Hinduismus als Wiege des Buddhismus.
Aus dem Wassermann – Evangelium von Levi H. Dowling, Kapitel10, Verse 1 bis 15.
Wiederum lehrt Elihu und spricht:
1 Bestechlich wurden Indiens Priester, und vergessen war Gott Brahma in den Straßen. In den Staub getreten war das Recht des Volkes.
2 Einer kam, ein großer Meister und ein Buddha der Erleuchtung, der von Reichtum, Gold und Ehren Abschied nahm, und in der Einsamkeit die Stille seiner Seele fand. Der Segen Gottes lag auf ihm.
3 Er predigte das Evangelium des hohen Lebens und belehrte Menschen, wie man Menschen achtet.
4 Keine Glaubenssätze über Götter lehrte er. Doch große Menschenkenntnis war ihm eigen. Deshalb war Gerechtigkeit, Wahrhaftigkeit und Liebe sein Bekenntnis.
5 Aus den Weisheitssprüchen Buddhas greife ich einige heraus:
6 Ein böses Wort ist Hass. Wenn dich ein Mitmensch haßt, beachte nicht den Haß. Mit Leichtigkeit verwandelst du den Hass in Liebe und Verzeihung, wenn du guten Willens bist, und die Verzeihung ist so groß und weit wie alle Himmel.
7 Gutes ist genug für alle da. Mit Gutem sollst du Schlechtes überwinden. Gib mit voller Hand, und schamrot wird der Geiz. Mit Wahrheit mach' die krummen Wege grade, die der Irrtum geht, denn Irrtum ist nichts anderes als Wahrheit irrgeleitet und verzerrt.
8 Wenn einer übel handelt oder übel redet, folgt der Schmerz ihm auf dem Fuß so sicher, wie das Wagenrad dem Lenker.
9 Wer sein Selbst besiegt, ist größer als der Held, der tausend Männer auf dem Schlachtfeld tötet.
10 Edel ist nur jener Mensch, der selber ist, was er von anderen als selbstverständlich annimmt.
11 Wenn einer dir ein Unrecht tut, dann gib ihm deine reinste Liebe, und er unterläßt es, schlecht zu sein, denn reine Liebe reinigt Herzen, die geliebt sind, wie auch Herzen, welche lieben.
12 In den heil'gen Büchern Indiens sind die Weisheitsworte Buddhas aufgezeichnet. Lest darin, denn sie sind Teil des Heil'gen Odems.



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