Vorstellung
Wer seine Gottesvorstellung entmythologisiert, dem bleibt allein die Liebe in seiner Religion übrig. Sie steigt aus dem Abgrund des Nichts herauf. Die Vorstellung eines Gottes schaffen wir uns selbst. Sonst verstehen wir die Liebe nicht. Ebensowenig können wir den Wind ohne Luft begreifen. Religionslehren sind hilfreich, solange ich nicht nach Bildern Gottes greife. Das gliche einem „eitel Haschen nach dem Wind“.
Wir sind jedoch so stark mit unserer Gottesvorstellung konditioniert, dass eine Ablegung dieses Mythos nur in der Liebe zu ertragen ist, die aus dem Abgrund des Nichts aufsteigt. Der Abgrund des Nichts ist vorstellungslos.
Meint kohlchen



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