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Thema: Hoher Besuch

  1. #1
    Paulina
    Gast

    Hoher Besuch


    Als emsige Weltleserin, ist mir heute folgender Artikel aufgefallen. Mannomann haben die sonst keine Sorgen? Manchmal frag ich mich, ob denen langweilig ist und sie deshalb derart übertriebene Action auffahren und nur Krieg im Kopf haben.


    Mag sein, dass andre da anderer Meinung sind, aber für mich ist dieser ständige Krieg sowas von öde, selbst wenns an allen Ecken und Enden knallt, ists im Grunde genommen Teufelswerk und nen Widerspruch in sich, oder? Sich ständig wiederholende Gewohnheitsakte. Die einen beten 5 mal täglich, die andren zelebrieren 3 x täglich zur selben Zeit Zähneputzen, irgendwelche Magiefuzzis veranstalten mehrmals täglich immer wieders IAO oder sonstwas, springen nacksch im Steinkreis und für wiederum andre ist Sex nen sich ständig wiederholendes Ritual.


    Warum wird denen nich langweilig bei immer wieder demselben Mist?!


    Teherans heimliche Kämpfer


    Auch in Deutschland hat die schiitische Terrororganisation Hisbollah Anhänger. Das islamische Zentrum in Hamburg gilt als ihre Befehlszentrale. Mit dem Verfassungsschutz auf Suche nach den Gotteskriegern.

    Von Bruno Schirra


    Hamburg - Im Interview mit dem iranischen Fernsehen wurde der Staatspräsident der Islamischen Republik Iran, Mahmud Ahmadinedschad, am Dienstag vergangener Woche recht deutlich. "Der Vulkan der Wut der Menschen in der Region steht kurz vor dem Ausbruch. Der korrupte Staat, der Jerusalem besetzt hält, ist der Endpunkt der liberalen Zivilisationen", sagte Ahmadinedschad. "Wenn dieser Vulkan explodiert und der Ozean der Wut zu rasen beginnt, dann werden die Schockwellen nicht nur auf die Region begrenzt bleiben."


    Was Ahmadinedschad damit andeutet, bereitet europäischen wie deutschen Sicherheitsbehörden erhebliche Sorgen. Der Krieg zwischen Israel und der schiitischen Hisbollah, so deren Befürchtung, könnte sehr bald nach Europa getragen werden. Es wäre Terror im Auftrag Teherans, ausgeführt von der libanesischen Hisbollah.


    "Die Hisbollah ist Teherans terroristischer Arm", sagt ein hochrangiger Verfassungsschützer in Düsseldorf, "und sie ist in Europa, vor allem aber in Deutschland sehr gut aufgestellt." Sorge bereitet den Verfassungsschützern das enggeknüpfte Netz der Hisbollah in Deutschland. Allein in Nordrhein-Westfalen unterhält die schiitische Terrororganisation fünf Islamische Zentren, finanziert mit Geldern aus Teheran, betreut durch Angehörige iranischer Konsulate und der Botschaft der Islamischen Republik Iran in Deutschland. Vermerke deutscher Verfassungsschützer belegen diese Verbindung.


    Das Imam-Mahdi-Zentrum in Münster-Hiltrup bezeichnet der Düsseldorfer Verfassungsschützer als Treffpunkt von Hisbollah-Kadern - nur ein Teil eines von Iran gesteuerten Netzwerkes von Moscheen und Wohlfahrtsverbänden. In Aachen, in Velbert und Rheine treffen sich regelmäßig Hisbollah-Mitglieder. In Berlin observiert der Verfassungsschutz drei schiitische Moscheen. In der Imam-Cafer-Sadik-Moschee im Bezirk Wedding und in der Neuköllner Imam-Reza-Moschee hält die libanesische Hisbollah im engen Zusammenspiel mit Diplomaten der iranischen Botschaft regelmäßig konspirative Treffen ab. Gesteuert wird das Netz der Hisbollah in Deutschland nach den Erkenntnissen des Verfassungsschutzes vom Islamischen Zentrum in Hamburg, der wichtigsten schiitischen Moschee in Deutschland. Jahr für Jahr besuchen ganze Gruppen reisender Hisbollah-Kader aus dem Libanon die schiitischen Moscheen und touren durch das Land. Nicht allein in seelsorgerischer Absicht, befürchten die deutschen Sicherheitsbehörden. "Das sind nicht nur Parteimitglieder der Hisbollah, das sind auch Mitglieder des militärischen Arms der Terrororganisation", sagt der nordrhein-westfälische Sicherheitsbeamte. Er beklagt, daß die Hisbollah noch immer nicht in Gänze auf der Terrorliste der Europäischen Union steht. Lediglich der militärische Zweig der schiitischen Partei Gottes gilt der EU seit dem 10. März 2005 als terroristisch.


    Knapp 1000 potentiell gewaltbereite Hisbollah-Aktivisten hat der deutsche Verfassungsschutz im Land ausgemacht. "Wir reden zwar im Moment immer noch nur von einer allgemeinen Gefährdungslage, das könnte aber sehr schnell kippen", sagt der nordrhein-westfälische Verfassungsschützer.


    Je mehr die Lage im Libanon eskaliert, desto unruhiger wird die schiitische Gemeinde in Deutschland. "Noch gibt es nur Mahnwachen und Demonstrationen. Wenn die Israelis aber beispielsweise den Führer der Hisbollah, Scheich Nasrallah, exekutieren, dann könnten wir den Terror im Land haben", befürchtet der Beamte.


    (Quelle: http://www.welt.de)




  2. #2
    annwn
    Gast

    Re: Hoher Besuch





    >Als emsige Weltleserin, ist mir heute folgender Artikel aufgefallen.


    Und prompt muss es auch im Forum knallen.

    Denn Kriegsgeschreih und diese Dinge

    muss ich unter Leute bringe'.


    ;-)

  3. #3
    Paulina
    Gast

    Re: Hoher Besuch


    >>Als emsige Weltleserin, ist mir heute folgender Artikel aufgefallen.

    >Und prompt muss es auch im Forum knallen.

    >Denn Kriegsgeschreih und diese Dinge

    >muss ich unter Leute bringe'.

    >;-)


    ja aber Worte sind doch nun mal die besseren Waffen, ob gesprochen oder geschrieben. Worte können auch verletzen, noch unaussprechlicher als manche Schreckschusspistolen oder Pfeffergas! Solche Fleischwunden heilen nämlich. Und bei den Worten sinds nicht immer nur die in der hohen, schrillen, lauten Tonlage, die rohen, groben, die gar niedere Vulgär- und Fäkalsprache. Hat dir schon mal jemand fette Henne, doofe Kuh oder Pumuckel zugezischelt, dir böse Kinder "FEUERMELDER! FEUERMELDER! FEUERMELDER!" hinterhergerufen, nen hässlicher ekliger Typ leise "Hallo? Haste mal 5 Minuten Zeit?" ins Ohr geflüstert oder "Wieviel du kosten?" Wo dir schon das Messer in der Hose aufklappt ohne das auch nur ein Finger gerührt wurde?


    Ich finde, Worte sind manchmal weitaus gefährlicher als Waffen. Ne entsicherte Knarre, (also ne Wasserpistole) in deren Lauf du blickst, könnt ich wieder wegstecken. Aber Worte sind gesprochen wie abgefeuerte Munition, jaha! So ist das nämlisch. Und wenn die superschlauen erwachsenen Machtmenschen, Geldgeilen und Ölverwalter bald gar furchtbar diplomatisch und zum gegenseitigen Nutzen damit umgehen, also mit Worten, dann wird vielleicht bald Frieden auf der Welt.


    ;)

    lg und sonnige Sonntagsgrüße

    das Paulinchen



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