„mal was anderes: kannst du eigentlich die besondere atemtechnik erklären, die du mal im kungfu gelernt hast?
(gerne auch im forum)T.“
Hi, also hier der zweite Teil meiner Antwort. Die einfachste und wirksamste Chi-Atemtechnik habe ich im Shaolin Wahnam – Qi-Gong und Kungfu - gelernt. Und gleich die schlechte Nachricht: Selbst wenn ich sie hier detailliert beschreiben würde, könnten die meisten nicht das richtige Feeling daraus gewinnen, vor allem den relaxed-meditativen Geisteszustand der das eigentliche "Geheimnis" ausmacht und eben nicht bloss die äussere Bewegung! Alles was ich tun kann, ist ein bisschen Werbung machenund die gute Nachricht lautet: wenn Du nur ein einziges Mal, sei es nur eine Privatstunde oder einen Kurs besucht hast, weißt Du wie es schmeckt und das ist in dem Fall besser als hundert Bücher lesen.
Bevor ich das vertiefe, eine Zwischenbemerkung: Da draussen tummeln sich X-beliebige Schulen und Richtungen die behaupten mit Chi zu arbeiten. Qi-Gong ist „in“, ähnlich wie Yoga. Aber selbst wenn z.B. jemand jahrelang Tai-Chi geübt hat, heisst das noch lange nicht, dass er oder sie grosse interne Kraft, einen Zen-Geisteszustand oder spontane Chi-Flow Bewegung erfährt. Jemand kann auch ein wirklicher Top Fighter sein, explosive (Muskel-)Kraft haben und hohe geistige Konzentration und Wille und trotzdem kaum eine Ahnung von Chi. Und dann gibt es auch noch die sektenartigen Bewegungen wie Falun Gong und dergleichen, die – über ein 0815 Qi-Gong hinausgehen – aber z.T. eine sehr restriktive Haltung dem Leben gegenüber pflegen (besser vegetarisch, kein Sex, etc.), ob man sich da wirklicher freier fühlt sei dahingestellt ...
Übrigens, wer nicht so das Flair für asiatisches bzw. chinesisches hat, zieht es vielleicht eher zum Indischen (Sivananda oder Iyengar Hatha Pranayama – guter LehrerIn ist essentiell!) oder wer Sushi liebt zum Japanischen, den wirklich genialen Ki-Aikido Stil von von Koichi Tohei Sensei http://www.ki-aikido.de - kann ich wärmstens empfehlen!
Mich hats eher ins „Chinesische“ (bzw. Malaysischeverschlagen und richtig begonnen hab ich etwa vor zehn Jahren mit Tai-Chi und war mit einem wirklich guten Lehrer gesegnet, der, ohne das ganz bewusst zu tun, schon viel von Chi und der Freude die sie bewirkt vermitteln konnte. Danach kam ich für einige Jahren zu einer eher externen Wutan-Schule, die auf exzellente Weise Körper- und Willensbeherrschung, Bagua Künste und Baji mit explosive Kraft lehrt, aber leider praktisch nix mit Chi auf höherem Niveau arbeitet. Trotz mehrfachem Training die Woche hatte sich bei mir nicht wirklich durchschlagend – oder nur temporär - an gesundheitlichen Schwächen wie niedriger Blutdruck, Müdigkeit etc. geändert. Und dann eines schönen Tages sass ich im Zug, Richtung Zürich. Shaolin Grossmeister Wong Kew Kit war zu einem Besuch in die Schweiz gekommen und gab ein Qi-Gong Seminar. Bereits während der Zugfahrt dahin fühlte es sich an, als sei dies der glücklichste Tag in meinem Leben, irgendwie crazy
Und etwa ein halbes Jahr später noch, inmitten einer prächtigen, palmenhaften Hotel-Surfer Oase in Bali kam dann die innere „Erleuchtung“, auch im Kungfu ganz zu Shaolin Wahnam zu wechseln.
Shaolin Wahnam geht zurück bis ins damalige südliche Shaolin Kloster, wo früher nur wenige der besten Fighter in den internen Künste unterrichtet wurden und das hat nichts oder nicht mehr viel mit dem zu tun, was Show mässig heute unter dem Namen Shaolin angeboten wird ...
Das schon beinah verlorengegangene Geheimnis des CHI, dieses inneren Jungbrunnens oder chinesischen „Stein der Weisen“, nachdem so viele Kampfkünstler oder gar erfahrenen tai-Chi Leute suchen ... der innere Energiequell, wenn einmal auf meisterhaftem Niveau dadurch der kleine Energiekreislauf genug stark angeregt wird - bei einem völligen Durchbruch - was meist sogar besser ohne mentale Vorstellung ganz natürlich wie von selbst geschieht und yin-yang Gleichgewicht erreicht ist, bewirkt, dass z.B. Kungfu Kämpfer während dem Sparring sogar mehr Energie aufbauen, selbst im hohen Alter immer vitaler werden und die Manifestation von Krankheit praktisch unmöglich wird.
Erwecktes Chi, auch auf relativ anfänglicher Stufe im Wahnam, fühlt sich nicht nur als Wärme oder Kribbeln im Körper oder zwischen den Händen an, sondern je nach individueller Interpretation wie ein Wolke an strahlender Energie, die den Körper durchdringt und umgibt. Wenn es fliesst – und es gibt natürlicherweise Zeiten wo’s stärker oder schwächer ist – geht es auch mit Lebensfreude einher, man fühlt sich zentriert und gleichzeitig beschwingt. Da es in einem aufrechten und zugleich entspannten Zen-Geisteszustand innerer Stille geübt wird, erreichen manche – nachdem innere Blockaden gelöst wurden - oft einen Lichtblick oder gar den völligen Durchbruch eines Satori, eine Ausdehnung in die spirituelle Dimension.
Einen kleinen Einblick ins Shaolin Wahnam zeigen folgende Videos:
Unter „Allgemein“/ „The Shaolin Wahnam Movie“ (auch Kungfu) oder „Qi-Gong“/ „Shaolin Qi-Gong“ http://www.shaolin-wahnam.ch/videos/videos_D.htm
Shaolin Wahnam Deutschland in Frankfurt:
http://www.shaolin-wahnam.de
Sonnige Grüsse, Pat



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T.“
und die gute Nachricht lautet: wenn Du nur ein einziges Mal, sei es nur eine Privatstunde oder einen Kurs besucht hast, weißt Du wie es schmeckt und das ist in dem Fall besser als hundert Bücher lesen.
Und etwa ein halbes Jahr später noch, inmitten einer prächtigen, palmenhaften Hotel-Surfer Oase in Bali kam dann die innere „Erleuchtung“, auch im Kungfu ganz zu Shaolin Wahnam zu wechseln.
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