Ergebnis 1 bis 9 von 9

Thema: Denken Sie...

  1. #1
    R.
    Gast

    Denken Sie...


    ...Sie werden verfolgt? Letztens hab ich nen Spruch gelesen, der auch gut in die Robby Wilson Kategorie passen würde.


    "Totale Paranoia ist absolute Bewusstheit."


    Richtig oder falsch? :FG

  2. #2
    May
    Gast

    Ich denke...


    >"Totale Paranoia ist absolute Bewusstheit."

    >Richtig oder falsch? :FG


    Ohja, da geb ich dir recht, wer Paranoid ist macht sich in erster Linie mal Gedanken um sich selbst, was bedeuted, wenn man's so sieht, dass der Mensch zum Selbst-Bewußtsein tendiert, was wiederum heißt er bezieht äußere Einflüsse auf sich, wodurch eine Abfrage im Hirn gestellt wird, z.B. "Wichtig - Unwichtig", "Gefährlich - Ungefährlich", "Notwendig - Unnötig". Dies geschieht mehr oder weniger unbewußt kann man sagen, nur der Paranoide denkt dieses Unbewußte zum Teil auch im "Aktiven bewußten Denken", etwa ob man noch 10 Minuten nachdem man aus dem Bus ausgestiegen ist sich Gedanken macht die Haltestelle nicht verpasst zu haben (ok, blödes Beispiel) aber äh... die Sommerhitze lähmt grad mein Denken ... hast recht, wie gesagt. Angst versetzt den Körper in einen Zustand erhöhter geistiger Denkfähigkeit, was aber nach Beendigung des "Angst-Einflußes" wieder endet und der Mensch in gewohnte langsamere Denkmuster zurückverfällt, nur auf Dauer allerdings (wie bei Traumatisierten) ist dieser Zustand der Dauerergung ein nervenbelastender Zustand der unmöglich permanent aufrechterhalten werden kann. Und wenn der dauergestresste Traumatisierte dann tatsächlich mal diese Fähigkeiten des Schnell-Aktiv-Denkens benötigt, ist er ausgebrannt oder reagiert über.


    Fazit: In der Ruhe liegt die Kraft und wenn's mal brenzlig wird sollte man auf den natürlichen Adrenalinschub aus den Nebennieren vertrauen.


    Schlußbetrachtung: Wer aktives waches Denken bevorzugt sollte sich auch Pausen zum Abschalten gönnen.


    Ok, das war,


    May

  3. #3
    R.
    Gast

    (Meister) Yoda


    in New Aeon hat ne ähnliche schwarz-grüne Matrix Site. Obber mit Parsimony/Matrix Reloaded verbandelt is? Jedenfalls für meine Augen nen angenehmerer Kontrast als schwarz-rot z.B. ;)


    Fazit: In der Ruhe liegt die Kraft und wenn's mal brenzlig wird sollte man auf den natürlichen Adrenalinschub aus den Nebennieren vertrauen.


    Stimm ich dir zu, dass in der Ruhe die Kraft liegt. Ich hab (mir) früher, wenn ich zur Eile gedrängt und genötigt wurde oftmals gesagt. "Immer mitter Ruhe und dann mitm Ruck!" :) Nur zuviel Ruhe kann nich nur hypnotisch bis einschläfernd wirken, sondern zur Gänze lähmen. Is wie im Wartezimmer beim Uncle Doc sitzen und da immer tiefer in den Sitz zu rutschen bis der Blutdruck ganz unten ist. Und dann geht vor lauter Kraft sammeln um schlussendlich (überlegt) zu agieren gleich gar nix los. Dann verharrt man dabei. Zumindest hab ich das in manchen Situationen schon erlebt. Wenn ich nich total figgrig gemacht wurde und dann zum chaotischen Wirrwarr neig.


    Aber sollte mein Gehirn irgendwann mal ganz den Geist aufgeben und ich ne Sturmfrisur wie Einstein kriegen, gibts ja immer noch Psychetherapeuten. Peter Struck meinte, dass das Punktesystem für Ärzte auch so langsam aber sicher ausgedient hat. Soll wohl zukünftig klarerer Abrechnungen für erbrachte Leistungen geben. Find ich ehrlich gesagt ziemlich gut, da weiß der eine und andre, was von was kommt. Heilpraktiker z.B. rechnen ja auch noch wie Wahrsager und 0190er Kartenleger pauschal ab. Die meisten jedenfalls.....


    Schlußbetrachtung: Wer aktives waches Denken bevorzugt sollte sich auch Pausen zum Abschalten gönnen.


    Gedankenleere? Hab ich bis dato noch nie geschafft. Dazu müsste ich ja erstmal am Nicht-Denken vorbei. Deshalb is meditieren z.B. auch für mich nen Ding der Unmöglichkeit.


    Als ich mir heute mal nen Sekundenschlaf gönnen wollte oder zumindestens einige Minuten "abschalten" ist mir ständig die Frage durch den Kopf gegangen, warum nen Anrufbeantworter Anrufbeantworter heißt. Ich mein, das Gerät beantwortet doch keine Anrufe, sondern nimmt sie bloß auf. Das schweigt wie'n Grab. Da hat sich der Erfinder nen grarvierenden Fehler geleistet, wie ich finde.


    Ok, das war,

    >May



    Na gut, ausnahmsweise. ;)


    lg

    R.



  4. #4
    Programm Mochlathmephista
    Gast

    Re: (Meister) Yoda


    In der Regel gibt es keinen Frieden, sondern nur Leidenschaft.

  5. #5
    R.
    Gast

    Re: (Meister) Yoda


    >In der Regel gibt es keinen Frieden, sondern nur Leidenschaft.


    Wem sagst du das? :FG



  6. #6
    May
    Gast

    Ataraxie


    >In der Regel gibt es keinen Frieden, sondern nur Leidenschaft.


    Das wiederum ist ne Frage des Umfeldes in dem man lebt. Ich hab acht Jahre im Ländlichen verbracht und wohne seit einiger Zeit wieder in der Stadt, und glaube mir, Frieden und Leidenschaft können durchaus identisch sein, nämlich leidenschaftlicher Frieden (Ataraxie).


    Scheiß Hektik, ich brauch Ruhe,


    May

  7. #7
    Programm Mochlathmephista
    Gast

    Re: Ataraxie


    Leidenschaftlicher Frieden (Ataraxie).


    HUST !!!!!


    Klären wir mal den Begriff Ataraxie.


    Die Ataraxie („Unerschütterlichkeit“, altgriechisch ataraxía, von a-tárachos: „unerschütterlich“) ist die Bezeichnung der Epikureer und Pyrrhoneer für das Ideal der Seelenruhe. Sie bezeichnet als seelischen Zustand die Affektlosigkeit und die emotionale Gelassenheit gegenüber Schicksalsschlägen u. ä. Außeneinwirkungen, die das Glück des Weisen (Eudaimonie) gefährden.


    Die Ataraxie ist zwar eigentlich das Ziel der Ethik, das jedoch nicht direkt erstrebt werden kann, da jedes Streben danach, ja schon jede dogmatische Lehre über das Wesen der Ataraxie eben eine Erschütterung und damit Zerstörung der Seelenruhe bedeuten würden.


    Vermutlich weiß allein in der heutigen Zeit der "hauslose" buddhistische Bettelmönch kurz vor seinem entgültigen Eintritt in das Nirvana um die wahre Bedeutung der Ataraxie.


    Die amüsante Woertschöpfung "leidenschaftliche Ataraxie"ist ein Paradox.


    Anders gsagt:


    Blödsinn.


    Aber die groesste Kraft des Menschen ist bekanntlich seine Einbildungskraft. (de Sade)



  8. #8
    May
    Gast

    Definitionsprobleme, wie?


    >Leidenschaftlicher Frieden (Ataraxie).

    >HUST !!!!!

    >Klären wir mal den Begriff Ataraxie.


    Na los.


    >Die Ataraxie („Unerschütterlichkeit“, altgriechisch ataraxía, von a-tárachos: „unerschütterlich“) ist die Bezeichnung der Epikureer und Pyrrhoneer für das Ideal der Seelenruhe. Sie bezeichnet als seelischen Zustand die Affektlosigkeit und die emotionale Gelassenheit gegenüber Schicksalsschlägen u. ä. Außeneinwirkungen, die das Glück des Weisen (Eudaimonie) gefährden.

    >Die Ataraxie ist zwar eigentlich das Ziel der Ethik, das jedoch nicht direkt erstrebt werden kann, da jedes Streben danach, ja schon jede dogmatische Lehre über das Wesen der Ataraxie eben eine Erschütterung und damit Zerstörung der Seelenruhe bedeuten würden.


    Is ja herrlich wie du das Alles so aufführst. Kannst den Artikel bei Wikipedia diesbezüglich auch gleich endgültig umschreiben.


    >Vermutlich weiß allein in der heutigen Zeit der "hauslose" buddhistische Bettelmönch kurz vor seinem entgültigen Eintritt in das Nirvana um die wahre Bedeutung der Ataraxie.


    "Ach wie groß ist doch die Welt und ich schaue dennoch auf sie herab!" sprach die Kröte als sie mühsam auf den Misthaufen geklettert war. Oder anders gesagt: Wer das Nirvana sucht, wird es (zeitweilig) finden oder zumindest das was er sich darunter vorstellen kann.


    >Die amüsante Woertschöpfung "leidenschaftliche Ataraxie"ist ein Paradox.

    >Anders gsagt:

    >Blödsinn.


    Blödsinn? "Leidenschaftliche Seelenruhe" ist also ein "blödsinniges Wort"? Das zu sagen ist Blödsinn, aber blöder geht's kaum noch.


    "Eternal Peace", an "Leidenschaftlicher Seelenruhe" störst du dich ja, kommt bei dir nur im Kontext zu "Begierde", zumindest was das "Leidenschaftlich" betrifft. Ist dir schonmal nach einer schweren Prüfung (z.B. Abitur oder Ausbildung o. ä.) "ein Stein vom Herzen gefallen" und du dich in aller Seelenruhe über das geschaffte wahrhaft gefreut hast? Wenn man danach da sitzt und sich "auf seinen Lorbeeren ausruht" überkommt einen dieses in die Tiefe gehende packende Friedensgefühl, das hat nichts mit "Leidenschaftlicher Begierde" zu tun, "Leidenschaftlich" ums endgültig zu definieren stand bei mir (**anderes Wort such**) am ehesten für tiefgehend-berrührend.



    >Aber die groesste Kraft des Menschen ist bekanntlich seine Einbildungskraft. (de Sade)


    "Auch wenns nervt, man hat eben leider nicht immer den Durchblick" (Men Cha)


    May

  9. #9
    Paulina
    Gast

    Unzufriedenheit


    Definiert doch lieber Un-Zufriedenheit. Ich glaub das Thema mit Ursache und Wirkungen ist ergiebiger als sich um nen verkommenen Bettelmönch zu kümmern, der seine Eier aufm Medkissen schaukelt.


    Liebste Grüße

    Paulina



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