Ergebnis 1 bis 4 von 4

Thema: Wat is ´n Seele?

  1. #1
    kohle
    Gast

    Wat is ´n Seele?


    Betrachtung der Seele


    Vers 28 des Kapitels 2 der Bhagavad-Gita lautet:

    „Einige betrachten die Seele als wunderbar; einige beschreiben sie als wunderbar, und einige hören, sie sei wunderbar, wohingegen andere, selbst nachdem sie von ihr gehört haben, sie überhaupt nicht verstehen können.


    Getäuscht von materiellen Werten befassen wir uns mit der Befriedigung unserer Sinne. Für unser eigenes Verständnis nehmen wir uns wenig Zeit. Ohne dieses Selbstverständnis finden wir jedoch keinen Lebenssinn. Das Verständnis zu unserer Seele muss selbst gelebt und erfahren werden. Die Beschreibung der Beziehungen der Seele in Schriften und Vorträgen ist hilfreich, reicht aber als passive Beschäftigung nicht aus. Die Ablenkung unseres inneren Focus durch unsere Sinne ist einfach zu groß.

    Eine Betrachtung der Seele kann nur in innerer Neutralität erfolgen, wenn die Sinne nicht dazwischen funken. Diese Neutralität stellt sich nur in der Stille und in der Atmosphäre eines reinen Ätherfeldes ein. In der Natur empfinden wir diese Reinheit. Kirchen werden zu diesem Zweck bereits mit der Grundsteinlegung und beim Bau durch Einweihung polarisiert, damit reine Äther angezogen werden. Diese Reinigung wird später rituell aufrechterhalten. In Ausrichtung auf Krsna polarisiert der Mensch bereits sein Ätherfeld und das seiner Umgebung.

    Unter diesen Voraussetzungen ist eine Betrachtung der Seele möglich. Die Betrachtung erfolgt weder über die Sinne noch über ausschmückende Gedanken. Allein das Bewusstsein betrachtet den Dialog mit der Seele. In diesem Seelenbewusstsein findet der Dialog zwischen Hermes Trismegistos und Pymander (der Seele) statt. Die Psalmen Davids sind ebenfalls solche Betrachtungen. Nur ein Gebet im Betrachtungszustand der Seele führt zu Gott. Schalten sich in diese Betrachtung Vorstellungen der Sinne und Gedanken ein, so krümmt sich das Seelenbewusstsein in Richtung Persönlichkeitsbewusstsein.

    Der Krsna-Anhänger richtet anfangs seine Persönlichkeitsbewusstsein (etwas anderes kennt er noch nicht) auf Krsna aus und chantet. Analog dazu richtet der Christ sein tägliches Leben auf die Gott aus, indem er seiner Glaubenslehre folgt und betet. So kann das Herz rein werden und das Seelenbewusstsein, Christus / Krsna in ihm wachsen.


    Meint kohle



  2. #2
    the (un)known artist
    Gast

    Re: Wat is ´n Seele?


    >Betrachtung der Seele

    >Vers 28 des Kapitels 2 der Bhagavad-Gita lautet:

    >„Einige betrachten die Seele als wunderbar; einige beschreiben sie als wunderbar, und einige hören, sie sei wunderbar, wohingegen andere, selbst nachdem sie von ihr gehört haben, sie überhaupt nicht verstehen können.

    >Getäuscht von materiellen Werten befassen wir uns mit der Befriedigung unserer Sinne. Für unser eigenes Verständnis nehmen wir uns wenig Zeit. Ohne dieses Selbstverständnis finden wir jedoch keinen Lebenssinn. Das Verständnis zu unserer Seele muss selbst gelebt und erfahren werden. Die Beschreibung der Beziehungen der Seele in Schriften und Vorträgen ist hilfreich, reicht aber als passive Beschäftigung nicht aus. Die Ablenkung unseres inneren Focus durch unsere Sinne ist einfach zu groß.

    >Eine Betrachtung der Seele kann nur in innerer Neutralität erfolgen, wenn die Sinne nicht dazwischen funken. Diese Neutralität stellt sich nur in der Stille und in der Atmosphäre eines reinen Ätherfeldes ein. In der Natur empfinden wir diese Reinheit. Kirchen werden zu diesem Zweck bereits mit der Grundsteinlegung und beim Bau durch Einweihung polarisiert, damit reine Äther angezogen werden. Diese Reinigung wird später rituell aufrechterhalten. In Ausrichtung auf Krsna polarisiert der Mensch bereits sein Ätherfeld und das seiner Umgebung.

    >Unter diesen Voraussetzungen ist eine Betrachtung der Seele möglich. Die Betrachtung erfolgt weder über die Sinne noch über ausschmückende Gedanken. Allein das Bewusstsein betrachtet den Dialog mit der Seele. In diesem Seelenbewusstsein findet der Dialog zwischen Hermes Trismegistos und Pymander (der Seele) statt. Die Psalmen Davids sind ebenfalls solche Betrachtungen. Nur ein Gebet im Betrachtungszustand der Seele führt zu Gott. Schalten sich in diese Betrachtung Vorstellungen der Sinne und Gedanken ein, so krümmt sich das Seelenbewusstsein in Richtung Persönlichkeitsbewusstsein.

    >Der Krsna-Anhänger richtet anfangs seine Persönlichkeitsbewusstsein (etwas anderes kennt er noch nicht) auf Krsna aus und chantet. Analog dazu richtet der Christ sein tägliches Leben auf die Gott aus, indem er seiner Glaubenslehre folgt und betet. So kann das Herz rein werden und das Seelenbewusstsein, Christus / Krsna in ihm wachsen.

    >Meint kohle


    ich denke daß ich auch in äusserer unruhe die bedürfnisse meiner seele begreifen kann...ich finde "geheiligte orte" oder ruhepole ziemlich überflüssig, denn es reicht doch wenn ich lediglich auf die signale meiner seele achte und danach handle...

    ...einen ort ohne sinneseindrücke kann es nicht geben, denn selbst eine kahle kapelle oder ein leerer raum rufen eindrücke hervor dir mich beeinflussen. demzufolge gehe ich davon aus, daß im grunde genommen eigentlich nur eine totale reizüberflutung zu einer freiheit von sinneseindrücken führen kann...


    mein ich *g*

  3. #3
    kohle
    Gast

    Re: Wat is ´n Seele?


    hallo Artist


    >>Betrachtung der Seele

    >>Vers 28 des Kapitels 2 der Bhagavad-Gita lautet:

    >>„Einige betrachten die Seele als wunderbar; einige beschreiben sie als wunderbar, und einige hören, sie sei wunderbar, wohingegen andere, selbst nachdem sie von ihr gehört haben, sie überhaupt nicht verstehen können.

    >>Getäuscht von materiellen Werten befassen wir uns mit der Befriedigung unserer Sinne. Für unser eigenes Verständnis nehmen wir uns wenig Zeit. Ohne dieses Selbstverständnis finden wir jedoch keinen Lebenssinn. Das Verständnis zu unserer Seele muss selbst gelebt und erfahren werden. Die Beschreibung der Beziehungen der Seele in Schriften und Vorträgen ist hilfreich, reicht aber als passive Beschäftigung nicht aus. Die Ablenkung unseres inneren Focus durch unsere Sinne ist einfach zu groß.

    >>Eine Betrachtung der Seele kann nur in innerer Neutralität erfolgen, wenn die Sinne nicht dazwischen funken. Diese Neutralität stellt sich nur in der Stille und in der Atmosphäre eines reinen Ätherfeldes ein. In der Natur empfinden wir diese Reinheit. Kirchen werden zu diesem Zweck bereits mit der Grundsteinlegung und beim Bau durch Einweihung polarisiert, damit reine Äther angezogen werden. Diese Reinigung wird später rituell aufrechterhalten. In Ausrichtung auf Krsna polarisiert der Mensch bereits sein Ätherfeld und das seiner Umgebung.

    >Unter diesen Voraussetzungen ist eine Betrachtung der Seele möglich. Die Betrachtung erfolgt weder über die Sinne noch über ausschmückende Gedanken. Allein das Bewusstsein betrachtet den Dialog mit der Seele. In diesem Seelenbewusstsein findet der Dialog zwischen Hermes Trismegistos und Pymander (der Seele) statt. Die Psalmen Davids sind ebenfalls solche Betrachtungen. Nur ein Gebet im Betrachtungszustand der Seele führt zu Gott. Schalten sich in diese Betrachtung Vorstellungen der Sinne und Gedanken ein, so krümmt sich das Seelenbewusstsein in Richtung Persönlichkeitsbewusstsein.

    >>Der Krsna-Anhänger richtet anfangs seine Persönlichkeitsbewusstsein (etwas anderes kennt er noch nicht) auf Krsna aus und chantet. Analog dazu richtet der Christ sein tägliches Leben auf die Gott aus, indem er seiner Glaubenslehre folgt und betet. So kann das Herz rein werden und das Seelenbewusstsein, Christus / Krsna in ihm wachsen.


    >>Meint kohle


    >ich denke daß ich auch in äusserer unruhe die bedürfnisse meiner seele begreifen kann...ich finde "geheiligte orte" oder ruhepole ziemlich überflüssig, denn es reicht doch wenn ich lediglich auf die signale meiner seele achte und danach handle...

    >...einen ort ohne sinneseindrücke kann es nicht geben, denn selbst eine kahle kapelle oder ein leerer raum rufen eindrücke hervor dir mich beeinflussen. demzufolge gehe ich davon aus, daß im grunde genommen eigentlich nur eine totale reizüberflutung zu einer freiheit von sinneseindrücken führen kann...

    mein ich *g*


    Danke für diesen Hinweis. Er verfeinert den seelischen Evolutionsgedanken. Wobei es hier nicht um einen Glauben sondern um ein Denk-Konzept geht. Meine Idee dazu:


    Einen Ort ohne Sinneseindrücke gibt es nicht. Es gibt nichts absolutes. Aber es gibt Unterschiede in der Intensität. Die Bedürfnisse der Seele werden mir als Persönlichkeit durch Lebensäther vermittelt. Kosmische Strahlung polarisiert und vermitteln Eindrücke. In turbulenten Äthern der Reizüberflutung lebt die Seele aus deren Qualität. Es sei denn sie lebt bereits aus höheren Lichtäthern und hat zu den geringeren Vibrationen keine Resonanz mehr. Das trifft bei mir noch nicht zu. Es entwickelt sich prozessmäßig dahin. Die Seele lernt wie ein Schwan, aus dem Schlamm niederer Äther reines Wasser (des Lebens) herauszufiltern.


    Es ist für mich auch denkbar, dass die Seele in Dir zu höheren Ätherschwingen (noch) nicht in Resonanz geht. Dann zieht sie die turbulenten Äther an und konfiguriert den Bewusstseinzustand Deiner Persönlichkeit. Möglicherweise drängt sie Deine Persönlichkeit zu heftigen Lebensbewegungen, um eben darin Erfahrung zu sammeln.


    Ich denke, dass auch die Seele in mir solche Erfahrungen ansammelte und sich damit nun aus der Dualität verabschieden will. Nur, hä, die Persönlichkeit will weitermachen – stur wie ein Esel. Das ist eine diffiziele Dressur. Die Persönlichkeit lernt (wie mein Hund) an der Leine der Seele zu laufen. Die Leine ist nicht so straff, wie Dogmatiker es erzwingen wollen. Aber auch nur soviel Leinenspiel, dass die Persönlichkeit der Seele nicht davonrast.


    Soviel Phantasie also zu Deinem anregenden Gedanken.


    Namaste,


    die Seele in mir grüßt die Seele in Dir


    kohlchen



  4. #4
    Forenmasterprogram
    Gast

    Re: Wat is ´n Seele?


    Hallo Kohle,




    dazu kleiner Ratiowahn am Rande:


    im Jahre 1907 stellte der amerikanische Arzt Duncan MacDougall in einem Experiment fest, dass Menschen im Augenblick des Todes um 21 Gramm leichter werden. Daraus schloss er, dass die Seele des Menschen genau so viel wiegen muss.


    So etwas bringt auch nur die dogmatisch automatisierte Autokratie der Moderne hervor.


    :-)

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