Glaubenskraft


Vers 41 des Kapitels 2 der Bhagavad-Gita sagt in seiner Übersetzung und den Erläuterungen aus, dass der Pfad der Hingabe im Krsna-Bewusstsein entschlossen auf das eine Ziel gerichtet ist. Die Pfade der Unsicheren und Zweifler dagegen sind vielverzweigt.


Auf dem einen Pfad werden alle weltlichen Nöte, Sorgen und Ängste weniger und verschwinden. Seine Aufgaben erhält der krsna-bewusste Nachfolger aus erster Hand. Seine Handlungen werden nicht mehr durch die Unausweichlichkeit des Karmas bzw. eigener Gewohnheiten bedingt. Diese individuelle Erfahrung gibt unerschütterliche Gewissheit. Sie erst führt zu dem Vertrauen in Krsna, welches als eine bislang unbekannte Qualität des Glaubens erlebt wird. Dieser Glaube ist ein ununterbrochener Kraftstrom, dem sich der Krsna-Nachfolger durch seine eigene Lebenshaltung öffnet. Er entsteht aus aktivem Leben und ist nicht das Fürwahrhalten theoretischer Glaubenssätze oder die Entzückung darüber.

Der Krsna-Nachfolger lebt dann aus seinem seelischen Bewusstsein. Er lebt nicht mehr nach seiner körperlichen und weltlichen Auffassung.


Krsna-Bewusstsein wird im christlichen Sprachgebrauch als Christus-Bewusstsein bezeichnet. Die esoterische Mundart bezeichnet es als Selbst-Bewusstsein. Die Deutung dieser Bewusstseins-Inhalte ist vielfach und vage. Nur ihr Erleben ist einheitlich und klar.


Meint kohle