Üben bis zur Erlösung
Meditations- und Gebetsübungen, beide binden. Beides flickt nur die Löcher eigener innerer Zerrissenheit, bis sie wieder von innen aufplatzen. Den inneren Dialog erhalte ich nur, wenn ich durch den schmalen Spalt innerer Verletzbarkeiten und Unwissenheit gehe. Dann öffnet sich mir ein anderer Tempel und die heiligen Schriften werden neu aufgeschlagen.
Äußere Tempel, Schriften, Gurus und Priester sind ohne diesen Schritt nur leblose Hüllen davon. Aber nicht die Tempel, Schriften und Verkünder irren. Der Fehler liegt in mir, dass ich mich nicht in meinen inneren Höhlen zum Licht eigener Klarheit aus 1. Hand traue. Solange ich vor der eigenen Finsternis zaudere, werde ich in der Karawane des Wahnsinns weiterziehen.
behauptet und beherzigt
von
kohlenopa



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