Ergebnis 1 bis 6 von 6

Thema: Vorstellung

  1. #1
    kohle
    Gast

    Vorstellung


    Vorstellung


    Wer seine Gottesvorstellung entmythologisiert, dem bleibt allein die Liebe in seiner Religion übrig. Sie steigt aus dem Abgrund des Nichts herauf. Die Vorstellung eines Gottes schaffen wir uns selbst. Sonst verstehen wir die Liebe nicht. Ebensowenig können wir den Wind ohne Luft begreifen. Religionslehren sind hilfreich, solange ich nicht nach Bildern Gottes greife. Das gliche einem „eitel Haschen nach dem Wind“.

    Wir sind jedoch so stark mit unserer Gottesvorstellung konditioniert, dass eine Ablegung dieses Mythos nur in der Liebe zu ertragen ist, die aus dem Abgrund des Nichts aufsteigt. Der Abgrund des Nichts ist vorstellungslos.


    Meint kohlchen



  2. #2
    R.
    Gast

    vorstell


    Wer seine Gottesvorstellung entmythologisiert, dem bleibt allein die Liebe in seiner Religion übrig.


    Und was ist, wenn die Gottesvorstellung zum größten Teil Liebe ist? Ob mystisch, magisch, zauberhaft sei mal dahingestellt. Was isn dann der letzte Rest vom Schützenfest?! Verzweiflung, Verbitterung, Leere, Inhaltlosigkeit, die reine Sinn-Losigkeit, Raserei, Wahnsinn? Zumindest den Sufis bleibt keine Liebe der Religion übrig, wenn der geliebte Shams nich allgegenwärtig ist. (die sind übrigens nich homösexuell, die Derwishis mit den Kartoffelsackgewändern im rasenden Rondell) :)


    lg

    R.

  3. #3
    kohle
    Gast

    Re: vorstell


    hallo R


    Liebe als Vorstellung ist Imagination, nicht real. Deren Ent-Täuschung ist als Liebesentzug spürbar. Es bleibt Hass. Hass ist eine Folge von Liebesentzug. Die Aufarbeitung des Hasses erfolgt durch "Reue" und "Demut". Es bleibt dann reale Liebe.


    kohlo


    >Wer seine Gottesvorstellung entmythologisiert, dem bleibt allein die Liebe in seiner Religion übrig.

    >Und was ist, wenn die Gottesvorstellung zum größten Teil Liebe ist? Ob mystisch, magisch, zauberhaft sei mal dahingestellt. Was isn dann der letzte Rest vom Schützenfest?! Verzweiflung, Verbitterung, Leere, Inhaltlosigkeit, die reine Sinn-Losigkeit, Raserei, Wahnsinn? Zumindest den Sufis bleibt keine Liebe der Religion übrig, wenn der geliebte Shams nich allgegenwärtig ist. (die sind übrigens nich homösexuell, die Derwishis mit den Kartoffelsackgewändern im rasenden Rondell) :)

    >lg

    >R.



  4. #4
    May
    Gast

    Emotionen & Innerstes-Selbst


    >Liebe als Vorstellung ist Imagination, nicht real. Deren Ent-Täuschung ist als Liebesentzug spürbar. Es bleibt Hass. Hass ist eine Folge von Liebesentzug. Die Aufarbeitung des Hasses erfolgt durch "Reue" und "Demut". Es bleibt dann reale Liebe.


    Hallo Kohle, Hallo Rübchen,


    Liebe als Vorstellung ist Imagination, also für den Satz müsste man dich schon hauen (-> Kohle). Wie wärs statt dessen mit Liebe findet dort statt, wo der Mensch nichts greifen kann mit seinen Händen, nichts fassen kann mit seinen Händen doch umschlingen und essenziell Erfassen mit seinen Gedanken und Dem was man im inneren Geiste berühren kann. Oder kurz gesagt: Liebe manifestiert sich im Innersten-Selbst


    Deine Idee von Liebesentzug fördert Hass der wiederum durch Reue usw. wieder in Liebe müden kann ist soweit auch von mir nachvollziehbar, doch ich denke das klingt allgemein zu theoretisch, als ob man Emotionen nach diesem REZEPT herstellen könnte, Emotionen wandeln sich im Laufe der Zeit, es braucht diese Zeit um im Innersten-Selbst diese Manifestation zu erreichen, man kann sagen, dass man im Innersten-Selbst ein Haus baut, langsam aber robust, den es dient dem Menschen als DER BEZUGSPUNKT ZUM EIGENEN ICH, daran mißt man alles was aus der Umwelt auf einen einströmt, damit wird als in "Gut - Böse", "Ja - Nein" usw. geteilt.


    Der Mensch ist von Emotionen beherrscht, wenn sein INNERSTES auf große Abneigung gegen etwas (z.B. man wurde beraubt) stößt, ist das ganze Denken damit beschäftigt, die Hass-Emotion legt sich über alles und man ist "rasend vor Wut", wenn man in einem solchen "Bewußtseins-getrübten-Augenblick" über eine Straße geht, nimmt zwar das Ohr das herankommende Auto war, aber es dringt nicht zum Innersten vor, da der Hass und der Ärger wie ein Schleier über den Gedanken hängen und man sich auf nichts Äußeres mehr so konzentrieren kann wie man es sonst tut. Folgedessen wird man angefahren und der "Gedankenvorhang" ist erstmal weg, zumindest der der Hass-Emotion auf andere. In meinem Beispiel würde der Mensch nun womöglich diese bisher getragene Hass-Emotion in ("Gott bin ich doof") eine Selbst-Hass-Emotion wandeln, da der Unfall hätte mit simpler Aufmerksamkeit verhindert werden können.


    Ok, ich bin vom eigentlichen Thema arg abgekommen, daher:


    Liebe ist nicht gleich Liebe, (Ich liebe Julia, Ich liebe schönes Wetter, Ich liebe Butterbrote) und Hass nicht gleich Hass (Ich hasse Julia, Ich hasse das Wetter, Ich hasse Butterbrote), was den kleinen Verbindungsbolzen zwischen INNERER und ÄU?ERER Welt ausmacht ist einzig und allein die INTESINTÄT des Gefühlten, des BEZIEHENS DES ERLEBETEN oder GEDACHTEN AUF SICH (und sein Innerstes-)SELBST.


    Und wer bestimmt wie sehr wir etwas fühlen? Unsere Emotionen, die alten Geißeln des Verstandes tun das, doch stellen sich Emotionen oftmals als "der ganze Geist dar", wenn ich mir die heutige Jugend näher anschau.


    In sich ruhend wie ein buddhistischer Bär im Winterschlaf,


    May (Ommmmmmmmm)

  5. #5
    R.
    Gast

    Re: vorstell


    allo allo kohle ;)


    Hass ist meiner Meinung nach blockierte Liebe, die sich gewaltsam Bahn bricht.

    Kann (muss aber nicht) Folge von Liebesentzug oder abgeblockten Gefühlen

    generell sein.


    lg



  6. #6
    kohle
    Gast

    Re: Emotionen & Innerstes-Selbst


    >>Liebe als Vorstellung ist Imagination, nicht real. Deren Ent-Täuschung ist als Liebesentzug spürbar. Es bleibt Hass. Hass ist eine Folge von Liebesentzug. Die Aufarbeitung des Hasses erfolgt durch "Reue" und "Demut". Es bleibt dann reale Liebe.


    Hallo May,


    Liebe als Vorstellung ist Imagination, also für den Satz müsste man dich schon hauen (-> Kohle).


    Haua Haua?


    Aua! Aua!




    > Wie wärs statt dessen mit Liebe findet dort statt, wo der Mensch nichts greifen kann mit seinen Händen, nichts fassen kann mit seinen Händen doch umschlingen und essenziell Erfassen mit seinen Gedanken und Dem was man im inneren Geiste berühren kann. Oder kurz gesagt: Liebe manifestiert sich im Innersten-Selbst


    Liebe manifestiert sich nicht. Sie ist unaufhörlicher Regen. Jedes Gefäß, jeder Boden ist ein Sieb für sie. Im Innersten Selbst berührt sie uns. Öffnen sich das Innerste, so spüre ich ihren Strom wachsen. Was ich festhalte ist nicht Liebe, sondern Einbildung. ...Bitte nicht aua machen...


    >Deine Idee von Liebesentzug fördert Hass der wiederum durch Reue usw. wieder in Liebe müden kann ist soweit auch von mir nachvollziehbar, doch ich denke das klingt allgemein zu theoretisch, als ob man Emotionen nach diesem REZEPT herstellen könnte, Emotionen wandeln sich im Laufe der Zeit, es braucht diese Zeit um im Innersten-Selbst diese Manifestation zu erreichen, man kann sagen, dass man im Innersten-Selbst ein Haus baut, langsam aber robust, den es dient dem Menschen als DER BEZUGSPUNKT ZUM EIGENEN ICH, daran mißt man alles was aus der Umwelt auf einen einströmt, damit wird als in "Gut - Böse", "Ja - Nein" usw. geteilt.


    >Der Mensch ist von Emotionen beherrscht, wenn sein INNERSTES auf große Abneigung gegen etwas (z.B. man wurde beraubt) stößt, ist das ganze Denken damit beschäftigt, die Hass-Emotion legt sich über alles und man ist "rasend vor Wut", wenn man in einem solchen "Bewußtseins-getrübten-Augenblick" über eine Straße geht, nimmt zwar das Ohr das herankommende Auto war, aber es dringt nicht zum Innersten vor, da der Hass und der Ärger wie ein Schleier über den Gedanken hängen und man sich auf nichts Äußeres mehr so konzentrieren kann wie man es sonst tut. Folgedessen wird man angefahren und der "Gedankenvorhang" ist erstmal weg, zumindest der der Hass-Emotion auf andere. In meinem Beispiel würde der Mensch nun womöglich diese bisher getragene Hass-Emotion in ("Gott bin ich doof") eine Selbst-Hass-Emotion wandeln, da der Unfall hätte mit simpler Aufmerksamkeit verhindert werden können.


    >Ok, ich bin vom eigentlichen Thema arg abgekommen, daher:


    >Liebe ist nicht gleich Liebe, (Ich liebe Julia, Ich liebe schönes Wetter, Ich liebe Butterbrote) und Hass nicht gleich Hass (Ich hasse Julia, Ich hasse das Wetter, Ich hasse Butterbrote), was den kleinen Verbindungsbolzen zwischen INNERER und ÄU?ERER Welt ausmacht ist einzig und allein die INTESINTÄT des Gefühlten, des BEZIEHENS DES ERLEBETEN oder GEDACHTEN AUF SICH (und sein Innerstes-)SELBST.


    Diese Liebe ist Begehren. In dem von Dir geschilderten „Innersten Selbst“ ist ein Kernprinzip verborgen. Es reagiert neutral auf Hass und Begehren. Erst wenn dieses Kernprinzip aus dem „Innersten Selbst“ befreit wird, kann Liebe strömen. Dein „Innerstes Selbst“ ist der zentrale Regent des Egos. Wenn es entthront wird, kann Liebe fließen. Liebe im „Innersten Selbst“ ist eine Vorstellung, eine Imagination, ein Zerrbild.


    Bitte nicht wieder haua haua machen.


    >Und wer bestimmt wie sehr wir etwas fühlen? Unsere Emotionen, die alten Geißeln des Verstandes tun das, doch stellen sich Emotionen oftmals als "der ganze Geist dar", wenn ich mir die heutige Jugend näher anschau.


    Die Intensität meiner Gefühle wird von meiner Abhängigkeit an Objekte (Gedanken) bestimmt. Die Quelle dafür ist wieder das „innere Selbst“.


    Koh(k)leriker




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