Tiefschlaf
Sehr schön wird in den Upanishaden das Wachen und Träumen mit unserem Tiefschlaf verglichen. Nachstehend meine Gedanken dazu:
Der Tiefschlaf ist traumlos und ohne Wachbewusstsein. In ihm sind alle Erfahrungen gesammelt. Eindrücke aus dem Wachen und Träumen werden hinzugefügt, gemessen und verglichen. Auf pychischer Ebene diszipliniert uns das Gewissen. Das Verarbeiten der Eindrücke im Tiefschlag wirkt als seelische Instanz wie ein Tribunal. Aus dem Vergleich unserer inneren Erfahrungssammlung mit den Eindrücken des vorherigen Wach- und Traumzustands ergibt sich der Ansporn für die Aufgaben des nächsten Tages, also des nächsten Wachzustandes. Nach dem Durchlauf dieser Wach- und anschließenden Traumphase werden die Früchte unseres Handelns erneut mit unserer Erfahrungssammlung im Tiefschlaf verglichen. So vereinigen sich Wach- und Traumerfahrungen im Tiefschlaf. Dadurch offenbaren sich aus unserem Tiefschlaf die Aufgaben für den nächsten Tag in unser Wachbewusstsein. Das Gewahrwerden dieser Aufgaben hängt wiederum von unserem Wach- und Traumbewusstsein ab.
Desweiteren wird in den Upanishaden das AUM mit diesen drei Bewusstseinsarten verglichen. A als Wachbewusstsein, U als Unterbewusstsein, Traum und M als vereinigendes Gleichgewicht beider.
Einen guten Tag und eine gute Nacht Euch allen
kohlchen



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