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Thema: Migrationsbärprobleme

  1. #1
    Philip Hiersemenzel
    Gast

    Migrationsbärprobleme


    Migrationsbär macht Probleme


    Wenn sich "Bild" und "taz" zusammentun, dann muss schon der Bär los sein. In großen Lettern fordern die beiden Sturmgeschütze der Demokratie Gnade für Teddy. Teddy, das ist der jüngst aus Österreich eingewanderte Braunbär, der nun ahnungslose bayerische Schafe und Hühner reißt. Der – wie es wohl politisch korrekt heißen muss – Bär mit Migrationshintergrund entzieht sich seit Wochen arglistig allen Versuchen ihn einzufangen. Bis gestern war das auch kein Problem. Oberbärenhüter Werner Schnappauf, im Nebenberuf bayerischer Umweltminister, bot Meister Petz – für Bayern schon ungewohnt genug – nicht nur ein Aufenthalts- und Duldungsrecht an. Nein, das bekennende CSU-Mitglied rief letzte Woche Teddy sogar ein "Herzliches Grüß Gott" zu – und das trotz fehlender Papiere!



    Doch nun scheint Innenminister Beckstein seinen Parteifreund wieder zur Besinnung gebracht zu haben. Jedenfalls hat der oberste bayerische Wildhüter die "Gefahrenlage" neu bewertet und Teddy - wieder knallhart bayerisch - zum Abschuss frei gegeben. Denn Teddy ist straffällig geworden! Und da hört in Bayern die Gastfreundschaft auf. Der Bär habe nicht weniger als 36 Schafe gerissen und sei deshalb offensichtlich ein "Problembär". Und Probleme müssen weg. Und zwar ganz schnell. Besonders in Bayern eben. Bei "Mehmet" haben wir ja auch nicht lang gefackelt! Gesagt, getan: Mit breit angelegter Rasterfahndung wird dem Serienmörder nun auf den Pelz gerückt (Das geht, trotz Urteil des Bundesverfassungsgerichts, weil es sich ja um eine akute Gefahrenlage handelt – Schafe sind schließlich auch nur Menschen, oder wäre die Bild sonst so erfolgreich?).



    Tierschützer aller Orten sind empört. Durch die Rasterfahndung könnten schließlich auch, unschuldige, vollkommen friedfertige Teddys in Zoos und Kinderzimmern ins Visier übereifriger Bärenjäger gelangen. Und überhaupt: Einfach Abschießen! Ja, was sind denn das für Methoden? Der Bär hat vielmehr ganz offensichtlich Integrationsprobleme. Deutlich zu erkennen an seinen Essstörungen. Schließlich isst er ja die Schafe nicht auf, sondern knabbert sie – wie süß – nur an. Wer weiß, vielleicht hat er ja sogar Bullemie! Da alle müssen gesellschaftliche Angebote her, nicht Verbote, Zwang oder gar Gewalt!!! Mit anderen Migranten gehen wir ja auch nicht so um.



    Zur Lösung des Dilemmas bieten sich Integrationskurse mit anschließendem Test und feierlichem Eid auf die Verfassung an – die müsste man freilich noch ergänzen: "Ich soll keine Schafe reißen – jedenfalls nicht mehr als zwei pro Jahr" - laut Schnappauf das absolute Maximum für einen voll integrierten Bären – "und mich ansonsten von den Früchten des Waldes ernähren."



    All das nützt aber natürlich nichts, wenn wir Teddy nicht vorher ermutigen, die Integrationsschranken zu überspringen, ja mit seinen kräftigen Tatzen niederreißen. Der Bär muss den ersten Schritt tun. Sonst hilft wirklich nur die Rasterfahndung – so schlimm das für alle sonstigen Teddys auch sein mag.



    Philip Hiersemenzel



  2. #2
    May
    Gast

    sonderbäre Lösungen für ein sonderbäres Problem


    [b]Hallo P.H., wenn du dich noch an Bärbel erinnerst, fällt dir sicherlich die "zufällige" Parallele mit "Teddy" auf, daher glaube ich das uns entweder die gleiche Geschichte für "Teddy" droht oder aber er wird eingefangen und kommt in einen Zoo. Denn ich glaube nen Bären kann irgendein Zoo in Deutschland durch gebrauchen und noch dazu wenn er so prominent (gemacht worden) ist.


    Aber dass er in freier Wildbahn bleibt, vergiss es, ein viel zu hohes Risiko für die Menschen die ihm begenen könnten. Also bleibt tatsächlich nur die Wahl zwischen Pest und Cholera, Abknalln oder Einsperrn. Willkommen im Jahr 2006.



    >Zur Lösung des Dilemmas bieten sich Integrationskurse mit anschließendem Test und feierlichem Eid auf die Verfassung an – die müsste man freilich noch ergänzen: "Ich soll keine Schafe reißen – jedenfalls nicht mehr als zwei pro Jahr" - laut Schnappauf das absolute Maximum für einen voll integrierten Bären – "und mich ansonsten von den Früchten des Waldes ernähren."


    :-) muahahahahahahhahaha, geil!


    >All das nützt aber natürlich nichts, wenn wir Teddy nicht vorher ermutigen, die Integrationsschranken zu überspringen, ja mit seinen kräftigen Tatzen niederreißen. Der Bär muss den ersten Schritt tun. Sonst hilft wirklich nur die Rasterfahndung – so schlimm das für alle sonstigen Teddys auch sein mag.

    >

    >Philip Hiersemenzel

    >



    Wir dürfen gespannt sein was da noch so alles bei rauskommt.


    In Erwartung eines guten Ausgangs,


    Bärenfreund May


  3. #3
    Coco
    Gast

    No Prob


    Migrationsbär macht Probleme


    Wenn sich "Bild" und "taz" zusammentun, dann muss schon der Bär los sein. In großen Lettern fordern die beiden Sturmgeschütze der Demokratie Gnade für Teddy. Teddy, das ist der jüngst aus Österreich eingewanderte Braunbär, der nun ahnungslose bayerische Schafe und Hühner reißt.



    /me dächt erst würd sich um Berliner Bär handeln. Naja egal. Coco, der Cartoonaffe aus den 65er Jahren hatte auch nen Freund namens Ted. :) Und so nen Schafe und hühnerreißender Braunbär (am Indianischen Medizinrad dreh) is mir immer noch lieber als Hoschis, die nen x-beliebigen Frosch in Ventilator statt an die Wand knallen wollen...... Ich mein, wer soll die Sauerei mit ner Flasche Fairy oder dem Froschputzmittel dann wieder wegmachen?


    ICH JEDENFALLS NICH!


    *imaginatorisch eingebüldet guck*

  4. #4
    R.
    Gast

    ganz großes Kino (nt)






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