Ein-Klang
Nach den Erläuterungen zu den Versen 10 - 12des Kapitels 2 der Bhagavad-Gita klärt Krsna den Gottgeweihten Arjuna über dessen Irrtum bezüglich seiner „Kriegsdienstverweigerung“ auf. Krsna spricht diese Worte zu allen Menschen, seinen Freunden und auch seinen Feinden.
Krsna lebt in der Seele, in der Körperlichkeit sowie im Umfeld eines jeden Lebewesens. Nur wer in und außerhalb von sich Krsna wahrnimmt, kann Frieden erlangen. Nur er erlangt Barmherzigkeit. Seelen leben ewig, Körper vorübergehend. Die Persönlichkeit stirbt, die Individualität bleibt erhalten. Wer seine ewige Individualität und die Vergänglichkeit seiner Persönlichkeit verstehen kann, wird Krsnas Auftrag, dass Arjuna seine Verwandten töten soll, akzeptieren können. In solch einem Bewusstsein, bekommt die Schuldfrage von Kriegen einen anderen Hintergrund.
Außerdem ist Krsna die Ursache von Katastrophen, Schicksalsschlägen und anderen Szenarien ohne menschliche Veranlassung. Denn Krsna ist in allem, Materie, Pflanzen und Tieren. Unsere Persönlichkeits-Intelligenz kann diese Zusammenhänge nicht ergründen, auch nicht wissenschaftlich. Nur unsere ewige Individualität erkennt das Mit- und Zusammenwirken in dieser Allintelligenz. Ein nach Krsna strebender Mensch entwickelt das Bewusstsein dafür. Ebenfalls offenbaren sich die Mysterien der heiligen Schriften schrittweise mit der bewussten Teilnahme an der All-Intelligenz.
Meint kohlchen



LinkBack URL
About LinkBacks


Lesezeichen