Gewissensbisse
In den Erläuterungen zu Vers 9 des Kapitels 2 der Bhagavad-Gita sagt Arjuna zu Krsna, dass er dessen Auftrag, zu kämpfen, nicht annehmen könne. Trotzdem versichert er jedoch seine Loyalität Krsna gegenüber.
Kein Mench wähnt sich immer in der Lage, den Geboten Krsnas zu folgen, weil die eigenen inneren Widerstände groß und beharrlich sind. Um in solch einer Schwäche nicht irgendwelchen Selbstvorwürfen zu erliegen und in Unwürde zu fallen, hilft ihm die Glaubenskraft an Krsna. Die Gnade und Erhebung dieser Kraft hilft uns nach jedem Straucheln wieder aufzustehen. Das ist der Weg des Überwindens, Hinfallens und Wiederaufstehens. Hierzu reicht uns in jeder Lebenslage die geistige Kette selbstloser Helfer die erforderliche Kraft. Es gilt, diesem inneren Geschenk geöffnet zu bleiben. Dann wandelt sich Kummer in Glaubensfreude um. Aus eigener Kraft konnte Arjuna seine Wertvorstellungen nicht überwinden. Durch seine Verbundenheit zu Krsna kann er jedoch dessen heilende Kräfte empfangen. Die schwere Depression löst sich dann in Licht auf, so als wäre sie nie dagewesen.
Dieses Beispiel der Schlacht bei Kuruksetra macht deutlich, dass auch die engsten dualistischen Abhängigkeiten durch die Liebeskraft Krsnas in uns gekappt werden. Diese Kraft löst jede Abweichung auf. Wer sich ihr hingeben kann, erlebt die Freude innerer Verwandlung. Wer als Krsna – Anhänger diese Kraft (aus welchen Gründen auch immer) nicht annimmt, wird von ihr angegriffen werden. Ganz zuletzt wird uns auch jede Vorstellung von Krsna genommen, welche uns bis dahin als Hilfe auf dem Pfad dient.
Meint kohlchen



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