Ergebnis 1 bis 3 von 3

Thema: @One Moment Badgirl

  1. #1
    J/N
    Gast

    @One Moment Badgirl


    Guck, da isser. Der Artikel.


    Nach zwei Tagen praktisch ununterbrochenen Computerspiels ist ein südkoreanischer Mann an Herzversagen gestorben. Er hatte erst kurz zuvor seinen Job gekündigt, um mehr Zeit zum Spielen zu haben.


    Realitätsverlust: Verloren im Cyberspace.


    Seoul - Südkorea ist das Mekka der Computerspieler. In kaum einem anderen Land wird mehr gespielt. Die südkoreanische Firma Samsung fördert den sogenannten E-Sport mit viel Geld - als Hauptsponsor der World Cyber Games. Doch die Spielebegeisterung hat auch ihre Schattenseiten. Jetzt starb sogar ein 28-jähriger Mann nach einer mehr als zwei Tage dauernden Spielsession. Der Mann habe in einem Internetcafe in der Stadt Taegu im Südosten des Landes Kriegsspiele im Internet gespielt, teilte die Polizei heute mit. 50 Stunden lang habe er seinen Platz vor dem Computer nur verlassen, um zur Toilette zu gehen und kurze Nickerchen auf einem provisorischen Bett einzulegen. "Wir gehen davon aus, dass er an Erschöpfung starb", sagte ein Polizeisprecher.


    Die Zeitung "JoongAng Ilbo" berichtete, der Mann habe vor kurzem seine Stelle gekündigt, um mehr Zeit für Computerspiele zu haben. Dies hätten ehemalige Kollegen sowie Mitarbeiter des Internetcafes bestätigt.


    Nachdem ihr Sohn nicht wie geplant nach Hause zurückgekehrt war, hatte seine Mutter nach ihm suchen lassen. Als ihn schließlich ehemalige Arbeitskollegen in dem Internetcafe antrafen, erklärte der Spielsüchtige, er wolle nur noch das eine Game beenden und dann nach Hause kommen. Wenige Minuten später sei der Mann gestorben, heißt es in der Zeitung "JoongAng Ilbo".


    (Quelle: gmx.de)

  2. #2
    One Moment Badgirl
    Gast

    Re: @One Moment Badgirl


    "hüpf, hüpf, hüpf"

    "meld"

    "ich kann auch noch meine Variante dazu senfen"

    Mittwoch, 10. August 2005

    Zwei Tage vorm Computer

    PC-Spieler fällt tot um



    Seine Spielsucht vor dem Computer ist einem 28-jährigen Südkoreaner zum Verhängnis geworden. Nach 49 Stunden ununterbrochenen Spielens in einem Internetcafé in der südlichen Stadt Daegu brach der Mann in der vergangenen Woche vor dem Bildschirm zusammen und starb, berichteten koreanische Zeitungen am Mittwoch. Er habe zwei Tage nicht geschlafen und gegessen. Die Ärzte vermuteten, dass er einem Herzinfarkt erlag.



    Am Abend des 3. August habe er sich hingesetzt, um das beliebte Kriegsspiel "Starcraft" zu spielen und sei dann nicht mehr aufgestanden. Am Freitag sei er zusammengebrochen. Von seinem letzten Arbeitgeber sei er entlassen worden, weil er sich zu lange mit Computerspielen abgegeben habe.



    In Südkorea ist es nicht der erste Fall, in dem ein "Online-Gamer" nach langem Spielen einen plötzlichen Schwächeanfall erlitten hat. "Nach Glücksspielsucht, Alkohol- und Drogensucht müssen wir der Kategorie ein neues Wort hinzufügen: "Onlinesucht", schrieb die Zeitung "Donga-Ilbo".



  3. #3
    J/N
    Gast

    Re: @One Moment Badgirl


    >"hüpf, hüpf, hüpf"

    >"meld"

    >"ich kann auch noch meine Variante dazu senfen"


    *ggg* Na der farblose bzw. Verblichene kann ja nicht mehr gefragt werden. Wahrscheinlich waren die Zeitungsfredis nicht richtig informiert. Wie's meistens ist, der eine sagts so, der andre sagts so und dann sind mal eben die Tatsachen falsch. Ich glaub, kann man auch nicht verallgemeinern, daß man vom Onlinesein sterben kann. Die einen essen selbstvergessen Chips und Marmeladenbrote nebenher, bis die Tastatur klemmt und das Tippen nicht mehr funktioniert, drehn sich nen Joint oder schütten sich die Birne mit Alkohol zu und andre vergessen sich selber, in dem sie ihre Bedürfnisse vernachlässigen und vergessen, weil das am Joystick umherfuhrwerken wichtiger geworden is als sie selber und auch kein angemessner Ausgleich da ist. Ich wette bei einigen Spielesüchtigen kriegen die verhassten auch noch die Namen derer, die sie ganz besonders mögen oder eben nicht mögen und dann werden die ganzen unterdrückten Aggressionen rausgelassen, der Joystick nach links und rechts geknüppelt, der Rechner nen Tritt mitm Fuß alles das, was man vor Wut runtergeschluckt und nicht ausgesprochen hat oder es mußte, weil keine andre Gelegenheit dazu dagewesen ist. Den Chef zum Beispiel nach ner Gehaltserhöhung zu fragen. Obwohl bei Betriebsfeiern ja meistens die Gelegenheit dazu da ist. Volltrunken natürlich, wenn das Maß längst voll ist, wird Herr Mausgrau dann zur Bestie so nach dem Motto, was sie schon immer mal sagen wollten, aber nicht zu fragen wagten. ;))


    Ich mein Schattenseiten von Computerspielen, Onlinesein usw. hin und her, die Gewalt is schnell verteufelt, andrerseits ist die Suchtgefahr grade bei denen da, die tagtäglich und immer vor der Glotze sitzen und ihr täglich Brot damit verdienen, sind ja nicht nur IT'ler, sondern ganze Online-Firmen, die aus dem Boden gestampft wurden und die's im Grunde genommen gar nicht gibt außer im Computer, also wo die Seßhaftigkeit, die Geschäftsräume fehlen.


    Es gab da vor einigen Jahren mal nen Streifen im TV mit Sandra Bullock. Ihre Existenz ist von andren ausgelöscht worden, die sich in die Programme der Behörden eingehackt haben. Ich weiß gar nich mehr wie der hieß, der Film. Kommt aber demnächst wieder im Fernsehen. Ich glaub den guck ich mir nochmal an. Die Idee fand ich irgendwie erschreckend.


    P.S. Den Informationscharakter von Veröffentlichungen hatte ich vorhin noch vergessen. Gehört noch mit dazu. :)



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