Ergebnis 1 bis 8 von 8

Thema: Das Universum in Dir

  1. #1
    kohle
    Gast

    Das Universum in Dir


    Der Kosmos ist in Dir


    Im letzten Jahrhundert wurden die Grundlagen für zwei fundamentale Theorien gelegt. Es handelt sich um die Allgemeine Relativitätstheorie und die Quantentheorie.

    Albert Einstein stellte die Relativitätstheorie auf. Sie konnte inzwischen in einigen Teilen bewiesen werden. Einstein entwickelte sowohl eine spezielle Relativitätstheorie als auch die Allgemeine Relativitätstheorie. In der speziellen Relativitätstheorie wird nachgewiesen, dass die Lichtgeschwindigkeit eine absolute Größe ist, die von keiner Materie erreicht werden kann.


    Die Allgemeine Relativitätstheorie wollte Einstein nach dem Prinzip formulieren, dass es keinen leeren Raum gibt. Das Ergebnis war dann aber eine Theorie, in der Raum und Zeit von der Materie wesentlich mitbestimmt werden. Wegen der untrennbaren Einheit von Raum und Zeit wird von einer Raumzeit gesprochen. Inzwischen wird die Relativitätstheorie durch die Urteilchen- und Chaostheorie schon wieder in Frage gestellt.


    Nach Einstein krümmt sich in der Nähe großer Massen von Materie die Raumzeit. Diese Verzerrung der Raumzeit bemerken wir als Schwerkraft. Mit der Größe und Dichte der Masse eines Himmelskörpers nimmt die Raumzeitkrümmung zu. Mit der Zunahme an masse läuft auf einem Himmelkörper die Zeit langsamer ab. Auf jedem Himmelskörper gehen also die Uhren anders. Durch den gegenseitigen Einfluss von Raum, Zeit und Materie erscheint dem Betrachter, der auf einem x-beliebigigen Himmelskörper steht, dieser als das Zentrum des ihn umgebenden Universums. Dieser Effekt veranlasste die Menschen bis in die Neuzeit hinein zu glauben, dass die Erde die Mitte des Weltalls ist. Durch seine Lage bildet jeder Himmelskörper somit einen einmaligen Bezugspunkt in der ihn umgebenden Sternenschar.


    Den Einfluss der umgebenden Gestirne auf unser Leben bemüht sich die Astrologie seit Jahrtausenden zu analysieren. Für die Diagnosen wird die Lage verschiedener Himmelskörper zueinander innerhalb bestimmter Zeiträume beobachtet. Nach der Begriffswelt der Relativitätstheorie untersucht die astrologische Wissenschaft also den kosmischen Einfluss von Raum, Zeit und Materie auf das Leben der Erde. Für die Deutung der Einflüsse werden neben den Himmelskörpern unseres Sonnensystems insbesondere die zodiakalen Tierkreiszeichen zu Hilfe genommen. Der zodiakale Tierkreis besteht aus Sternbildern der Milchstraße, welche die Erde wie einen weit entfernten Gürtel umfassen. Dieser Ring von Himmelskörpern charakterisiert mit seinen Einstrahlungen die Lebensabläufe auf der Erde. Auf jedem Himmelskörper gestaltet sich das Leben entsprechend seiner kosmischen Lage anders.


    Einerseits ist das Universum also mit einer schillernden Vielzahl von Lebensmöglichkeiten bestückt. Die ständige Änderung von Raum, Zeit und Materie hat im nicht stillstehenden kosmischen Uhrwerk nur eines gemeinsam – die Unruhe. Raum, Zeit und Materie sind unvereinbar mit Unendlichkeit, Ewigkeit und absoluter Ruhe. Unser Wunsch danach kann an keinem Ort und zu keiner Zeit im Umfeld dieses Lebens hier erfüllt werden. Suchen wir hiernach in unserem Inneren, so begegnet uns auch hier ein Universum mit den gleichen Gesetzmäßigkeiten. Vorstellungen aus Gedankenbildern halten uns innerlich ebenso in Bewegung wie die Einstrahlung der Gestirne aus dem Universum.


    Wer sich diesen Mückenschwärmen kreisender Gedanken entziehen will, merkt deutlich: Nicht ich lebe, sondern ich werde gelebt. „Innen wie außen“, so weist uns Hermes Trismegistos auf diese Spiegelung unserer Psyche in der Außenwelt hin. Sowohl das Leben der Erde als auch jedes seiner Geschöpfe wird durch den Einfluss von Raum, Zeit und Stoff bewegt. Analog zum uns umgebenden Universum kann auch von einem Mini-Kosmos in uns gesprochen werden. In unserem eigenen kosmischen System sind es karmische Brennpunkte, die unser Leben weitgehend bestimmen. Diese Brennpunkte sind dem Sternenhimmel der Tierkreiszeichen vergleichbar. Die Sterne unseres inneren Kosmos entstanden in vorausgegangenen Leben durch die Verhaftung mit der Materie in Raum und Zeit.


    Wir sind innen wie außen zum Spielball ständig ändernder kosmischer Einflüsse geworden. Als deren Marionetten können wir uns ihren Wirkungen nicht entziehen. Die Welt bietet uns Unruhe und Bewegtheit, aber keine Lösung, wie wir uns daraus befreien. Die Bibel schreibt dazu, dass das unbewegliche Königreich nicht von dieser Welt ist. Denn weder Raum noch Zeit oder Materie können wegen ihrer Veränderlichkeit daran teilhaben. Was uns in dieser Welt auch begegnet, es kann lediglich ein Wegweiser zum Reich Gottes sein. Was wir mit unseren Sinnen wahrnehmen und innerlich erkennen ist wichtig für unsere Entwicklung dorthin. Sobald wir jedoch an unseren Vorstellungen festhalten, erliegen wir den Täuschungen des Stoffes in Raum und Zeit.

    Die Tür zum unbeweglichen Königreich führt nur über jenen Berührungspunkt im Herzen, welches in den Religionen als das Christusprinzip oder die Lotosblüte Buddhas angedeutet wird. Es ist ein anatomisch nicht zu ortender Quell aus dem unbeweglichen Königreich und ist nicht den Gesetzen dieser Welt unterworfen. Es unterliegt nicht wie Raum und Zeit den Einflüssen der Materie und wird von dieser Welt nicht wahrgenommen.


    Nicht wir können in das unbewegliche Königreich eingehen. Wir können die Wege für Christus rechtmachen, dass er in uns kommt. Denn keiner kommt zum Vater, denn durch ihn.


    Meint kohlchen



  2. #2
    Paulina
    Gast

    Kommse rein...


    ... könnse rausgucken :)


    Fazit: Die Welt da draußen, wird meistens so wahr genommen, wie sie von innen, empfunden, gehört, gesehen, interpretiert und bewertet wird. Entweder gut oder böse, manchmal das eine und das andre, oder keins von beidem, faktisch jenseits von Gut und Böse. Das eine ums andre mal ist sie nicht so wie sie scheint, wenns da nich die Beweislagen gäbe in Form von Physik, Chemie, Mathematik, praktisch all das, wovon die graue Masse da drinnen Gebrauch macht, um das und die da draussen und das drumherum zu kapischen.


    Also mir gefällt mein Fazit :sfg


    Liebste Grüße

    Paulina@Herz-Schlag.de

  3. #3
    Tulpe
    Gast

    Re:frain


    مرØ*با ,


    seh ich ähnlich aber nicht genau so.



  4. #4
    Paulina
    Gast

    Augenschließt...


    >مرØ*با ,

    >seh ich ähnlich aber nicht genau so.


    ... und die holländisch gelbe Tulpe anschnüppert. Ich kann dich gut riechen ;-) Wie siehstns dann? Weißt du eigentlich, ob Stanislaw der Le(h)mige noch lebt? Ich find seine Geschichten (wenn ich von dem utopischen Rotz abseh) ziemlich schön. Herrje, der gute ohle Mann könnt einem bestimmt arg viel über kostbare Lebenszeit u.ä. Berechnungen erzählen.


    Zwei Seelen wohnen ach in meiner Brust.

    Nostalgisch verklärt dreinblicket :fg


    Liebe Grüße

    Paulina@Blütezeit.de



  5. #5
    ergonomie in vertreung für tulpe
    Gast

    Re: Augenschließt...


    >>مرØ*با ,

    >>seh ich ähnlich aber nicht genau so.

    >... und die holländisch gelbe Tulpe anschnüppert. Ich kann dich gut riechen ;-) Wie siehstns dann? Weißt du eigentlich, ob Stanislaw der Le(h)mige noch lebt? Ich find seine Geschichten (wenn ich von dem utopischen Rotz abseh) ziemlich schön. Herrje, der gute ohle Mann könnt einem bestimmt arg viel über kostbare Lebenszeit u.ä. Berechnungen erzählen.

    >Zwei Seelen wohnen ach in meiner Brust.

    >Nostalgisch verklärt dreinblicket :fg

    >Liebe Grüße

    >Paulina@Blütezeit.de


    Oh den stanislaw den gibts noch. ich soll dir ausrichten das er seine zwei hosen wiederhaben möchte aber wenns auch ohne geht is der bär weniger im wald gefangen als vom jäger erschossen.


    hab ürerigens auch gehört oder vielmehr gefühlt das der stanislaw was mit dem tod vom bruno zu tun hat, stand ja in der pilt zeitung (pilt dir deine eigne Meinung) und die is eben bekanntlicherweise glaupwürdig.


    Für mich ein klarer Fall von absatzpolitik in österberg und deutschland, werbekampagne für heckler & koch aber auf mich hört oder vielmehr fühlt ja keiner.


    Tulpe kommt nich raus zum spielen, erst am montauk wieder.


    bis weihnachten,


    ergonomie

  6. #6
    Programm Benonoi
    Gast

    Re: Das Universum in Dir


    Hallo Kohle


    >Nicht wir können in das unbewegliche Königreich eingehen. Wir können die Wege für Christus rechtmachen, dass er in uns kommt. Denn keiner kommt zum Vater, denn durch ihn.

    >Meint kohlchen


    Der letzte Satz ist unleugbar der einzige Satz, den Jesus niemals hätte sagen sollen - sofern er das überhaupt getan hat. Ausserdem sich mein Ego, es irgendwem rechtzumachen, ob Frau Schumacher vom Stockwerk über mir, noch Christus, zehn Stockwerke über mir. Du meinst hoffentlich das Christusprinzip oder wie auch immer in uns, dem wir es rechtmachen sollen. Wenn dann aber nicht wir in Gottes Königreich eingehen können, so frage ich mich, für wen dann das Ganze?


    Liebe Grüße,

    Ben



  7. #7
    kohle
    Gast

    Re: Das Universum in Dir


    Hallo Benmoy,





    >>Nicht wir können in das unbewegliche Königreich eingehen. Wir können die Wege für Christus rechtmachen, dass er in uns kommt. Denn keiner kommt zum Vater, denn durch ihn.


    >Der letzte Satz ist unleugbar der einzige Satz, den Jesus niemals hätte sagen sollen - sofern er das überhaupt getan hat.


    Bezogen auf Einsteins Theorie ist dieser Satz spirituell nicht wahr. Da die Raumzeitkrümmung unsere Sinne verdreht können wir die Wahrheit nicht verstehen.

    Mystisch kann ich mit meiner inneren Erfahrung den Satz deuten.

    In meiner irdischen Vorstellungswelt lebt der Satz als Mythos.


    Ich nehme mich in allen drei Ebenen wahr. Dieser Wahrnehmungen werden einfach erkannt. Die Antwort nach Gott sieht aus diesen drei Bewusstseinsebenen zur Zeit wie folgt aus.


    Spirituell ist die Liebe unpersönlich (da nicht anhaftend) immer erfahrbar. Jede Schlussfolgerung auf den Quell dieses Liebesstroms ist irrig. Denn Gott kann nicht in der Welt der Täuschung oder Raumzeitkrümmung erkannt werden. Der Quell der unpersönlichen Liebe = Agape ist unerschöpflich.


    Mystisch ist Gott in allem, denn er offenbart sich in jedem Wesen, Stein, Gedanken usw. arttypisch. Mit dem Herzen kann Gott überall erlebt (nicht gesehen) werden.


    Irdisch – Mythologisch tauche ich in den Strudel der täglichen Bewegtheiten ein. In diesem Netz der Täuschungen erfahre ich tätig.


    Die drei Ebenen sind einer Pyramide vergleichbar (fällt mir gerade so ein). Die Basis ist der Teppich auf dem ich in der Täuschung der Realität stehe. Das innere der Pyramide ist ein Labyrinth von Kammern, durch deren Inneres ich mich hindurchleben muss. Die Spitze der Pyramide ist oberhalb der Wolken und erst nach Erreichen erkennbar. Ihr Glanz kann den Menschen unterhalb der Wolken nicht vermittelt werden. Er kann nur mit Gleichnissen der Täuschung erahnt werden.


    Diese drei Ebenen umfassen aus meiner Sicht sämtliche Weltanschaulichkeiten von der versteinerten Orthodoxie bis zum alles relativierenden Atheismus. Das geistige Prinzip in mir wird es dann lebensführend, wenn die Türen zu diesen drei Ebenen öffne. Es ist gleichzeitig der Schlüssel dazu. Das nenne ich, die Wege vor dem Herrn rechtmachen. Die patriachalische Metapher dieses Satzes berührt mich nicht (mehr). Um durch solche theologisch belasteten Sprüche hindurch zu schauen, muss ich meine persönlichen Anhaftungen und Abneigungen dazu ausschwingen lassen. Dieser Prozess ist der Lebensweg durch die inneren Kammern der Pyramide (in mir). Der Kompass auf diesem Weg ist der Stern, dessen Lichtstrahl durch die Spitze der Pyramide in die innere Dunkelheit strahlt. Stimmt meine Ausrichtung auf den Zenith, dann erfahre ich das auch auf dem Viereck unter meinen Füßen, dem Fundament der Pyramide in der Wüste des Lebens.


    Es ist deshalb egal, welches der Millionen Bilder ich male und beschreibe. Wichtig ist der Stern, das Auge, welches meine Hand und meine Schritte führen.


    > Wenn dann aber nicht wir in Gottes Königreich eingehen können, so frage ich mich, für wen dann das Ganze?


    Nur für die Stillung des inneren Prinzips, dass mich als Sehn"sucht" nach vorne drängt und einen Lichtschimmer vor meine Füße wirft. Ich, mein Denken und Fühlen bleiben als Wüstenstaub in der Pyramide zurück.


    meitn kohlchen











    Meine Persönlichkeit kann nicht in Gottes Reich eingehen. Es sei denn, dass ich mich selbst und damit meine Persönlichkeit an Christus übergebe.




  8. #8
    Paulina
    Gast

    Re: Augenschließt...


    Hallo i.V. (ohne in die Wortgruppe gewürfeltes H) für Tulpe,


    sag mal, hast du ne Denkblockade und nen damit verbunden behindertes Sprachzentrum oder brauchst du nur ne Prothese? Ich mein für die Zähne. Da könnt dir geholfen werden. Tät sogar in der Familie bleiben. In meiner :)


    Dich bis Weinachten von mir zu verabschieden ist wie so manch andres ganz schön dreist. Ich mein, wer weiß ob ich bis dahin noch leb oder nich auf ner Bananenschale ausgerutscht bin und mirs Genick gebrochen hab. Ich hab zwar schon so manches überlebt, aber vielleicht sterben gerad solche Leut ganz banal.


    Naja. Nix für ungut.


    See you later, alligator.


    Paulina@laberrhabarber.de



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