraum der Brust ohne weitere Ablenkung und Artikulation auf unsere Lippen.
Von dort summt unsere innere Qualität dann mit einem „-M“ in ihre weltliche Offenbarung.
kohlchen



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