Gedanken zur Schöpfung


1. Mose 1,2

„und die Erde war wüst und leer, und es war finster auf der Tiefe; und der Geist Gottes schwebte auf dem Wasser.“


Die Genesis ist keine wissenschaftliche Abhandlung über die Entstehung der Erde vor unvorstellbaren Zeiten. Sie ist die geistige Grundlage für die Beziehung des Menschen zu Materie und Geist. Diese Grundlage des Lebens ist immer aktuell.


Durch die Schöpfung belebt der Geist die Materie (Wasser). Vermittler zwischen Geist und Materie ist die Seele. Doch die direkte Verbindung zwischen Geist und Seele ist in den meisten von uns Menschen bis heute unbelebt.


Wir Menschen sind nicht in der Lage, diese Verbindung aus eigener Kraft herzustellen. In Johannes 1,2 (Die Hochzeit zu Kana) wird Wasser zu Wein verwandelt. Es ist eine Veredelung des Wassers, denn Wein besteht bekanntlich zum großen Teil aus Wasser.


Ebenso gibt es eine Veredelung, eine Durchdringung der Materie durch den Geist. Auch in uns Erdenmenschen kann sich der Geist als Lebenselixier einsenken. Möglich ist dies nur durch eine „Hochzeit“, in der Christus unser „Bräutigam“ wird. Das ist für mich die Botschaft der Bibel.


Soweit meine Auslegung der Bibel hierzu. Den Wunsch des Menschen nach der Verbindung mit dem Schöpfergeist finde ich im Buddhismus und im Hinduismus wieder. Es sind Religionen, die besonders mein Herz ansprechen. Die christliche „Sprache“ erscheint(nur)versteckter. Sie ist für mich als westlicher Mensch jedenfalls zeitnaher als die Mode-Esoterik.


Da der Geist jedoch über aller Materie schwebt, kann die Wahrheit auch überall gefunden werden. Voraussetzung ist, dass wir dem Bräutigam in uns begegnen, der uns diese Wunder zeigt.


Zu sonstigen geistigen Verbindungen kann ich nichts sagen. Jeder möge nach seiner Fasson selig werden, hat mal ein französicher König gesagt.


Meint kohle