Wenn Kriege unvermeidlich werden
Nach den Erläuterungen zu Vers 27 des Kapitels 2 der Bhagavad-Gita ist der Tod die einzige Gewissheit im Leben. Die eine Gewissheit des Todes ist die Geburt. Ein an diesen Wechsel gebundener Mensch tauscht einen Lebensaufgaben - Kreis mit dem Nächsten, ohne aus diesem Kreislauf von Leben und Tod befreit zu werden. Die Durchführung seiner Tätigkeiten rechtfertigt kein Töten. Andererseits zeigt die Geschichte, dass eine gesellschaftliche Ordnung immer nur mit Gewalt und Krieg aufrechterhalten werden konnte. Alle humanistischen Anstrengungen scheiteren bislang an dieser Tatsache. Der Wechsel von Krieg und Frieden in der Welt sind der Wille Krsnas/Gottes. Ein Blick genügt, um festzustellen, dass sich unter diesem Willen in der Welt pausenlos Zeit, Raum und Materie ändern. Wer diesem Takt nicht folgen will, muss sich mit Gewalt gegen dieses göttliche Gesetz stemmen. Die Rudimente vergangener Reiche zeigen, dass das göttliche Mahlwerk uns Menschen letztendlich jeden Widerstand aus den Händen reißt. Allein schon wegen dieser ständigen Änderungen kann Gottes Reich auf Erden nicht errichtet werden. Denn Gottes Reich ist einheitlich und weder dualistisch noch veränderlich.
So ist auch die in der Bhagavad-Gita beschriebene Schlacht von Kuruksetra ein unvermeidliches Ereignis, um das Rad des Weltenlaufs weiterzudrehen. Was sich dieser Gesetzmäßigkeit entgegenstellt, wird zermahlen. Für einen im Plan Krsnas Eingehweihten ist es die Pflicht aus Einsicht, für die rechte Sache zu kämpfen. Folgt er wie Arjuna nicht dieser inneren Einsicht, so droht seiner Reaktion die Trennung von Krsna.
Das Leben ist ein mitreissender Film, in dem meine Seele ihre Schatten vor meinen Sinnen tanzen lässt,
meint kohle



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