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Thema: David

  1. #1
    kohle
    Gast

    David




    Davids Psalmen,


    David ist ein rechtschaffender frommer Mensch. Seine Seele lebt aus den Kräften, dem Licht des Himmels und er ist sich dessen bewusst. Die Kräfte der Hölle sind gegen das Licht des Hmmels machtlos, denn sie können es garnicht sehen. Sie können jedoch die Sinne Davids täuschen und ihm als irdischen Menschen Vorstellungen vorgaukeln. David fällt darauf rein (so wie ich ständig). Er ist unwissentlich aus seiner Gottverbundenheit in die menschlichen Verstrickungen gefallen, die ich zur Genüge auch erfahre. Die Kräfte der Hölle entspringen nicht irgendwelchen exotischen Vorstellungen. Nein es sind die Kräfte die mein Wesen an irdische Güter, an Heimat, an Kultur, Familie, Humanismus usw. BINDEN. Jede Überzeugung dieser Welt kommt aus dem Potential dieser organisierten Kräfte. David fiel diesen Kräften unwillentlich zum Opfer. Er verband sich selbst nicht mit diesen Kräften und wollte zurück zum himmlischen Licht. Denn er schrie, betete und sehnte sich erinnernd nach dem himmlischen Licht. Daraufhin fesselten ihn die höllischen Kräfte, um ihm sein himmlisches Licht zu rauben und sich daran zu bereichern. Durch seine Angst und Verzweiflung verdunkelte sich das Licht in ihm, so dass die höllischen Kräfte es erkennen konnten. Seine Lichtkraft schwand dahin und die höllischen Kräfte nahm er nicht an. Nur die Erinnerung und seine Sehnsucht an Gott blieben ihm. Er litt seine grauenvollen Heimsuchungen bis zu dem Zustand durch, in dem die Gnade Gottes in ihn einströmte. Es gibt nur eine Tür, durch diese heilende Gnade einfließt. Es ist Demut. Sie ist ein Zustand, in dem der Mensch nicht auf Erlösung spekuliert. In diesem Zustand erlebt sich der Mensch mit allem verbunden, aber nicht als esoterisches Hochgefühl. Nein in diesem Moment erst kann ich den wahren gefallenen Zustand von der Menscheit und mir erfahren und ertragen. Es ist die ungeschminkte Grässlichkeit der Höllenkräfte, die nur in der Gnadenkraft Gottes ertragen werden kann. Und erst in diesem Moment bin ich so geläutert, gereinigt, dass ich auch dieses Gnadenlicht ertragen kann, ohne zu verbrennen.


    Dann geht es nicht mehr alleine darum, MEINE Seele zu retten. Dann gilt es den Körper zu retten, dessen Zellen aus allen Seelen besteht, nämlich der Menschheit. Jede Seelenzelle dieses Körpers erfüllt ihre Aufgabe dafür. Gelebt und verbunden sind diese Seelen durch den heiligen Geist. Der Körper selbst ist form- und zeitlos.


    Aus diesem Zusammenhang heraus sehe ich Himmel und Hölle nicht als Märchenräume sondern als Pole des ewigen Lebens und des ewigen Todes. Dazwischen torkel ich völlig trunken und blind in Raum und Zeit herum. Ich such den Himmel und will der Hölle entfliehen. Doch beide sind in mir


    Die Psalmen Davids zeigen mir entgegen der Hurrah-Esoterik, dass der Weg zu Gott kompromisslos die ganze Hingabe erfordert. In der Gnade Gottes ist es ein Weg unbeschreiblicher Freude. Wer auf diesem Weg etwas festhalten will, der wird sich jedoch die Finger daran verbrennen. Deshalb erscheint dem Zweifler dieser Weg so heiß wie die Hölle.


    Meint kohle



  2. #2
    frog of war
    Gast

    Re: David


    Hallo kohle,


    du hast geschrieben:

    "Aus diesem Zusammenhang heraus sehe ich Himmel und Hölle nicht als Märchenräume sondern als Pole des ewigen Lebens und des ewigen Todes. Dazwischen torkel ich völlig trunken und blind in Raum und Zeit herum. Ich such den Himmel und will der Hölle entfliehen. Doch beide sind in mir"


    Wenn gut und böse in dir sind, so wie sie meiner Meinung nach überall auf der Welt zu finden sind, da es zu allem ein Gegenteil gibt, warum sprichst du dann von Gottesgnade? Es ist dann ja eigentlich deine Gnade, denn Himmel und Hölle sind in dir und du wirst dich doch nicht vor dir selbst fürchten bzw. auf deine eigene Gnade warten, oder? Du hast schon recht, dass wir durch materielle Dinge an die Welt gebunden sind, doch finde ich, dass man das nicht zu negativ sehen sollte (solange es im Rahmen bleibt - ich sprech hier nicht für Kaufsüchtige oder so), denn dieses Verhalten entsteht nur, weil ein Mensch einfach gerne lebt und deshalb etwas von diesem Leben behalten möchte (sehr vereinfacht ausgedrückt), und im Großen und Ganzen ist es doch schön zu leben (einfach nur sein).


    lg

  3. #3
    kohle
    Gast

    Re: David


    Hallo frog,



    >du hast geschrieben:

    >"Aus diesem Zusammenhang heraus sehe ich Himmel und Hölle nicht als Märchenräume sondern als Pole des >ewigen Lebens und des ewigen Todes. Dazwischen torkel ich völlig trunken und blind in Raum und Zeit herum. >Ich such den Himmel und will der Hölle entfliehen. Doch beide sind in mir"


    >Wenn gut und böse in dir sind, so wie sie meiner Meinung nach überall auf der Welt zu finden sind, da es zu allem ein Gegenteil gibt, warum sprichst du dann von Gottesgnade? Es ist dann ja eigentlich deine Gnade, denn Himmel und Hölle sind in dir und du wirst dich doch nicht vor dir selbst fürchten bzw. auf deine eigene Gnade warten, oder?


    Das ist vollkommen logisch, was Du schreibst. Mein blindes Herumtorkeln und die Erkenntnis durch Gnade sind unterschiedliche Bewusstseinszustände. Solange ich zwischen Gut und Böse herflieg, erlebe ich die Gegensätze ausserhalb von mir. Ich projiziere und bewerte mit meinen Sinnen, die ich für wahr nehme. In diesem Zustand erlebe ich auch Bedrohung und Trost als Einwirkung von außen. „Ich such den Himmel und will der Hölle entfliehen“. In diesem Bewusstsein lebe ich als bürgerlicher Christ oder mit umgekehrten Vorzeichen als bürgerlicher Satanist.


    Dass beides, „Himmel und Hölle, Gut und böse“ in Wirklichkeit in mir sind, kann nur ich alleine einsehen und erkennen. Diesem Bewusstseinssprung geht eine fundamentale innere Umkehr voraus. Ideologien beschreiben diesen Prozess in ihren Worten. Er kann jedoch nicht verstanden, sondern muss erlebt werden. Nach diesem Sprung lösen sich die vorherigen Gegensätze auf. Dann gibt es kein gut - böse, Himmel – Hölle mehr. Es gibt dann nur Einheit = Wahrheit. Böse und Gut waren zwei Frequenzen einer Energie, die nun in einer harmonischen Grundschwingung vereint sind.


    Ein Mensch mit Einheitsbewusstsein kann nicht von einem Menschen mit Gegensatzbewusstsein verstanden werden. Um sich zu verstehen, spricht der Einheitsbewusste deshalb mit den Worten des Gegensatzbewussten. Nun bin ich nicht der Einheitsbewusste, sondern erfahre nur einen Vorgeschmack dessen. Einheitsbewusstsein und Gegensatzbewusstsein – auch die beiden sind in mir.


    behauptet kohli



  4. #4
    DeRToD
    Gast

    Re: David


    hallo!


    >Dass beides, „Himmel und Hölle, Gut und böse“ in Wirklichkeit in mir sind, kann nur ich alleine einsehen und erkennen.


    auch wenn ich das ja eh nicht verstehen kann. ;) aber wie soll das böses in mir sein, wenn ich sehe wie zB. einer meine freundin vergewaltigen und töten würde? oder so was in der art...


    gruss

  5. #5
    kohle
    Gast

    Re: David


    >hallo!

    >>Dass beides, „Himmel und Hölle, Gut und böse“ in Wirklichkeit in mir sind, kann nur ich alleine einsehen und erkennen.

    >auch wenn ich das ja eh nicht verstehen kann. ;) aber wie soll das böses in mir sein, wenn ich sehe wie zB. einer meine freundin vergewaltigen und töten würde? oder so was in der art...


    hallo Tod,


    weil Du es als solches bewertest.


    kohli

    >gruss



  6. #6
    DeRToD
    Gast

    Re: David


    >hallo Tod,

    >weil Du es als solches bewertest.


    wie soll man denn sowas nicht negativ auffassen? was wär das denn fürn zustand? wie ein geistig behinderter im rollstuhl, der "nichts mehr schnallt"?


    gruss

  7. #7
    frog of war
    Gast

    Re: David


    >>hallo Tod,

    >>weil Du es als solches bewertest.

    >wie soll man denn sowas nicht negativ auffassen? was wär das denn fürn zustand? wie ein geistig behinderter im rollstuhl, der "nichts mehr schnallt"?

    >gruss


    Wer sagt denn, dass der Behinderte im Rollstuhl nichts mehr schnallt? Weil er nicht so reagiert wie du? Vielleicht bist du ja derjenige, der behindert ist und nichts mehr schnallt? Hast du schon mal versucht so zu denken?

    Du nennst dich in diesem Forum "der tod", hast du dich auch schon mal mit dem Tod beschäftigt? Ist dir bewusst, dass du krepieren wirst so wie alle anderen auch? Denk mal drüber nach!

    Zu deiner Frage, wie es sein kann, dass man das Böse in sich hat: was spricht denn dagegen? Warum hast du nicht gefragt, warum das Gute in dir sein solle - davon gehst du anscheinend aus. ABER, warum denkst du dann daran, dass irgendwer deine Freundin vor deinen Augen vergewaltigen könnte - schon ziemlich böse.



  8. #8
    frog of war
    Gast

    Re: David


    Hallo kohle,


    "Ein Mensch mit Einheitsbewusstsein kann nicht von einem Menschen mit Gegensatzbewusstsein verstanden werden. Um sich zu verstehen, spricht der Einheitsbewusste deshalb mit den Worten des Gegensatzbewussten."


    Schön gesagt, jetzt versteh ich wie du das meinst!


    lg

  9. #9
    DeRToD
    Gast

    Re: David


    hallo du


    >Wer sagt denn, dass der Behinderte im Rollstuhl nichts mehr schnallt? Weil er nicht so reagiert wie du? Vielleicht bist du ja derjenige, der behindert ist und nichts mehr schnallt? Hast du schon mal versucht so zu denken?


    mhm...die welt wär ziemlich menschenleer wenn alle geistig behindert wären...^^ klar binich (noch) ziemlich beschränkt. aber ich bin mir dessen bewusst und arbeite dran.


    >Du nennst dich in diesem Forum "der tod", hast du dich auch schon mal mit dem Tod beschäftigt? Ist dir bewusst, dass du krepieren wirst so wie alle anderen auch? Denk mal drüber nach!


    blablabla...ich beschäftige mich wohl mehr mit dem tod, bzw. mir, bzw. mit dem leben, als du dich mit fröschen und krieg. ^^ wer wird krepieren? ich oder der körper? was passiert genau beim krepieren? was ist dein problem am krepieren? "denk mal drüber nach"...ugah...


    >Zu deiner Frage, wie es sein kann, dass man das Böse in sich hat: was spricht denn dagegen?


    das war nicht meine frage.


    >Warum hast du nicht gefragt, warum das Gute in dir sein solle - davon gehst du anscheinend aus. ABER, warum denkst du dann daran, dass irgendwer deine Freundin vor deinen Augen vergewaltigen könnte - schon ziemlich böse.


    ich hab keine freundin. ^^ aber sowas gibts halt...kohle meint, es gäbe gut und böse ausschliesslich in mir und nicht ausserhalb. also brauch ich halt son böööses beispiel. ist das so schwer zu verstehen?

  10. #10
    kohle
    Gast

    Re: David


    hallo Tod,


    >>weil Du es als solches bewertest.

    >wie soll man denn sowas nicht negativ auffassen?


    Solch eine Nachricht stimuliert normalerweise das geistige Zentrum in meinem Gehirn, meine Nervenflüssigkeit zu verdünnen und meine Drüsen zu aktivieren. Hormone werden ins Blut gegossen. Der so produzierte Wille geht zur Reaktion über. Das geistige Zentrum in meinem Gehirn ist karmisch oder archäisch bzw. durch Erziehung und Erfahrung vorprogrammiert. Die Programme setzen biologisch-chemische Prozesse in Gang. Dieser internen Programmierung bin ich als normaler Mensch ausgeliefert.


    > was wär das denn fürn zustand? wie ein geistig behinderter im rollstuhl, der "nichts mehr schnallt"?


    DAS ist dann der Zustand geistiger Behinderung. Ein freier Geist ist nicht den sinnlichen Wahrnehmungen und den Folgen innerer Sekretion (z.B. Hormonausschüttung) unterworfen. Das Herz eines freien Menschen produziert das Hormon der Neutralität, welches den Kampf der „guten“ gegen die „bösen“ Blutkörperchen beruhigt. Die Marionettenfäden weltlicher Fernsteuerung bewegen nicht mehr sein Gemüt. Seine Mentalität und sein Herz wird von einer andere Einstrahlung berührt und erfüllt.


    Die beschriebenen Prozesse können auch durch Pharmaca nachgeahmt werden. Aber davon verstehe ich nichts.


    Meint kohlchen



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