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Thema: das 1 Wort und die vielen anderen

  1. #1
    kohle
    Gast

    das 1 Wort und die vielen anderen










    All-Intelligenz.


    „Im Anfang war das Wort", so beginnt der Prolog des Johannes-Evangeliums. Dieses Wort

    füllte die ursprüngliche Vernunft des Menschen mit Einsicht. Die naheliegende Frage, wie

    dieses Wort denn heiße, beantwortet ein Lyriker sinngemäß so:


    „ Würden die Bäume der Erde schreiben können,

    und wären ihre Äste Arme, ihre Zweige Finger und ihre Blätter Schreibfedern

    und wären alle Flüsse dieser Erde mit Tinte gefüllt

    und würden die geschriebenen Bücher sich zu Bergen türmen,

    so könnte alles Wissen darin doch nicht das Wort vom Anfang erklären"


    Denn dieses ursprüngliche Wort ist keine aus Buchstaben zusammengesetzte Vokabel, die es

    zu suchen gilt. Dieses Wort ist viel zu fein geschrieben, als dass mein Verstand es festhalten

    und formulieren könnte. Doch es lässt mich erahnen, was längst vergessen ist - nämlich

    eine Vernunft, die weit über das Vorteilsdenken hinausgeht. Diese Vernunft kann nicht von

    den Sinnen her stimuliert werden, sondern sie muss in der unergründlichen Tiefe meines

    Herzens keimen, aus dem Anfang unseres Seins.

    Die mit den Sinnen geformten unzähligen Wörter und Gedanken sind Ausdruck meiner

    umfassenden Suche nach Antwort und Erkenntnis. So systematisch und wissenschaftlich ich

    auch forsche, stets verzweigt sich mein Wortschatz in weitere Namen für neu entdeckte

    unbekannte Objekte.

    Innerlich spüren ich, dass die eine Antwort auf all meinee Fragen hinter diesen Namen und

    Formen liegt. Doch meine Gedanken haften an den vielen Namen und Formen ihrer Objekte

    fest. Erst wenn es mir gelingt, diese gedanklichen Hüllen loszulassen, dringen ich zu der

    Gemeinsamkeit der vielfachen Vorstellungen vor. Dann verlieren die vielen Objekte mit ihren

    Assoziationen und auch mein eigener Standpunkt die Bedeutung, die ich ihnen

    zuweise. Damit lösen sich dann langsam die Schleier, welche das Wort vom Anfang

    verdecken.

    So wie ich heute weiß, dass der gemeinsame Baustoff der Wälder Holz ist, so erfahre ich

    dann in mir selbst, dass aus jedem Atom, jeder Zelle und jeder Struktur der gleiche Geist das

    Leben hervorbringt. Werde ich so des Schöpfergeistes in mir gewahr, kann ich ihn

    auch überall außerhalb von mir wiedererkennen. Über Franz von Assissi wird berichtet, dass

    er die Sprache der Tiere verstand. So etwas ist nicht mit meiner ich-zentralen Intelligenz

    möglich, die isoliert über die Sinnesorgane und das Gedächtnis wahrnimmt. Im Gegenteil,

    dieses ich-zentrale Denken muss zurücktreten, damit mir die Intelligenz der ganzen

    Schöpfung, von der ich ein Teil bin, klarer wird. Wenn ich wieder an der Einheit dieser All-Intelligenz teilhabe, kann ich hinter die vielfältigen Formen und Vorstellungen schauen. Meine Sinn-Suche kommt dann zur Ruhe und meine Entdeckungsreisen zu immer neuen Objekten haben dann ein Ende. Objekte und Begegnungen fallen mir dann auf einer Ebene zu, die mir wieder vertraut ist. Es ist jene Bewusstseinsebene, auf der sich die All-Intelligenz in jedem Wesen gegenseitig erkennt. Der ursprüngliche Mensch war sich dieser All-Intelligenz bewusst und lebte vernunftmäßig daraus in Harmonie und in Einheit mit der Schöpfung. Erst als er sich in Ich-Zentralität von dieser Gemeinschaft trennte, verlor er seinen Bezug zum Gesamten und verzettelte sich in Kleinkrämerei.


    Zur Abwendung von der Vielfalt und Hinwendung zur Einheit fordert uns auch Jesus in

    seinem Gleichnis vom reichen Jüngling auf, in dem es heißt:" Verkaufe ALLES, was Du hast,

    und gib's den Armen, so wirst du EINEN Schatz im Himmel haben, und komm und folge mir

    nach." Die letzten Worte dieses Bibelzitats lauten:" ...und komm und folge mir nach". Damit

    wird der Weg aufgezeichnet, auf dem diese Umkehr allein geschehen kann. nämlich im

    Bewusstssein des Christus in mir.


    An der Wiederherstellung dieses Bewusstseinszustandes arbeite ich.




    kohlchen



  2. #2
    Gustav Staedtler
    Gast

    Re: Das 1 Wort und die vielen anderen IHXXHI




    Das 1 Wort und die vielen anderen IHXXHI


    "TOD UND VERDERBEN BREITE SICH AUS UEBER DIE GANZE ERDE.!"

    LOGOS THEON.

    Der heilige Logos hat gesprochen.

    Der heilige Richter des ganzen Universums.

    Gustav Staedtler.

    2007







    >

    >All-Intelligenz.

    >„Im Anfang war das Wort", so beginnt der Prolog des Johannes-Evangeliums. Dieses Wort

    >füllte die ursprüngliche Vernunft des Menschen mit Einsicht. Die naheliegende Frage, wie

    >dieses Wort denn heiße, beantwortet ein Lyriker sinngemäß so:

    >„ Würden die Bäume der Erde schreiben können,

    >und wären ihre Äste Arme, ihre Zweige Finger und ihre Blätter Schreibfedern

    >und wären alle Flüsse dieser Erde mit Tinte gefüllt

    >und würden die geschriebenen Bücher sich zu Bergen türmen,

    >so könnte alles Wissen darin doch nicht das Wort vom Anfang erklären"

    >Denn dieses ursprüngliche Wort ist keine aus Buchstaben zusammengesetzte Vokabel, die es

    >zu suchen gilt. Dieses Wort ist viel zu fein geschrieben, als dass mein Verstand es festhalten

    >und formulieren könnte. Doch es lässt mich erahnen, was längst vergessen ist - nämlich

    >eine Vernunft, die weit über das Vorteilsdenken hinausgeht. Diese Vernunft kann nicht von

    >den Sinnen her stimuliert werden, sondern sie muss in der unergründlichen Tiefe meines

    >Herzens keimen, aus dem Anfang unseres Seins.

    >Die mit den Sinnen geformten unzähligen Wörter und Gedanken sind Ausdruck meiner

    >umfassenden Suche nach Antwort und Erkenntnis. So systematisch und wissenschaftlich ich

    >auch forsche, stets verzweigt sich mein Wortschatz in weitere Namen für neu entdeckte

    >unbekannte Objekte.

    >Innerlich spüren ich, dass die eine Antwort auf all meinee Fragen hinter diesen Namen und

    >Formen liegt. Doch meine Gedanken haften an den vielen Namen und Formen ihrer Objekte

    >fest. Erst wenn es mir gelingt, diese gedanklichen Hüllen loszulassen, dringen ich zu der

    >Gemeinsamkeit der vielfachen Vorstellungen vor. Dann verlieren die vielen Objekte mit ihren

    >Assoziationen und auch mein eigener Standpunkt die Bedeutung, die ich ihnen

    >zuweise. Damit lösen sich dann langsam die Schleier, welche das Wort vom Anfang

    >verdecken.

    >So wie ich heute weiß, dass der gemeinsame Baustoff der Wälder Holz ist, so erfahre ich

    >dann in mir selbst, dass aus jedem Atom, jeder Zelle und jeder Struktur der gleiche Geist das

    >Leben hervorbringt. Werde ich so des Schöpfergeistes in mir gewahr, kann ich ihn

    >auch überall außerhalb von mir wiedererkennen. Über Franz von Assissi wird berichtet, dass

    >er die Sprache der Tiere verstand. So etwas ist nicht mit meiner ich-zentralen Intelligenz

    >möglich, die isoliert über die Sinnesorgane und das Gedächtnis wahrnimmt. Im Gegenteil,

    >dieses ich-zentrale Denken muss zurücktreten, damit mir die Intelligenz der ganzen

    >Schöpfung, von der ich ein Teil bin, klarer wird. Wenn ich wieder an der Einheit dieser All-Intelligenz teilhabe, kann ich hinter die vielfältigen Formen und Vorstellungen schauen. Meine Sinn-Suche kommt dann zur Ruhe und meine Entdeckungsreisen zu immer neuen Objekten haben dann ein Ende. Objekte und Begegnungen fallen mir dann auf einer Ebene zu, die mir wieder vertraut ist. Es ist jene Bewusstseinsebene, auf der sich die All-Intelligenz in jedem Wesen gegenseitig erkennt. Der ursprüngliche Mensch war sich dieser All-Intelligenz bewusst und lebte vernunftmäßig daraus in Harmonie und in Einheit mit der Schöpfung. Erst als er sich in Ich-Zentralität von dieser Gemeinschaft trennte, verlor er seinen Bezug zum Gesamten und verzettelte sich in Kleinkrämerei.

    >Zur Abwendung von der Vielfalt und Hinwendung zur Einheit fordert uns auch Jesus in

    >seinem Gleichnis vom reichen Jüngling auf, in dem es heißt:" Verkaufe ALLES, was Du hast,

    >und gib's den Armen, so wirst du EINEN Schatz im Himmel haben, und komm und folge mir

    >nach." Die letzten Worte dieses Bibelzitats lauten:" ...und komm und folge mir nach". Damit

    >wird der Weg aufgezeichnet, auf dem diese Umkehr allein geschehen kann. nämlich im

    >Bewusstssein des Christus in mir.

    >An der Wiederherstellung dieses Bewusstseinszustandes arbeite ich.

    >

    >kohlchen



  3. #3
    Programm Mochlathmephista
    Gast

    Re: Das 1 Wort und die vielen anderen IHXXHI


    Weg vom ewigen Weltschmerz, hin zu dem was weise ist.

    Aber was ist weise? Brecht meint:


    Sich aus dem Streit der Welt halten und die kurze Zeit

    Ohne Furcht verbringen

    Auch ohne Gewalt auskommen

    Böses mit Gutem vergelten

    Seine Wünsche nicht erfüllen, sondern vergessen

    Gilt für weise.


    Gut bin ich also nicht weise und lande nach meinen Tod dort wo ich mit meiner Geburt angefangen habe. :-)


    Aber immer dieses ewige Blabla vom "Weltzerstörer" ???

    Wo von lenkt euch das ab? Unerfüllte "Wichsträume" .......

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