Als der Vogel sein Lied verlor
am Anfang war das Wort OM. Es klang aus den Tiefen des Herzraumes, trommelte durch den Bauchraum und summte auf den Lippen vor dem Rachenraum aus.
----ooOOOOOMMMMMmm.......
und das Wort war bei Gott, denn die Welt war noch heil.
Danach kam die Erkenntnis über die Formen und Eigenschaften von Objekten. Das System des Lebens schwang im Rhythmus der Erkenntnisse. Die Resonanz des tiefen inneren OM kräuselt sich wie ein dünnes Echo in den Beschreibungen von äusserlichen Namen. Der Mund öffnete sich und das summende OM verhauchte in den Tiefen unseres Herzens. Der Mund riss Tonfetzen aus dem O(de)M und spuckte sie zur Unterscheidung der aus der Einheit gerissenen Objekte aus.
Die körperliche Spurensuche der Wortfetzen des OM führt zum inneren Klangmeister. Missgestaltet wurde unser inneres Wort im Kleinkindalter. Seit dem Artikulieren schwingen Herz und Haupt nicht mehr im Gleichklang des OM. Stattdessen ist unser Kehlkopfchakra zu einem Dampfablassventil unserer Spannungen zwischen Herz und Haupt geworden. Seitdem hat der Vogel das Singen vergessen
Meint kohlinchen



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