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Thema: Wenn Kriege unvermeidlich werden

  1. #1
    kohle
    Gast

    Wenn Kriege unvermeidlich werden


    Wenn Kriege unvermeidlich werden


    Nach den Erläuterungen zu Vers 27 des Kapitels 2 der Bhagavad-Gita ist der Tod die einzige Gewissheit im Leben. Die eine Gewissheit des Todes ist die Geburt. Ein an diesen Wechsel gebundener Mensch tauscht einen Lebensaufgaben - Kreis mit dem Nächsten, ohne aus diesem Kreislauf von Leben und Tod befreit zu werden. Die Durchführung seiner Tätigkeiten rechtfertigt kein Töten. Andererseits zeigt die Geschichte, dass eine gesellschaftliche Ordnung immer nur mit Gewalt und Krieg aufrechterhalten werden konnte. Alle humanistischen Anstrengungen scheiteren bislang an dieser Tatsache. Der Wechsel von Krieg und Frieden in der Welt sind der Wille Krsnas/Gottes. Ein Blick genügt, um festzustellen, dass sich unter diesem Willen in der Welt pausenlos Zeit, Raum und Materie ändern. Wer diesem Takt nicht folgen will, muss sich mit Gewalt gegen dieses göttliche Gesetz stemmen. Die Rudimente vergangener Reiche zeigen, dass das göttliche Mahlwerk uns Menschen letztendlich jeden Widerstand aus den Händen reißt. Allein schon wegen dieser ständigen Änderungen kann Gottes Reich auf Erden nicht errichtet werden. Denn Gottes Reich ist einheitlich und weder dualistisch noch veränderlich.


    So ist auch die in der Bhagavad-Gita beschriebene Schlacht von Kuruksetra ein unvermeidliches Ereignis, um das Rad des Weltenlaufs weiterzudrehen. Was sich dieser Gesetzmäßigkeit entgegenstellt, wird zermahlen. Für einen im Plan Krsnas Eingehweihten ist es die Pflicht aus Einsicht, für die rechte Sache zu kämpfen. Folgt er wie Arjuna nicht dieser inneren Einsicht, so droht seiner Reaktion die Trennung von Krsna.


    Das Leben ist ein mitreissender Film, in dem meine Seele ihre Schatten vor meinen Sinnen tanzen lässt,


    meint kohle

  2. #2
    Forenmasterprogram
    Gast

    Re: Wenn Kriege unvermeidlich werden


    Hallo Kohlchen


    persönlich finde ich es schade, dass Kriege nicht grundsätzlich vermeidbar sind, ja dass es eben nicht zu diesem letzten Mittel kommen sollte.


    Anderseits sehe ich auch die Gesetzmäßigkeit anhand des Tarot:

    Tod (Transformation)

    Turm


    und die Herausforderung des Narren, sprich das Überschreiten des Abyssos.


    Außerdem gibt es ja dann noch den karmischen "Rattenschwanz" eines Krieges.

    D.h. ist Krieg eigentlich nicht verzeihbar.




    Andere Frage an Dich Kohle:

    Gestern habe ich eine interessante Interpretation zur Kreuzigung gehört.

    Der Sinn der Kreuzigung ist die symbolische Ankettung und Folter des Geistes an die Materie im neuen Testament, als Rache für die Greuel des Geistes an der Materie im alten Testament z.b. in Hiob. etc.


    Was meinst Du dazu.

    Bzw. glaubst Du an die Kreuzigungstheorie?




    Liebe Gruesse


    B.

  3. #3
    Paulina
    Gast

    wie im Himmel so auf Erden


    Das Leben ist ein mitreissender Film, in dem meine Seele ihre Schatten vor meinen Sinnen tanzen lässt


    Ich find ja, das Leben ist ein offnes Buch, mit beschriebenen und unbeschriebenen Blättern und Menschen bzw. Kriege funktionieren manchmal, aber nur manchmal nach physikalischen Gesetzen, gerade Kämpfe um Land, Terretorien usw., was Standpunkte oder verhärtete Fronten anlangt ganz nach dem Motto: Wo ich bin, kannst du nicht sein, oder doch? :)


    lg

    Paulinchen



  4. #4
    kohle
    Gast

    Re: wie im Himmel so auf Erden


    hallo Paulina,


    das Leben ist für mich, wie ich es mit meinen 6 Sinnen empfinde. Als 6. Sinn meine ich das sich entwickelnde Bewusstsein.

    das Leben ist nicht, wie es mir erklärt wird. Denn so lebendig kann niemand schreiben, malen, reden und locken.


    kohlenflocke








    >Das Leben ist ein mitreissender Film, in dem meine Seele ihre Schatten vor meinen Sinnen tanzen lässt

    >Ich find ja, das Leben ist ein offnes Buch, mit beschriebenen und unbeschriebenen Blättern und Menschen bzw. Kriege funktionieren manchmal, aber nur manchmal nach physikalischen Gesetzen, gerade Kämpfe um Land, Terretorien usw., was Standpunkte oder verhärtete Fronten anlangt ganz nach dem Motto: Wo ich bin, kannst du nicht sein, oder doch? :)

    >lg

    >Paulinchen



  5. #5
    kohle
    Gast

    Re: Wenn Kriege unvermeidlich werden


    Hallo B


    >persönlich finde ich es schade, dass Kriege nicht grundsätzlich vermeidbar sind, ja dass es eben nicht zu diesem letzten Mittel kommen sollte.


    ja klar, das Leid ist unfassbar.



    >Anderseits sehe ich auch die Gesetzmäßigkeit anhand des Tarot:

    >Tod (Transformation)

    >Turm

    >und die Herausforderung des Narren, sprich das Überschreiten des Abyssos.

    >Außerdem gibt es ja dann noch den karmischen "Rattenschwanz" eines Krieges.

    >D.h. ist Krieg eigentlich nicht verzeihbar.


    In der Symbolik des Tarot kenne ich mich nicht aus, habe aber die großen Mächte, die mit dieser Kartenordnung freiwerden, erfahren. In der Transformation nimmt das Bewusstsein den Sinnen die Wahrnehmung mehr und mehr ab. Wertvorstellungen wie Verzeihung werden geläutert und lösen sich als Illusion auf. Reaktionen verblassen. Erst in solch einem Zustand verliert die Kriegsvorstellung Macht über mein Wesen. Ich weiß nicht, was das Überschreiten des Abyssos bedeutet. Aber der Narr fordert den Toren in mir ständig heraus.


    >Andere Frage an Dich Kohle:


    >Gestern habe ich eine interessante Interpretation zur Kreuzigung gehört.

    >Der Sinn der Kreuzigung ist die symbolische Ankettung und Folter des Geistes an die Materie im neuen Testament, als Rache für die Greuel des Geistes an der Materie im alten Testament z.b. in Hiob. etc.

    >Was meinst Du dazu.


    Ich vermute eine luziferische Motivation hinter dieser Aussage. Aus der Wahrnehmung menschlich - sinnlicher Selbstbehauptung ist das logisch. Hiobs Heimsuchungen muss jeder (?) nach Transformation strebende Mensch

    überwinden oder ihnen erliegen. In solchen Heimsuchungen ist der Mensch, die Persönlichkeit das Schlachtfeld der Kräfte dieser Welt und der geistigen Kräfte. Unterliegen die Geist-Kräfte, so bleibt ein zerrüttetes Schlachtfeld (Persönlichkeitsystem) zurück. Das Nervensystem und die Psyche erleidet Schäden. Vergleichbare und noch stärkere Greuel- und Folterqualen treten m.E. auf, wenn eine durch Drogen manipulierte Transformation scheitert.


    Jedenfalls bleibt die Transformation eine Scheidegrenze der Erkenntnis. Überschreite ich diese Grenze nicht, so kann ich es immer wieder versuchen, Hiob hat´s gemacht. Wenn ich jedoch aufgebe, aufgeben muss, so ist der Luziferismus eine Hilfe, seelisch zu überleben. Das ist dann ein Menschen – Kreuzweg, eine Tor - Tour. Das Bewusstsein bleibt bis zur nächsten Reinkarnation im irdischen Schwingungszustand gefangen.


    Wer durch die Hilfe geistiger Kräfte transformieren kann, ändert seinen Lebenszustand. Die Transformation findet im Herzen statt. Ihre höhere Schwingung gibt Licht auf den Pfad, den Kreuzweg zur Schädelstätte. Hier im Haupt des Menschen wird das Kreuz errichtet, an den das aurische Selbst genagelt wird. Das ist Selbstübergabe „es ist vollbracht“. Diesen Aufstieg zur Schädelstätte kann und will (!) der Luziferaner nicht vollziehen. Seine weltliche Motivation lässt es nicht zu. Er versucht jedoch ständig, die Schatzkammern gnostischen Lichts anzuzapfen.


    >Bzw. glaubst Du an die Kreuzigungstheorie?


    Ich komme mit meinen Ausführungen zu dem Schluss, dass diese Kreuzungstheorie / -interpretation eine Imitation tiefergehender Erkenntnis ist.

    Luziferismus = Imitation gnostischer Erkenntnis

    Satanismus = Imitation religiöser Riten


    Beides sind Reaktionen aus menschlicher Not


    Diese Darstellung des Luziferismus beruht auf eigenen Annahmen. Ich habe keinerlei andere Information hierzu.


    Die Kreuzigung Jesu hat historisch keine Bedeutung für mich. Theologisch und theoretisch bringt sie mir ooch nix. Es ist ein Mysterium, das nur durch authentische Selbsterfahrung entschleiert werden kann. Egal ob diese Aufgabe gelingt oder misslingt – allein die Arbeit daran bringt das Leben seinem Sinn näher.


    Meint


    kohlchen



  6. #6
    Paulina
    Gast

    Re: wie im Himmel so auf Erden


    Schönen guten Morgen kohle!


    Was meinst du mit dem 6. Sinn als sich entwickelndes Bewusstsein? Die Gesamtheit der anderen 5 Sinne und deren Interaktionen innerhalb des Menschen in Bezug zu seiner Umwelt?


    Was das Leben für dich nicht ist, d.h. in seiner tatsächlichen Lebendigkeit weder zu malen, zu schreiben, reden, singen, mit den Fingern oder Augenblicken locken, musizieren usw. (gibt ja einige Künste) erfassbar ist, mag vielleicht daran liegen, dass Kunst Handwerk ist und alles das, was Menschen mit ihren Händen erschaffen oder tun, zwar mit ihrer Lebendigkeit als handelnder Mensch tun, aber immer nur in Reflexion (einschließlich Bewertung gut oder schlecht bzw. gut und schlecht) zum Leben an sich im Bezug zu ihrer Umwelt, ihren Erfahrungen, in Rück- oder Vorausschau, in Erinnerung an etwas, in Befürchtung auf etwas, in Phantasie von noch nicht Passiertem usw.


    Insofern ist Leben auch ein offenes Buch, was gesehen, gehört, gesprochen, geschrieben, gemalt, musiziert werden kann, von dem was ist, was werden soll, nie wurde usw. Die Möglichkeiten sind unbegrenzt. Selbst keine Wahl zu haben ist eins davon, oder?


    meint

    Paulinchen

  7. #7
    kohle
    Gast

    Re: wie im Himmel so auf Erden


    Hallo Pauline



    >Was meinst du mit dem 6. Sinn als sich entwickelndes Bewusstsein? Die Gesamtheit der anderen 5 Sinne und deren Interaktionen innerhalb des Menschen in Bezug zu seiner Umwelt?


    Nein, das verstehe ich eher als sogenanntes „höhere Selbst“, welches unsere Fäden in der Hand hat. Wenn Du „die Seele baumeln“ läßt, dann kannst du durch das Bewusstsein im „ausgependelten“ Zustand wahrnehmen. Ich spreche nicht von Meditations- oder Gebetspraktiken. Was Du wahrnimmst, erfüllt dich mit unumstößlicher Gewissheit. Es sind kurze Momente. Wenn dieser Eindruck nicht wieder vom höheren Selbst oder den sinnlichen Wahrnehmungen weggespült wird, dann kann das Bewusstsein aus der Stille der „Seele“ wachsen. Mit Methode klappt das nicht, weil Dir dann der große Täusche, das sogenannte „höhere Selbst“ etwas vorgaukelt.


    >Was das Leben für dich nicht ist, d.h. in seiner tatsächlichen Lebendigkeit weder zu malen, zu schreiben, reden, singen, mit den Fingern oder Augenblicken locken, musizieren usw. (gibt ja einige Künste) erfassbar ist, mag vielleicht daran liegen, dass Kunst Handwerk ist und alles das, was Menschen mit ihren Händen erschaffen oder tun, zwar mit ihrer Lebendigkeit als handelnder Mensch tun, aber immer nur in Reflexion (einschließlich Bewertung gut oder schlecht bzw. gut und schlecht) zum Leben an sich im Bezug zu ihrer Umwelt, ihren Erfahrungen, in Rück- oder Vorausschau, in Erinnerung an etwas, in Befürchtung auf etwas, in Phantasie von noch nicht Passiertem usw.


    Ja, das kommt der Sinn(en)losigkeit sehr nahe. Wobei ich natürlich so wie jeder andere Mensch von diesen Bewegtheiten als Mensch berührt werde. Und das muss so sein, um mitzuschwingen, mitzuleben. Ich lebe mit den Emotionen, Gedanken und dem Willensdruck. Aber ich lebe nicht mehr so stark aus diesem Feuerkessel.


    >Insofern ist Leben auch ein offenes Buch, was gesehen, gehört, gesprochen, geschrieben, gemalt, musiziert werden kann, von dem was ist, was werden soll, nie wurde usw. Die Möglichkeiten sind unbegrenzt. Selbst keine Wahl zu haben ist eins davon, oder?


    Dieses Buch zu öffnen, darin zu lesen, hineinzutauchen und trotzdem sein stiller Beobachter zu bleiben, heißt

    - nicht vom Buch verschlungen zu werden

    - sich nicht vom höheren Selbst träumen zu lassen

    - im Chaos eigener Wünsche, Begierden und Ängste einen roten Faden zu finden, der zur Willensfreiheit führen kann. (Es kann auch schiefgehen).


    Lebenswert sind dabei die Begegnungen mit Menschen und Situationen, die sich wie von Zauberhand geführt, einstellen.




    So etwa empfinde ich es


    kohlenopa



  8. #8
    Default
    Gast

    Re: Wenn Kriege unvermeidlich werden


    Hallo kohle,

    schön dich wiederzutreffen.


    Allein schon wegen dieser ständigen Änderungen kann Gottes Reich auf Erden nicht errichtet werden.


    Vielleicht kann man das so sehen, ja. Der wirkliche Grund allerdings, daß das Gottes Reich auf Erden nicht errichtet werden kann, der könnte sein, daß das Reich Gottes schon immer da war und bis in alle Ewigkeit da sein wird.

    Das Problem dabei ist vielleicht, daß die „ungöttlichen Reiche“ das nicht akzeptieren wollen, und außerdem, daß sie unflexibel sind, sodaß sie mit den ständigen Anderungen nicht mitschwingen können.


    Deshalb ist es vielleicht zu diesen Erscheinungen gekommen:


    Die Rudimente vergangener Reiche zeigen, dass das göttliche Mahlwerk uns Menschen letztendlich jeden Widerstand aus den Händen reißt.


    Ein bißchen mehr von „Dein Wille geschehe“ wäre schon gefragt, meine ich.

    Aber das wiederum beißt sich mit „beherrschen“, oder?


    meint der Ketzer gegen Herrscher, Führer, Benediktatoren, und andere Imperatoren*** :))



  9. #9
    MMM
    Gast

    Re: Wenn Kriege unvermeidlich werden


    uf dem Weg zum Dritten Weltkrieg?


    Washington (dpa) - Viele Stimmen in verschiedenen politischen Lagern prophezeien kriegerische Zeiten. Selbst wenn im Libanon die Waffen Israels und der Hisbollah in Kürze schweigen sollten, drohen wachsende Instabilität und noch mehr Blutvergießen. Der republikanische US-Politiker Newt Gingrich spricht gar von "frühen Stufen" eines "Dritten Weltkriegs" - und die politischen Falken in den USA fordern unverhüllt mehr Kriege.

    Atombombenexplosion

    Ein Bild von der ersten Atombombenexplosion vom 16. Juli 1945 in der Wüste von New Mexiko.

    © dpa

    Vergrößern (Symbol)


    An ein baldiges Ende des Blutvergießens im Libanon, im Irak, in den Palästinenser-Gebieten, in Israel oder Afghanistan glauben inzwischen nicht einmal mehr die Berufs-Optimisten in den Außenministerien vieler Staaten. Uneinigkeit herrscht jedoch über die Ursachen für die vorausgesagten düsteren Jahre. Islamisten prangern die Arroganz des Westens an, fordern die Auslöschung Israels und propagieren den "Heiligen Krieg". Neokonservative halten den "Kampf der Kulturen", die Schlacht zwischen freiem Westen und "Islam-Faschisten" ohnehin für unvermeidlich. Vor allem in Europa fürchten dagegen viele, dass es gerade der "globale Krieg gegen den Terrorismus" von US-Präsident George W. Bush ist, der die Welt in Flammen setzt.


    Dass die blutigen Ereignisse im Libanon und im Irak "Geburtswehen eines neuen Nahen Ostens" seien, wie US-Außenministerin Condoleezza Rice meinte, stößt vielerorts auf tiefe Skepsis, selbst in Washington auf Hohn und Spott. "Das lustigste, was ich seit langem gehört habe", lästerte sogar der renommierte Nahostexperte und Ex-Regierungsberater Richard Haas in der "Washington Post". Eine Politik der Konfrontation werde den Anti-Amerikanismus weltweit nur noch anheizen.


    Für Bush aber sind die Kämpfe im Libanon, wie im Gaza-Streifen, im Irak oder in Afghanistan nur Mosaiksteine der globalen Konfrontation, auch den Begriff des "Dritten Weltkrieg" hat er schon verwendet. "Der Dritte Weltkrieg hat... schon begonnen", sagte ebenfalls jüngst Israels UN-Botschafter, Dan Gillerman. "Der arabisch-israelische Konflikt verschmilzt nun mit dem weltweiten Krieg zwischen radikalem Islam und dem Westen", schrieb der Publizist Charles Krauthammer im "Time"-Magazin. Nach Faschismus und Kommunismus erhebe nun der radikale Islam Anspruch auf Weltherrschaft. "Der Kampf (der USA) wird diesmal lang und schmerzhaft sein."

  10. #10
    kohle
    Gast

    Re: Wenn Kriege unvermeidlich werden


    Hallo Default,


    >> Allein schon wegen dieser ständigen Änderungen kann Gottes Reich auf Erden nicht errichtet werden.


    >Vielleicht kann man das so sehen, ja. Der wirkliche Grund allerdings, daß das Gottes Reich auf Erden nicht errichtet werden kann, der könnte sein, daß das Reich Gottes schon immer da war und bis in alle Ewigkeit da sein wird.

    >Das Problem dabei ist vielleicht, daß die „ungöttlichen Reiche“ das nicht akzeptieren wollen, und außerdem, daß sie unflexibel sind, sodaß sie mit den ständigen Anderungen nicht mitschwingen können.


    Ja, es ist eine richtige Sichtweise, meine ich. Es gibt keinen räumlichen Abstand zwischen den sogenannten Reichen, nur Bewusstseinszustände. Sie unterscheiden sich durch ihre unterschiedlichen Schwingungsresonanzen. Gott = Grundschwingung. Aber soviel Nüchternheit vertreibt zu viele Leser.


    >Deshalb ist es vielleicht zu diesen Erscheinungen gekommen:

    >>Die Rudimente vergangener Reiche zeigen, dass das göttliche Mahlwerk uns Menschen letztendlich jeden Widerstand aus den Händen reißt.

    >Ein bißchen mehr von „Dein Wille geschehe“ wäre schon gefragt, meine ich.

    >Aber das wiederum beißt sich mit „beherrschen“, oder?

    >meint der Ketzer gegen Herrscher, Führer, Benediktatoren, und andere Imperatoren :))


    In der Grundschwingung, im AUM schwingt herrscherlose Eintracht/Einheit. Das kann nur in der Stille, weg von der Sinneswelt erlebt werden. Wer kann Dich beherrschen, wenn du alles losgelassen hast? Das versteht aber kaum ein Mensch. Deshalb begibt sich diese Erkenntnis in die Täuschung und spricht mit Gottes-Vorstellungen zu den Bewusstlosen. Die Menschen werden da erreicht, wo sie stehen – nicht wo sie hinwollen. Die Religionslehren treten in dieser Ebene der Bewusstseinstäuschung auf. Ketzer sorgen dafür, dass der ganze Laden nicht in Selbstgefälligkeit einschläft und werden dafür beschimpft.


    Gottesreich ist nur einen Bewusstseinssprung von uns entfernt. Aber dieser Sprung führt über die bodenlose Tiefe unseres Unterbewusstseins in die Schwärze unserer Umnachtung hinein.


    Meint


    kohle



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