Unter fremden Sternen
"Es kommt der Tag,
da gehst Du in die Fremde
da wo Du lebst,
ist alles viel zu klein...."
(Freddy Quinn)
In den Erläuterungen zu Vers 23 des Kapitels 2 der Bhagavad-Gita wird gesagt, dass die göttliche Seele in uns weder sterben noch vernichtet werden kann. Ebenfalls kann sie nicht von Gott abgetrennt werden. Weil die Lebewesen jedoch individuelle göttliche Seelen sind, neigen sie dazu sich mit täuschender Energie zu bedecken. Dadurch trennen sie sich von der Gemeinschaft der reinen Seelen. In den Erläuterungen dieses Verses wird die Gemeinschaft der Seelen mit einem Feuer verglichen, aus dem vom Täuschungswahn bedeckte Seelen wie Funken sprühen und zum verlöschen neigen. Die Gemeinschaft der reinen Seelen ist ununterbrochen bemüht, die getrennten Seelen in das Zuhause ihrer ursprünglichen Gemeinschaft zu heben. Die göttliche Seele bleibt sowohl in der Täuschung als auch in ihrem göttlichen Zuhause eine gesonderte Identität.
Die Gemeinschaft der helfenden Seelen hilft unpersönlich. Sie wird in der Literatur u.a. als Gemeinschaft der Heiligen, Buddhas des Mitleids und Bruderschaft des Lebens bezeichnet.
Die Entflechtung der gefallenen Seele kann nur auf der Ebene der Täuschungen, also in dieser Welt und nicht im Jenseits erfolgen. Deshalb lässt die Seele ihren Lebensträger, den Menschen nicht zur Ruhe kommen. Die Gemeinschaft der helfenden Seelen ist immer zugegen, so dass der nach der Heimat seiner Seele suchende Mensch Hilfe einmal diese Hilfe erkennen wird.
Meint kohlchen



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