Davids Psalmen,
David ist ein rechtschaffender frommer Mensch. Seine Seele lebt aus den Kräften, dem Licht des Himmels und er ist sich dessen bewusst. Die Kräfte der Hölle sind gegen das Licht des Hmmels machtlos, denn sie können es garnicht sehen. Sie können jedoch die Sinne Davids täuschen und ihm als irdischen Menschen Vorstellungen vorgaukeln. David fällt darauf rein (so wie ich ständig). Er ist unwissentlich aus seiner Gottverbundenheit in die menschlichen Verstrickungen gefallen, die ich zur Genüge auch erfahre. Die Kräfte der Hölle entspringen nicht irgendwelchen exotischen Vorstellungen. Nein es sind die Kräfte die mein Wesen an irdische Güter, an Heimat, an Kultur, Familie, Humanismus usw. BINDEN. Jede Überzeugung dieser Welt kommt aus dem Potential dieser organisierten Kräfte. David fiel diesen Kräften unwillentlich zum Opfer. Er verband sich selbst nicht mit diesen Kräften und wollte zurück zum himmlischen Licht. Denn er schrie, betete und sehnte sich erinnernd nach dem himmlischen Licht. Daraufhin fesselten ihn die höllischen Kräfte, um ihm sein himmlisches Licht zu rauben und sich daran zu bereichern. Durch seine Angst und Verzweiflung verdunkelte sich das Licht in ihm, so dass die höllischen Kräfte es erkennen konnten. Seine Lichtkraft schwand dahin und die höllischen Kräfte nahm er nicht an. Nur die Erinnerung und seine Sehnsucht an Gott blieben ihm. Er litt seine grauenvollen Heimsuchungen bis zu dem Zustand durch, in dem die Gnade Gottes in ihn einströmte. Es gibt nur eine Tür, durch diese heilende Gnade einfließt. Es ist Demut. Sie ist ein Zustand, in dem der Mensch nicht auf Erlösung spekuliert. In diesem Zustand erlebt sich der Mensch mit allem verbunden, aber nicht als esoterisches Hochgefühl. Nein in diesem Moment erst kann ich den wahren gefallenen Zustand von der Menscheit und mir erfahren und ertragen. Es ist die ungeschminkte Grässlichkeit der Höllenkräfte, die nur in der Gnadenkraft Gottes ertragen werden kann. Und erst in diesem Moment bin ich so geläutert, gereinigt, dass ich auch dieses Gnadenlicht ertragen kann, ohne zu verbrennen.
Dann geht es nicht mehr alleine darum, MEINE Seele zu retten. Dann gilt es den Körper zu retten, dessen Zellen aus allen Seelen besteht, nämlich der Menschheit. Jede Seelenzelle dieses Körpers erfüllt ihre Aufgabe dafür. Gelebt und verbunden sind diese Seelen durch den heiligen Geist. Der Körper selbst ist form- und zeitlos.
Aus diesem Zusammenhang heraus sehe ich Himmel und Hölle nicht als Märchenräume sondern als Pole des ewigen Lebens und des ewigen Todes. Dazwischen torkel ich völlig trunken und blind in Raum und Zeit herum. Ich such den Himmel und will der Hölle entfliehen. Doch beide sind in mir
Die Psalmen Davids zeigen mir entgegen der Hurrah-Esoterik, dass der Weg zu Gott kompromisslos die ganze Hingabe erfordert. In der Gnade Gottes ist es ein Weg unbeschreiblicher Freude. Wer auf diesem Weg etwas festhalten will, der wird sich jedoch die Finger daran verbrennen. Deshalb erscheint dem Zweifler dieser Weg so heiß wie die Hölle.
Meint kohle



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