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Der Krieger und sein Schwert


Es war einmal ein Krieger, und er lebte am heutigen Tag. Für den Frieden in der Welt wollte er all seine Kraft und all sein Können einsetzen. Geschickt lernte er sein Schwert zu führen, denn er erkannte und spürte die Macht, die es ihm verlieh. Er verbrachte viel Zeit damit, die Klinge seiner Waffe zu pflegen, bis sie scharf wurde wie eine Sense, und er polierte sie, bis sie in der Sonne glitzerte wie ein Diamant. Doch je schärfer seine Klinge wurde, desto schneller und leichter verletzte er sich selbst an ihr. Nun hatte er nichts anderes als den Umgang mit seiner Waffe jemals gelernt und gesehen, und so kam er logischerweise auf die Idee, mit seiner Klinge, die sich in jeder Lebenslage so gut bewährt hat, seine eigenen Wunden und Verletzungen zu heilen zu versuchen.

Wie jedermann leicht einsieht, scheiterte er an diesem Versuch, ja seine Wunden wurden immer tiefer, und sie bluteten immer mehr.

So mußte unser Krieger den Medizinmann aufsuchen, und ihn um ein Mittel gegen die Schmerzen bitten. Er bekam es, nahm es ein, es wirkte, und die Schmerzen waren erst einmal weg. Das Mittel aber betäubte ihn, und so lag er krank in seinem Bette, während das Schwert neben ihm lag, und langsam dahinrostete. Schon nach kurzer Zeit hatte es seine scharfe Schneide eingebüßt, und sein Glanz war dahin. So wurde er wieder einigermaßen gesund, die Wunden verheilten, und an dem stumpfen Schwert konnte er sich nun auch nicht mehr so leicht verletzen. Nun konnte er von neuem beginnen, sein Schwert zu polieren und zu schleifen.

Diesen Kreislauf, in den er hier geraten war, hatte er nun schon mehrmals durchlaufen. Nun versuchte er also, gegen diesen Kreislauf zu kämpfen.

Er kam wieder und wieder an den Punkt, an dem er gegen sich selbst kämpfte, tapfer ertrug er den Schmerz, den er sich selbst zufügte und er spürte auch die perverse Lust, die er dabei empfand. Auf einmal sah er sein Spiegelbild in der blankpolierten Fläche seiner Klinge (welche die Klinge seines Verstandes war). Augenblicklich begriff er die Illusion, die sein Spiegelbild anrichtete, und in diesem Moment legte er sein Schwert beiseite.

Ein tiefer Zustand des Friedens bemächtigte sich seiner, zum ersten Mal in seinem Leben war Frieden in ihm.

Dann arbeitete er wieder daran, sein Schwert zu schleifen. Immer wenn er unachtsam war, legte er es beiseite, um sich nicht zu verletzen. So konnte er es riskieren, seine Waffe zur mächtigsten und schärfsten Waffe der ganzen Umgebung werden zu lassen.

Schließlich nahm er seine Waffe wieder auf, und zog hinaus in die Welt. Ohne sich noch ein einziges Mal umzudrehen, kämpfte er sein Leben lang mit all seiner Macht für den Frieden.


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Für die zufällig Vorüberlesenden empfehle ich: Weiter unten gibt es einen Text unter den Überschrift: Aufklärung. Ein Beweisführungsversuch ist unter Energie-Rechnung 1+2 und Kalkulationen zu finden. Prüfen Sie doch mal unvoreingenommen, ob es wahr sein kann.